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Analyse Wer wird BigTech der Biotechnologie (Teil 2/3) ?

15.02.2021, 14:08  |  670   |   |   

Im Rahmen unserer mini Serie Biotechnologie stellen wir heute zwei weitere Unternehmen vor, die aussichtsreiche Therapien in der Pipeline haben. Die Kandidaten erproben ihre Behandlungen unter Einsatz der Genschere (CRISPR/Cas9) bereits in Studien. Nicht wenige Biotech-Experten gehen davon aus, dass wir in diesem Bereich innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre die nächsten Unternehmen sehen werden, die Börsenwerte wie die heutigen FAANG-Aktien erreichen können. Lernen Sie in unserer heutigen Analyse zwei weitere Kandidaten aus der Branche kennen.

Nachdem wir letzte Woche mit CRISPR THERAPEUTICS (WKN: A2A T0Z; 161,05 $) den Platzhirsch des Sektors vorgestellt haben, sind heute Nummer zwei und drei der Branche an der Reihe. Zunächst rufen wir uns noch mal kurz die Chancen des Segmentes in Erinnerung.Die Erfindung der Genschere ist die Grundlage unserer Investitionsidee. Emmanuelle Charpentier aus Frankreich und Jennifer A. Doudna aus den USA haben für ihre Forschungsarbeit vor wenigen Monaten den Nobelpreis für Chemie von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften verliehen bekommen. Mit der Genschere schneidet man präzise an einer bestimmten Stelle im Erbgut und kann dort ein fehlerhaftes Gen entfernen. An der Schnittstelle lässt sich theoretisch auch ein anderes Gen einfügen. Die Erfindung hat das Potenzial, die Medizin zu revolutionieren. Ähnlich bahnbrechend wie das Internet für die Informationstechnologie dürfte sich die Genschere für die Entwicklung neuer Therapien in der Medizin erweisen. Deshalb schauen wir auf aussichtsreiche Kandidaten aus dem Sektor. EDITAS (WKN: A2A C4K; 58 $) punktete zuletzt mit starken News. Im Sektor ist man die Nummer zwei. Editas beschäftigt sich z. B. mit einer bestimmten Form der Netzhautdystrophie, die durch Blindheit gekennzeichnet und genetisch bedingt ist (Lebersche kongenitale Amaurose). Sie ist die häufigste Ursache für vererbte Blindheit im Kindesalter. EDIT-101 durchläuft derzeit mit dem Partner AbbVie die klinische Phase I/II. Das Potenzial liegt um 500 Mio. $ Umsatz jährlich. Darüber hinaus: EDIT-301 ist ein Kandidat für die Sichelzellenkrankheit. Hier gab es zuletzt starke präklinische Studiendaten und EDIT-301 hat das Potenzial zum Blockbuster. EDITAS Börsenwert beträgt rund 4,3 Mrd. $ und in der Kasse liegen rd. 450 Mio. $ liquide Mittel. INTELLIA THERAPEUTICS (WKN: A2A G6H; 68 $) ist nach Größe die Nummer drei im Bunde. Obwohl die CRISPR/Cas9-Genome-Editing-Technologie noch nicht für den therapeutischen Einsatz beim Menschen klinisch validiert ist, macht das Unternehmen schnelle Fortschritte, um die erforderlichen Zulassungen zu erlangen. Aktuell befindet man sich in der Übergangsphase von der präklinischen zur klinischen Phase. Intellia verfügt über eine Pipeline von vier Therapien, von denen drei realistischerweise noch vor Jahresende 2021 in die klinische Entwicklung gehen werden: NTLA-2001 für Transthyretin-Amyloidosis (eine seltene Erbkrankheit), NTLA-5001 für akute Myeloische Leukämie und NTLA-2002 für das Hereditäre Angioödem (erblich bedingte Schwellungen von Haut, Schleimhäuten und Organen). Intellia verfügt über eine Nettoliquidität von 407 Mio. $. Börsenwert 3,51 Mrd. $.Die Charts der bisher vorgestellten Einzelwerte ähneln sich. Um die Jahreswende herum gab bei den Kandidaten eine Kurseuphorie, die in den letzten Wochen wieder abgekühlt ist. Die Gelegenheit für eine Anfangsposition scheint günstig. Allerdings muss man sich des spekulativen Charakters der Investition bewusst sein. Kein Kandidat macht mit den Therapien bisher Gewinn, die meisten erzielen ob der fehlenden Zulassung nicht einmal Umsatz. Wenn Sie hier in einzelne Titel investieren wollen, streuen Sie breit und halten Sie sich Pulver für einen Nachkauf trocken. Wer in diesem Segment nicht auf Einzelwerte setzen möchte, sei auf nächste Woche Montag verwiesen. Wir stellen unter anderem ein ETF vor, das in alle genannten Einzelwerte investiert.
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