7 Corona-Effekte!

Nachrichtenquelle: Markus Miller
05.02.2021, 16:47  |  248   |   |   

Die Unternehmensschulden steigen während der Corona-Pandemie in vielen Ländern deutlich. Das zeigt die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis von Daten der Bank for International Settlements. Die Daten reichen derzeit nur bis ins zweite Quartal 2020, aber schon hier zeigt sich der negative Trend deutlich. Auffällig dabei ist, dass die Schulden insbesondere in den Ländern am stärksten zunehmen, in denen die Unternehmensschulden bereits vor der Krise auf einem besonders hohen Niveau waren.

In Deutschland fällt der Anstieg mit 3,6 Prozentpunkten vergleichsweise moderat aus. Der allgemein sehr hohe Schuldenstand in Frankreich resultiert daraus, dass viele große Unternehmen aufgrund der aktuellen Niedrigzinsen viele Kredite aufnehmen. Medienberichten zufolge wurden sie teilweise zu höherer Verschuldung gezwungen, weil die Gewinnmargen längere Zeit wegen schwachen Wachstums sowie hoher Steuern und Sozialabgaben sanken.

Schwellenländer wie Indien und Indonesien sind relativ solide!

Auch in China sind die Unternehmensschulden hoch, seit 2007 sind sie deutlich angestiegen. Angesichts des großen BIP-Wachstums erscheint diese Entwicklung umso bedrohlicher. Die sehr hohe Verschuldung engt den Handlungsspielraum der chinesischen Unternehmen in der gegenwärtigen Krise ein. Gleichwohl will Chinas Regierung Banken dazu verpflichten, Unternehmen noch mehr günstige Kredite zu vergeben – was zum einen deren Verschuldung weiter antreiben könnte und zum anderen den Bestand an Problemkrediten in den Büchern der Banken erhöhen könnte. Beobachter sehen daher die Stabilität des chinesischen Bankensystems in Gefahr.

In Schwellenländern wie Indien, Brasilien oder Indonesien sind die Unternehmensschulden auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, sie haben in den letzten in den vergangenen Jahren laut Daten der BIS auch nicht signifikant zugenommen.

Nun der Blick auf bereits belegbare Corona-Effekte:

Corona-Effekt 1: Die Sparquoten explodieren

Die Coronavirus-Pandemie hat dazu geführt, dass die Bürger in Deutschland aus Sorge vor der Zukunft ihre Sparquote auf rund 17% massiv erhöht haben. Dadurch dürften nach aktuellen Berechnungen der DZ Bank die Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2020 um 393 Milliarden Euro angestiegen sein, auf einen Rekordwert von 7,1 Billionen Euro. Gleichzeitig hat sich der Staat durch neue Gesetze, Regulierungen und Verordnungen eine Machtfülle gesichert, wie er diese in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch nie hatte.

Bei einem Scheitern dieses Experiments der Staatswirtschaft wird die große Entwertung der Geldvermögen und die Umverteilung von Kapitalvermögen die schmerzhafte Folge für Steuerzahler und Vermögensinhaber sein.

Innerhalb von nur 12 Monaten haben knapp 200 Banken Verwahrentgelte für Privatkunden eingeführt und die Zahl der Institute, die Negativzinsen im Privatkundenbereich erheben, hat sich damit bis Dezember 2020 auf 260 erhöht. Gleichzeitig sinken die Frei-beträge, die von diesem Verwahrentgelt ausgenommen sind, vielfach auf 10.000 EUR und betreffen damit längst nicht nur noch sehr wohlhabende Kunden.

Fazit: Vor diesen negativen Rahmenbedingungen für Bargelder, Spar-, Sicht- und Termineinlagen muss die Maxime der Stunde sein: Investieren statt sparen! > Kapitalschutz vertraulich

Corona-Effekt 2: Die Altersvorsorge leidet!

