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DIW Ferienwohnungen lassen Mieten im Berliner Kiez steigen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.02.2021, 13:15  |  194   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Dauerhafte Ferienwohnungen lassen nach einer Studie die Mieten im direkten Umfeld steigen. Je zusätzlicher Airbnb -Unterkunft steige die Angebotsmiete im direkten Umfeld um durchschnittlich etwa 13 Cent je Quadratmeter, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) am Mittwoch mit. Durch das Berliner Zweckentfremdungsverbot seien die Mieten zwar etwas gesunken, besonders in Neukölln, Mitte und Lichtenberg. Gegen die Wohnungsknappheit helfe das Verbot aber kaum. Denn es würden nur wenige Wohnungen als Ferienwohnung vermietet. Auf dem bekanntesten Vermittlungsportal Airbnb beispielsweise werde weniger als ein Prozent aller Mietwohnungen angeboten.

Die Studie sieht auch Vorteile durch das Angebot von Ferienwohnungen, etwa eine höhere Nachfrage nach touristischen und kulturellen Angeboten in der Stadt. Kurzzeitvermietungen etwa während des Urlaubs führten außerdem dazu, dass der vorhandene Raum effizienter genutzt werde.

Mit dem Zweckentfremdungsverbot will das Land Berlin seit 2014 verhindern, dass Wohnungen dem regulären Mietmarkt entzogen werden. Der Senat will es den Behörden nun erleichtern, illegale Ferienwohnungen zu finden. Alle Anbieter sollen sich nicht nur registrieren, sondern auch verpflichtet sein, die Registrierungsnummer in Inseraten anzugeben. Portale wie Airbnb dürften dann keine Inserate ohne diese Nummer mehr annehmen. Der Senat hat die Änderungen am Dienstag beschlossen, die Beratung im Abgeordnetenhaus steht aus./bf/DP/men


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25.02.21 14:43:52
Zitat von tancor: ich glaube, wir werden noch mindestens den 52-Tief sehen: https://www.n-tv.de/politik/Ist-das-noch-Mieterschutz-oder-schon-Sozialismus-article22380120.html


Das ist wirklich unmöglich! Ich hätte bis vor so einem Jahr, wo man schon davon erzählte, nie für möglich gehalten, dass es solche Vorstellungen ernsthaft gibt. Weiss gar nicht direkt was man dazu sagen soll. Ganz bestimmt, ist das sysstem dann keine soziale Marktwirtschaft mehr, überhaupt keine Marktwirtschaft.
Es hat ja keiner der öffentlichen Hand verboten Wohnungen selber zu bauen, bzw . die schon im Besitz von Berlin befindlichen Wohnungen, in teilweisem maroden zustand, an den meist bietenden zu verkaufen. Damals konnte man mit dem Verkauf der WOhnungen den eigenen Schlendrian, mit dem Verschwenden der Steuergelder , verdecken. Ständig und immer wieder verschwendet manin Berlin das Geld der Bürger und dafür sollen jetzt die aufkommen, die in Wohnungen Kapital angelegt haben?
Als wenn die Mieterschutzgesetze noch nicht genug wären.

Das wäre keine Demokratie mehr.

Der Kühnert meinte ja, "warum sollte einer 20 Wohnungen besitzen dürfen"......mmh warum wohl, weil er sie bezahlt hat, warum sonst.

Keiner käme auf die Idee Autobauer ihre Autos weg zu nehmen, und an die zu verteilen, die kein Auto haben. Es ist hier nicht viel anders. Die jweiligen WOhnungen, wurden von dem Eigentümer jeweils in Euro, oder damals noch in DM bezahlt. Das Recht dieses zu besitzen kommt daher weil man sie bezahlt hat. Soll das persönliche Eigentum nun vorbei sein? Nennt sich das Kommunisums?

Es ist mir absolut unverständlich, dass eine Partei, die sich über Jahrzehnte für die Arbeiter eingesetzt hat, nun sich dafür einsetzt, Eigentum zu verbieten und Eigentum zwangs zu enteigenen. Es wäre ja durchaus möglich, dass Berlin die Wohnungen in Euro den bisherigen Eigentümern abkauft. Aber Berlin hat wieder mal alles zu locker einfach und ständig alles ausgegeben. Jahrelang hat man den Schlendrian machen können, weil man noch extra was bekam, weil man Hauptstadt wurde oder war.
Nun verdient man sowieso am Hauptstadtstatus bekommt auch noch Geld aus dem Länderfinanzhaushalt, ist aber trotzdem Schuldenmeister.

