Aktien & Co. Sanofi weiter in Verzug – Aktie liefert nicht

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Gastautor: Dennis Austinat
16.02.2021, 08:00  |  739   |   

Bei Sanofi geht es mit der Entwicklung des Covid-19 Impfstoff nicht wie geplant voran. Das Vakzin wird in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen - die Aktie orientiert sich derweil nach unten.

Bislang war Sanofi davon ausgegangen, dass eine Zulassung schon in der zweiten Jahreshälfte 2021 möglich sei. Damit sind die Hoffnungen von Frankreich und der EU zerstört. Klinische Studien sollten noch in diesem Quartal beginnen. Dieser Impfstoff werde nicht in diesem Jahr fertig sein, aber er könnte zu einem späteren Zeitpunkt von Nutzen sein, hieß es mit Blick auf die Mutationen von Covid-19. 

 

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Sanofi kämpft bereits mit einer Verzögerung bei seinem anderen Covid-19-Impfstoffkandidaten, der zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline entwickelt wird. Die beiden Unternehmen hatten im Dezember mitgeteilt, dass das Mittel bei älteren Erwachsenen nicht ausreichende Reaktionen beim Immunsystem hervorriefe.

 

Unterdessen stellte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides ein Schnellverfahren für die Anpassung bereits zugelassener Corona-Impfstoffe an Virus-Mutationen in Aussicht. „Wir haben nun entschieden, dass ein Impfstoff, der vom Hersteller auf der Basis des bisherigen Vakzins zur Bekämpfung neuer Mutationen nachgebessert wurde, nicht mehr den ganzen Zulassungsprozess durchlaufen muss", erklärte sie.

 

Der Kommissarin zufolge sollen bis Ende September mindestens 700 Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Das sei mehr als genug für 70 Prozent der EU-Bevölkerung. Bis Ende Juni stünden 300 Millionen Dosen der bislang drei zugelassenen Impfstoffe für mehr als ein Drittel der EU-Bürger bereit. Diese Zahl könnte sich noch erhöhen, wenn der Impfstoff von Johnson & Johnson hinzukomme.

 

Sanofi-Aktie unter Druck

Die Aktie von Sanofi konnte sich nach der Kurskorrektur seit dem Sommer 2020 zwar stabilisieren, nähert sich aber derzeit wieder der Unterstützung bei rund 75 Euro an. Die 200-Tagelinie (rot) und der MACD (Momentum) sind abwärts gerichtet und stützen den Titel im Abwärtstrend. Erst ein Ausbruch über den Widerstand bei knapp 84 Euro verbessert das Chartbild. 

 

 

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Disclaimer

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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