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten, die zum Beispiel durch Kurzarbeit oder Einnahmeausfall bei Selbstständigen während der Pandemie im vergangenen Jahr entstanden sind, schlagen sich offenkundig auch in den Planungen zur Altersvorsorge nieder. Dafür liefert der jüngste DIA-Deutschland-Trend Vorsorge, der zum Ende eines jeden Jahres ermittelt wird, ein Indiz. So ist zwar der Anteil der Deutschen, die ihre Altersvorsorge insgesamt für nicht ausreichend halten, mit etwas über 70 Prozent annähernd gleich hoch geblieben gegenüber dem Vorjahr. Aber die Bereitschaft beziehungsweise Fähigkeit, daran etwas zu ändern, hat sprunghaft abgenommen.

47 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass die künftigen Ansprüche aus der gesetzlichen Rente, betrieblichen Altersversorgung und privaten Vorsorge zusammengenommen keine ausreichende Absicherung für das Alter ergeben, planen aber dennoch in den nächsten zwölf Monaten nichts, um die vorhandene Vorsorge auszubauen. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr (39 Prozent).

In ähnlicher Größenordnung verringerte sich gleichzeitig der Anteil jener, die auch von einer unzureichenden Vorsorge ausgehen, aber dagegen in den kommenden zwölf Monaten etwas unternehmen möchten. Nach 32 Prozent 2019 waren das im vergangenen Jahr nur noch 25 Prozent. Zwar wurden in der Erhebung nicht die Gründe erfragt, warum trotz Bedenken nichts zur Verbesserung der finanziellen Situation im Alter unternommen wird, aber der markante Anstieg 2020 lässt auf außerordentliche Einflüsse schließen. Diese sind wahrscheinlich in den Belastungen durch die Pandemie zu suchen.

Anteil der wissentlich Untätigen steigt

Damit verstärken sich zugleich einige Trends, die schon länger zu beobachten sind. So nimmt der Anteil der Bürger, die ihre Vorsorge für ausreichend halten, seit einiger Zeit stetig ab. Inzwischen gehen nur noch 28 Prozent davon aus. 2017 waren es immerhin noch 36 Prozent. Vor vier Jahren überwog auch noch die Zahl jener, die gegen eine unzureichende Vorsorge etwas unternehmen wollten (35 Prozent) gegenüber den wissentlich Untätigen (30 Prozent). Dieses Verhältnis hat sich radikal umgekehrt. Immer mehr Bürger rechnen damit, dass im Alter das Geld wohl nicht reichen wird. Aber sie können oder wollen keine Abhilfe schaffen.

Fazit: Verlassen Sie sich nicht auf den Staat, nehmen Sie Ihre Altersvorsorge jetzt verstärkt selbst in die Hand! > Kapitalschutz vertraulich

Corona-Effekt 3: Deutsche Bürger sparen sich arm!

Die Fondsgesellschaft Union Investment hat aktuell eine ebenso interessante wie bezeichnende Studie veröffentlicht mit Bezug auf Deutschlands Bürger als die ultimativen Sparweltmeister. Die Deutschen machen ihrem Ruf als Sparweltmeister nämlich alle Ehre: das Gesamtfinanzvermögen hat hierzulande während der letzten zehn Jahre um 44% auf knapp 6.400 Milliarden Euro zugenommen. Der Anteil von Bargeld, Sichteinlagen und Zinsprodukten – also Termin- und Spareinlagen sowie kapitalbildende Versicherungspolicen – verzeichnete in diesem Zeitraum mit einer Zunahme von 50% sogar ein noch stärkeres Wachstum.

Geht man bis ins Jahr 2000 zurück, haben weder das Platzen der Dotcom-Blase, noch die Finanz- und Eurokrise oder Nullzinsen dem Spareifer der Deutschen etwas anhaben können: das Finanzvermögen der deutschen Privathaushalte hat sich trotz dieser Krisen in den vergangenen 20 Jahren mit einem Plus von 95% nahezu verdoppelt. Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Sparquote im vergangenen Jahr sogar noch einmal drastisch nach oben schnellen lassen.

