Aktien VW-Aktie bricht klassisch aus

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Gastautor: Dennis Austinat
10.02.2021, 07:52  |  995   |   

Mit einer Pilotanlage im Werk Salzgitter macht VW den ersten Schritt in Richtung eines vollständigen Rohstoffkreislaufes bei Elektroautobatterien. Die Aktie bricht daraufhin klassisch nach oben aus.

In der für sechs Mio. Euro errichteten Anlage sollen zunächst bis zu 3.600 Batteriesysteme im Jahr recycelt werden um wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Mangan und Kobalt aus alten Akkus zurückzugewinnen. 

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Mit steigendem Alter der E-Autoflotte wird auch der Rücklauf von Batterien zunehmen. Damit wird Ende des Jahrzehnts gerechnet, mindestens so lange sollen die Akkus in den gerade auf Markt gebrachten E-Modellen ID.3 und ID.4 halten. Danach plant Volkswagen in Salzgitter eine größere Anlage zu errichten, um auch Energiespeichern anderer Hersteller zu recyceln. Mit dem Chemiekonzern BASF sei bereits über eine mögliche Partnerschaft gesprochen worden.

In Salzgitter werden nur Batterien recycelt, die nicht mehr anderweitig verwendet werden können. Vor der Wiederaufarbeitung gibt es eine vollständige Entladung der Batteriesysteme und der Strom ins Netz eingespeist. Danach wird die Batterie demontiert und die Einzelteile zu Granulat zerkleinert. Die daraus zurückgewonnenen Rohstoffe werden durch spezielle Verfahren separiert und in den Kreislauf zurückgeführt.

In Salzgitter erprobt VW außerdem den Einstieg in die Produktion von Akkus. Die Batteriezellfertigung soll 2024 anlaufen und zu Beginn eine Kapazität von 16 Gigawatt-Stunden haben. Insgesamt beziffert der Konzern für seine Pläne in der E-Mobilität alleine in Europa ab 2025 einen jährlichen Bedarf von mehr als 150 Gigawatt-Stunden Speicherkapazität. In Asien kommt noch einmal die gleiche Größenordnung hinzu.

VW-Aktie mit Durchbruch

Die Aktie von VW konnte zuletzt ihre monatelange Seitwärtsphase zwischen rund 125 und 155 Euro beenden und ist nach oben ausgebrochen. Vor wenigen Tagen wurde die Ausbruchslinie getestet, nun ist die Aktie wieder auf dem Weg nach oben und bestätigt den Ausbruch nach klassischer Charttechnik. Auch der MACD (Momentum) zieht wieder an und stützt den Ausbruch. Positiv ist ebenfalls die wieder ansteigende 200-Tagelinie (rot). Langsam rückt das Vor-Corona-Kursniveau bei knapp 190 Euro wieder in das Blickfeld der Anleger. Allerdings sollte die Ausbruchslinie bei rund 155 Euro nicht mehr unterschritten werden, um das positive Chartbild zu erhalten. 

 

 

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
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Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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