AXA IM Stratege Iggo: Die Öl-Nachfrage sinkt und die Welt profitiert

Gastautor: Simon Weiler
09.02.2021, 04:35  |  114   |   |   

„Kürzlich schrieb ich bereits, dass die Energiewende für die Weltwirtschaft genauso transformativ sei wie die digitale Revolution. Heute sage ich: Sie könnte noch bedeutender sein. Lange Zeit waren fossile Brennstoffe die zentrale Energiequelle. In den kommenden Jahren werden erneuerbare Energien diesen Rang jedoch einnehmen. Elektrizität wird in Sektoren wie Verkehr oder Wohnen der zentrale Brennstoff sein und sie wird zu großen Teilen aus erneuerbaren Quellen stammen.   

Die Sonne denkt nicht politisch 

Da fossile Brennstoffe nicht gleichmäßig auf der Welt verteilt sind, konnten einzelne Staaten über sie bestimmen und Unternehmen auswählen, die von ihnen profitieren. Viele geopolitische und ethische Fragen waren mit der Erschließung und dem Handel fossiler Brennstoffe verbunden. Die Sonne scheint dahingegen an vielen Orten der Welt und Wind weht überall. Länder, die arm an fossilen Brennstoffen sind, erfreuen sich zukünftig möglicherweise an einem Reichtum an erneuerbaren Energien. Die Energiewende hat damit das Potenzial, nationale Wirtschaftsgeschicke zu verändern, langfristig Wachstum und Produktivität zu stärken, Handelsbilanzen zu beeinflussen und das geopolitische Kräfteverhältnis zu verändern. 

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Disclaimer

AXA IM Stratege Iggo: Die Öl-Nachfrage sinkt und die Welt profitiert Langfristig sei der Ölpreis rückläufig, der Zenit könnte bereits überschritten sein. Diese Meinung vertritt Chris Iggo, AXA IM CIO Core Investments. Zwar sei der Ölpreis nach dem Einbruch im ersten Quartal vergangenen Jahres gestiegen und für die kommenden zwei Jahre könnten leichte Anstiege zu beobachten sein, langfristig sei die Umstellung auf erneuerbare Energien jedoch eindeutig. In seinem aktuellen Kommentar erläutert der Experte die langfristigen Auswirkungen einer abnehmenden Abhängigkeit von Öl und erklärt, warum sie sowohl für Klima als auch Weltwirtschaft vorteilhaft sein könnte.

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