Corona-Effekt 4: Die Zahlungsmoral bricht ein

0,5 Prozent der Unternehmen in Deutschland zahlten im Dezember die Rechnungen nicht oder nur verspätet. Der durchschnittliche Zahlungsverzug dieser Unternehmen erreichte mit 35,5 Tage im Dezember einen neuen Höchstwert im Jahr 2020. Dies zeigen Daten des Informationsdienstleisters CRIFBÜRGEL, der für die Analyse das Zahlungsverhalten von circa 450.000 Unternehmen analysiert hat.

Entwicklung des Zahlungsverhaltens im Jahr 2020

Die Entwicklung des Zahlungsverhaltens der Unternehmen in Deutschland zeigt, dass zwar der Anteil der Firmen, die ihre Rechnungen verspätet oder nicht zahlen, von 13,1 Prozent im Januar 2020 auf 10,5 Prozent im Dezember 2020 gesunken ist. Auf der anderen Seite werden aber überfällige Rechnungen in Deutschland derzeit mit einem Verzug von durchschnittlich 35,5 Tagen bezahlt. Im Januar 2020 lag der durchschnittliche Zahlungsverzug noch bei 26,4 Tagen.

Unternehmen, denen es wirtschaftlich noch gut geht, haben eine hohe Zahlungswilligkeit und wollen unter keinen Umständen in Verzug geraten. Rund 10 Prozent der Unternehmen haben so starke finanzielle Probleme, dass die Zahlungsfähigkeit eingeschränkt ist. Wenn diese Unternehmen ihre Rechnungen bezahlen, dann nur mit einem deutlichen Zahlungsverzug, das sind die bedenklichen, aktuellen Entwicklungen.

Zahlungsverzug führt zu Liquiditätsmangel und Insolvenzrisiken

In der Praxis bedeuten die Zahlen, dass beispielsweise 10 von 100 B2B-Kunden (Geschäftskunden) derzeit nicht oder nur mit einer massiven Verspätung die Rechnungen begleichen. Dieser Zahlungsverzug geht oft zu Lasten der mittelständischen und kleingewerblichen Betriebe, denn Liquiditätsmangel, z.B. ausgelöst durch verspätet oder nicht bezahlte Rechnungen, gilt als eine der häufigsten Insolvenzursachen. Zudem bedeutet eine durch den Kunden oder Auftraggeber nicht oder zu spät gezahlte Rechnung höheren Verwaltungsaufwand und zusätzliche Kosten.

Im schlimmsten Fall entwickelt sich ein Teufelskreis, da Unternehmen durch verspätet gezahlte Rechnungen länger als geplant auf eigene Investments verzichten müssen oder Bestellungen nicht bedienen können. Kleine Unternehmen können bei zögerlichem Zahlungsverhalten ihrer Kunden dadurch selbst in die wirtschaftliche Schieflage geraten.

Unternehmen in Berlin mit dem stärksten Zahlungsverzug

Beim durchschnittlichen Zahlungsverzug der Firmen zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Am stärksten überziehen Unternehmen in Berlin die Zahlungsziele – im Schnitt um 68,4 Tage. Auch in Brandenburg (durchschnittliche Verspätung 56,8 Tage) und in Rheinland-Pfalz (48,7 Tage) zahlen Unternehmen die Rechnungen mit einem starken Verzug. Am besten stellt sich die Situation in Thüringen dar. Unternehmen im Freistaat zahlen im Durchschnitt mit 19,6 Tagen Verspätung.

Die Zahlungsmoral im Gastgewerbe sowie in der Kunst und der Unterhaltung bricht ein

In der Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitbranche zeigt sich derzeit die schlechteste Zahlungsmoral. Rechnungen von Unternehmen in dieser Branche werden derzeit mit einer Verspätung von 77,6 Tagen Verspätung bezahlt (Januar 2020: 32,8 Tage). Zudem stieg hier der Anteil der Unternehmen, die nicht oder nur zu spät zahlen, von 11,5 Prozent im Januar auf 17,2 Prozent im Dezember.

