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Pressemeldung: DJE: Mutationen, Engpässe und Spekulationen
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Pressemeldung DJE: Mutationen, Engpässe und Spekulationen

Gastautor: Asset Standard
15.02.2021, 14:15  |  155   |   |   

Mutationen, Engpässe und Spekulationen drehten das Sentiment gegen Ende des Monats Januar ins Negative.

05.02.2021 - Die Aktienmärkte begannen den Januar in guter Stimmung. Dieses Sentiment flachte allerdings ab und drehte gegen Ende des Monats ins Negative. Maßgeblich dafür waren zum einen die Sorge um Corona-Mutationen und Impfstoff-Lieferengpässe und zum anderen Spekulationen von Kleinanlegern, die zu einem “Short Squeeze” führten.

Der Start ins Jahr 2021 begann vielversprechend, so erreichte beispielsweise der deutsche Aktienindex DAX am 8. Januar ein neues Allzeithoch mit 14.050 Punkten. Danach jedoch entwickelten sich die Märkte mit Ausnahme Asiens seitwärts und rutschten gegen Ende Januar ins Minus. Der DAX ging auf Monatssicht um -2,08% zurück, der breite Stoxx Europe 600 schloss mit -0,80%, und der US-amerikanische S&P-500-Index gab um -0,36% nach. In Asien jedoch entwickelten sich die Märkte erfreulich. Der Hongkonger Hang-Seng-Index legte um 4,67% zu. Weltweite Aktien verzeichneten, gemessen am MSCI World, ein moderates Minus von -0,30% – alle Indexangaben auf Euro-Basis.

Die Korrektur an den Märkten war im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen:

  • In Großbritannien, Brasilien und Südafrika tauchten Mutationen des Corona-Virus auf und verbreiteten sich. Die Frage, ob die bisher entwickelten Impfstoffe auch gegen die Mutationen wirksam sein würden, verunsicherte die die Marktteilnehmer. Außerdem mangelte es vor allem in der EU an Impfstoff, da die Lieferungen der Produzenten deutlich hinter der bestellten Menge zurückblieben. Zusammen mit der Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen in Deutschland und anderen Ländern belastete das die Stimmung an den Märkten.
  • Gegen Ende des Monats sorgten massenhaft über Social-Media- und Handelsplattformen verabredete Käufe von Kleinanlegern dafür, die Preise verschiedener Aktien hochzutreiben. Das führte zu Unruhe an den Märkten. Da diese Aktien zugleich das Ziel von Leerverkäufen seitens mehrerer Hedgefonds waren, wurden diese gezwungen, ihre Positionen einzudecken, was die Kurse dieser Aktien weiter in Höhe katapultierte. Die US-Börsenaufsicht kündigte an, diese Spekulationen untersuchen zu wollen.

Die Konjunkturdaten aus dem Euroraum fielen gemischt aus. Auf der einen Seite gab der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex nach, und die Einkaufsmanagerindizes für Industrie gingen leicht zurück – hier machten sich die verlängerten Lockdown-Maßnahmen bemerkbar. Auf der anderen Seite kam die deutsche Wirtschaft besser voran als erwartet und konnte im November ihre Industrieproduktion, die Auftragseingänge und Exporte steigern. Auf Jahressicht schrumpfte das deutsche BIP im Jahr 2020 um -5,0% und damit geringer als erwartet und auch nicht so stark wie im Jahr 2009, dem Jahr der Finanzkrise. Für 2021 reduzierte die deutsche Regierung ihre Wachstumsprognose von 4,4% auf 3,0% aufgrund des verlängerten Lockdowns.

In den USA gewannen die Demokraten zwei Senatssitze, sodass der neugewählte US-Präsident Joe Biden, ein Demokrat, Entscheidungen leichter vom Kongress verabschieden lassen kann. Dadurch kamen Hoffnungen auf, dass die neue US-Regierung ein neues Corona-Hilfspaket im Volumen von bis zu 1.900 Mrd. US-Dollar auf den Weg bringen könne. Konjunkturell entwickelten sich die USA positiv, mit Ausnahme eines kleinen Rückgangs der Einzelhandelsumsätze und einer Arbeitslosenquote, die nicht wie erwartet zurückging, sondern bei 6,7% verharrte. Die US-Wirtschaft gab 2020 um -3,5% nach.

China hat die Corona-Pandemie besser bewältigt als andere Volkswirtschaften. Infektionsschutz stand und steht vor Datenschutz, und die Regierung reagierte bei lokalen Corona-Ausbrüchen prompt und drastisch. Das tat der chinesischen Wirtschaft gut, die weiterhin positive Konjunkturdaten vorweisen kann. Im Jahr 2020 wuchs China zwar weniger stark als in den Jahren davor, konnte aber mit 2,3% als einzige große Volkswirtschaft ein positives Wachstum erzielen.

 

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