Dividendenaristokrat Coca-Cola-Aktie: Höhere Margen & mehr Nachhaltigkeit?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.02.2021, 09:52  |  407   |   |   

Der Dividendenaristokrat Coca-Cola (WKN: 850663) hat inzwischen ebenfalls frische Zahlen präsentiert. Diese sind, gelinde gesagt, eher durchwachsen gewesen. Das Ergebnis je Aktie reichte noch nicht einmal wirklich aus, um die Dividende zu decken. Immerhin: Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr 2020 und einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,80 US-Dollar schon.

Aber weiter geht’s für die Aktie von Coca-Cola. Foolishe Investoren wissen immerhin, dass das Restaurantgeschäft vor einem Turnaround stehen könnte. Zudem geht das Management neue Wege, beispielsweise in den Markt der Hard Seltzer. Das könnte ein neues, mittelfristiges Wachstum begründen.

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Allerdings gibt es auch andere Neuigkeiten. Nämlich solche, die etwas mehr Nachhaltigkeit und höhere Margen in Aussicht stellen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

Dividendenaristokrat Coca-Cola: Neue, kleinere Flaschen

Wie jetzt bekannt geworden ist, möchte Coca-Cola augenscheinlich spannende neue Wege gehen. Demnach hat sich das Management entschieden, das Flaschendesign in zweifacher Art und Weise zu verändern. Es ist geplant, ein Design in der Größe von 13,2 oz auf den Markt zu bringen. Eine Maßeinheit, die uns hierzulande zugegebenermaßen weniger bringt. Dahinter versteckt sich jedoch eine Milliliteranzahl von 390. Ein womöglich spannendes Format.

Das neue Design dürfte damit größentechnisch zwischen der konservativen Dose mit 330 Millilitern und der 0,5-Liter-Flasche angeordnet sein. Das könnte ein insgesamt spannender Schritt sein, der möglicherweise höhere Margen nach sich zieht. Aber dazu später mehr.

Das ist jedoch noch nicht alles. Coca-Cola plant außerdem, die Flaschen aus 100 % recyceltem Plastik herzustellen. Das ist eine zweite spannende Randnotiz. Allerdings eine Maßnahme, die zunächst in wenigen Bundesstaaten in den USA umgesetzt wird. Fragt sich bloß: Was bezweckt Coca-Cola genau damit?

Die operativen Auswirkungen

Grundsätzlich scheint Coca-Cola einerseits auf den ESG-Zug aufspringen zu wollen. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für Börsen und Investoren geworden. Das hat offenbar auch der US-Getränkekonzern erkannt, der jetzt ein neues Flaschendesign auslotet, das künftig die Interessen der Verbraucher treffen könnte. Spannend, wie das angenommen wird. Vielleicht auch, wenn der Preis etwas höher ist.

Das Management von Coca-Cola verfolgt seit einiger Zeit eine Taktik, die vorsieht, Dosen und Flaschen auch in kleineren Formaten anzubieten. So sind beispielsweise auch kleine Dosen mit jeweils 150 Milliliter ins Repertoire des US-Konzerns aufgenommen worden. Das erhöht die Margen des US-amerikanischen Getränkekonzerns. Weniger Inhalt und mengenmäßig ein höherer Durchschnittspreis kann sich ergebnisseitig schließlich auszahlen.

Ob dieses neue Format jedoch angenommen wird? Das wird die Zeit zeigen. Immerhin: Coca-Cola versucht auch in seinem Bestandsprodukt- und -markenportfolio weitere Innovationen einzuführen. Welche Ergebnisse das nach sich zieht, werden wir in den folgenden Quartalen und Jahren sehen.

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