Aber auch die Zahlungsmoral im Gastgewerbe ist stark eingebrochen. Wurden im Januar Rechnungen im Durchschnitt mit 33,5 Tagen Verspätung bezahlt, sind es aktuell bereits 59,4 Tage. Besser sieht es beim verarbeitenden Gewerbe aus. Während Rechnungen im Januar mit 17,3 Tagen Verspätung gezahlt wurden, sind es aktuell 22,9 Tage.

Mehr als jedes vierte Berliner Unternehmen zahlt nicht oder verspätet

In Berlin ist die Quote der Nicht- und Spätzahler unter den Unternehmen mit 26,1 Prozent am höchsten. Auch in Hamburg ist die Quote mit 17,1 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt (10,5 Prozent). Am besten ist die Zahlungsmoral derzeit in Thüringen – hier zahlen nur 6,5 Prozent der Unternehmen die Rechnungen nicht oder verspätet.

Corona-Effekt 5: Die Pandemie führt zur Deglobalisierung und Staatswirtschaft

Die Welt verändert sich diesbezüglich mit einer noch nie dagewesenen Dynamik. Gleiches gilt für die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Das hat aber auch dazu geführt, dass sowohl bei langjährigen als auch bei neuen Lesern von Kapitalschutz vertraulich ein Thema derzeit ganz oben auf der Interessensliste steht: Die Eröffnung bzw. Führung eines Kontos im Ausland fern der Europäischen Union.

Der Datenhunger und die Zugriffsmöglichkeiten des Staates steigen immer weiter. Dazu zählen das Kontenabrufverfahren, der Automatische Informationsaustausch (AIA), die Zahlungsdienstrichtlinie PSD2, die Geldwäschegesetze und weitere EU-Gesetze wie die EU-Bankenunion (EDIS) mit ihrem Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG), das letztlich eine Haftungsgemeinschaft und Umverteilungsunion für alle EU-Banken schafft.

Fazit: Auslandskonten sind vor diesem Hintergrund zwar kein Allheilmittel, sie erhöhen allerdings Ihre Privatsphäre und finanzielle Flexibilität signifikant. Außerdem schützen sie Sie vor einer direkten Mithaftung über die Bankenunion, wenn es zu einer Schieflage im EU-Bankensystem kommen sollte. Nutzen Sie diese Schutzfunktionen über Banken in der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein, Norwegen oder Kanada. > Kapitalschutz vertraulich

Corona-Effekt 6: Die Risikowelt muss neu bewertet werden!

Perspektivwechsel bei der Risikobetrachtung: Für 82% der Unternehmen gehörten vor COVID-19 eine Pandemie oder andere größere Gesundheitskrisen nicht zu den TOP 10-Risiken. 31% hatten keine Vorsorge für eine Pandemie getroffen. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen, internationalen Aon-Umfrage mit dem Titel „Reprioritizing Risk and Resilience for a Post-COVID-19-Future“. Die Studie des Beratungs- und Dienstleistungs-unternehmens zeigt: Unternehmen müssen sich auf drastisch veränderte Risiken einstellen und das Risikomanagement weiterentwickeln, um Widerstandsfähigkeit und Agilität aufzubauen.

Die COVID-19-Pandemie hat die Einschätzung von langwierigen und neu auftretenden Risiken durch Unternehmen fundamental verändert. In einer von Aon im Vorjahr (2019) durchgeführten globalen Umfrage unter mehr als 3.000 Risikomanagern lagen eine Pandemie und andere Gesundheitskrisen noch auf Platz 60 von 69 identifizierten Risiken. Entsprechend fiel es jetzt vielen Betrieben schwer, schnell zu reagieren und Notfallpläne umzusetzen. Die Studie von Aon legt nahe, dass viele Unternehmen ihrem Risikomanagement einen Reset verordnen müssen.