Was macht man dann?
Einfach Vermögen rauben von denen, die gut gewirtschaftet haben!

Wer solche SPD noch wählt, der hat elementare andere Vorstellungen, als das , wie unser Land, die gesamte Wirtschaft in der westlichen Welt aufgestellt ist, Das gilt für die Linke sowieso und die Grünen haben schon viel Unfug gut gefunden.
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25.02.21 10:54:41
ich glaube, wir werden noch mindestens den 52-Tief sehen: https://www.n-tv.de/politik/Ist-das-noch-Mieterschutz-oder-s…
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22.02.21 11:29:54
Was für ein Abverkauf. Selbst wenn der DAX einbricht, kommen die oft als defensiv bezeichneten Immo-Aktien unter die Räder. Richtig nachvollziehbar ist das nicht. Bis zu den Zahlen und der HV geht hier wohl nicht sehr viel.
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18.02.21 04:09:28
Zitat von walker333: Touristen auszusperren schädigt doch die Stadt Berlin.

In anderen Gegenden kommt der Bürgermeister und gratuliert, wenn jemand eine Ferienwohnung neu anbietet und damit den Tourismus fördert!


Es wurden früher noch mehr als heute, viele Wohnungen einfach nicht korrekt genutzt. Anstatt, dass man eine Wohnung mietet um darin zu wohnen, haben einige mehrere Wohnungen angemietet, oder eben Eigentümer gar nicht fest vermietet und so, Tage- oder Wochenweise als Ferienwohnungen für Besucher vermietet. Das kann ein sehr gutes Geschäft sein, ist aber nicht erlaubt.

Berlin hat meines Wissens schon vor so 4 oder 6 Jahren massiv dagegen etwas unternehmen. Meines Wissen offiziel untersagt, und eine ausdrückliche Genehmigungspflicht eingeführt. Auch wurden teilweie hohe Bussgelder verhängt.
Ein Bekannter von mir, der , innerhalb seiner Wohnung ein, bisweilen auch mal beide Zimmer, mit Bad und Küchenbenutzte tageweise vermietete, meinte dann auch er dürfe es nicht mehr.

Doch das war und ist weiter erlaubt. Also Teile der eigenen Wohnung, zu vermieten ist erlaubt. Wohl auch, wenn einer für vielleicht 3 Wochen, während seines Urlaubs oder so, dann seine Wohnung untervermietet.

Aber eben Wohnungen dauerhaft zweckentfremen geht nicht. Wenn man Wohnungen für Touristen vermieten will, dann muss man das gewerbliche machen, inkl. der Beantragung einer Nutzungsänderung, von bisherigen Wohnungen, in Tage und Wochenweise vermietet, was wohl gewerblicher Raum ist.
Es werden so einfach viele Wohnungen dem Markt entzogen , und das eben nur weil derjenige der es organsiert zu Unrecht viel Geld verdienen will.

Für Touristen gibt es jede Menge Hotels, Hostels und auch günstige Gästehäuser. Berlin ist wohl so günstig, bei Hotelzimmer, wie keine andere europäische Hauptstadt, mal die osteuropäischen Städte augenommen. In London und Paris ist man in der Regel mit den drei bis vierfachren Preisen dabei und das meistens noch für halb so grosse ( in qm) Zimmer.
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17.02.21 20:48:33
Touristen auszusperren schädigt doch die Stadt Berlin.

In anderen Gegenden kommt der Bürgermeister und gratuliert, wenn jemand eine Ferienwohnung neu anbietet und damit den Tourismus fördert!

Disclaimer

DIW Ferienwohnungen lassen Mieten im Berliner Kiez steigen Dauerhafte Ferienwohnungen lassen nach einer Studie die Mieten im direkten Umfeld steigen. Je zusätzlicher Airbnb -Unterkunft steige die Angebotsmiete im direkten Umfeld um durchschnittlich etwa 13 Cent je Quadratmeter, teilte das Deutsche Institut …

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