Risikomanagement sichert die Zukunfsfähigkeit

Für Unternehmen geht es jetzt darum, sich wirkungsvoll in eine zukunftsfähigere Position zu bringen. Priorität dabei haben laut der Studie von Aon vor allem drei Bereiche:

1. Der klare Blick auf langwierige und neu auftretende Risiken

2. Der Aufbau einer widerstandsfähigeren Belegschaft

3. Den Zugang zu Kapital zu überdenken

Unternehmen brauchen neue, nachhaltige und flexible Lösungen, um sich in einem immer komplexeren und volatileren Umfeld zu behaupten – übrigens nicht nur bestimmt durch Pandemien, sondern ebenso durch Entwicklungen wie zum Beispiel Cyberrisiken, aber auch durch Klimawandel und den Einfluss geopolitischer Veränderungen auf Supply Chain Ketten. Dabei übernehmen Risikomanager eine zentrale Rolle: Das Risikomanagement hat für ein Unternehmen eine geradezu strategische Bedeutung. Es trägt dazu bei, seine Resilienz zu stärken und damit Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Die Mehrheit der Unternehmen geht von langfristig nachwirkenden Corona-Folgen aus

Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht übrigens davon aus, dass die Folgen der Pandemie noch länger als ein Jahr andauern werden. Viele Unternehmenslenker überlegen, wie sie in den Aufbau einer größeren Widerstandsfähigkeit und Agilität investieren sollen. Schwerpunkte sind dabei der Einsatz neuer Technologien, die Widerstandskraft von Mitarbeitern und der Schutz von Vermögenswerten. Es herrscht beim weitaus größten Teil der befragten Unternehmen (80%) Übereinstimmung darüber, dass die wichtigste Lehre, die man aus der Pandemie mitnehmen kann, die Notwendigkeit eines integrierten, agileren, unternehmensweiten Risikoansatzes ist.

Dabei sollten alle Bereiche in einem Unternehmen eingebunden sein – wie zum Beispiel IT, Risikomanagement, Versicherung, HR, Finanzen, Recht, Kommunikation –um Krisen bestmöglich zu bewältigen. Betrachtet man die Regionen im Vergleich, so zeigt die Aon-Studie Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum als besser gewappnet: 52% von ihnen konnten auf bestehende Pandemiepläne zugreifen – geprägt durch Erfahrungen wie SARS und Schweinegrippe. In Nordamerika waren es nur 31% und in EMEA-Staaten 30%. Der Schutz von Menschen und Anlagen hatte über alle Branchen und Regionen hinweg höchste Priorität. > Kapitalschutz vertraulich

Corona-Effekt 7: Die Pandemie ist ein Mega-Treibsatz für die Digitalisierung

Hierzu verweise ich auf unser Themen-Portal: KRYPTO-X.BIZ

Dauer-Effekt: Stichtagsbezogene Kursprognosen sind Kaffeesatzleserei

In den letzten Wochen wurden alljährlich zum Jahreswechsel die gewohnten Zukunftsprognosen abgegeben, mit mehr oder weniger konkreten Kursvorhersagen für die unterschiedlichsten Anlageklassen. Für mich ist das in Zeiten von Corona noch mehr Kaffeesatzleserei als in den Jahren zuvor. Ein reines raten mit Zahlen. Dennoch treffe auch ich strategische Prognosen:

Beispielsweise das die Weltverschuldung weiter exorbitant ansteigen und die Kaufkraft unseres Geldes deswegen weiter schwinden wird. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass die Digitalisierung die Globalisierung abgelöst hat. Deswegen empfehle ich Ihnen in diesen Segmenten regelmäßig Mittel und Wege, diese Entwicklungen aktiv zu nutzen.

(c) Markus Miller GEOPOLITICAL.BIZ

Setzen Sie auf Finanzielle Selbstverteidigung!

Ein Kapitel meines aktuellen Buches lautet „Digitale Selbstverteidigung“. Dabei geht es ebenfalls um die Wiederstandsfähigkeiten gegen die unterschliedlichsten Einflüsse und Gefahren, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt. Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen: Finanzielle Selbstverteidigung!

PS: Fundierte Praxisempfehlungen liefert Ihnen mein Wirtschaftsdienst KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH

PPS: Analysen und Beiträge im Hinblick auf den Megatrend der Digitalisierung finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ

PPPS: Die Digitalisierung im Vermögensmanagement finden Sie auf unserem Portal ROBO-X.BIZ

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