CK*Trends: Nachhaltiges Bauen - Wie wir in Zukunft wohnen werden

Gastautor: Dirk Müller
18.02.2021, 12:31  |  273   |   |   

Der Schlachtruf Nachhaltigkeit erschallt auf allen Ebenen, riesige Förderprogramme werden aufgelegt und weltweit Überlegungen für eine grünere Zukunft diskutiert.

Einer der wichtigsten Meilensteine auf diesem Weg wird ein grundlegender Wandel in der Baubranche sein. Hierbei spielen nicht nur Eigenversorgung, Minimierung des Energieverbrauchs und der effiziente Einsatz von Erneuerbaren, sondern auch ganz neue Materialien eine Rolle. Mehr dazu lesen Sie in der neuesten Ausgabe von CK*Trends!

Mit dem ‚Great Reset‘, vornehmlich seit 2020 vom Weltwirtschaftsforum und dessen Sprachrohren beworben, ist es zu einem massiven Run auf alle Anlagen mit einer Verbindung zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz gekommen. Der Wahlsieg von Joe Biden, dem eine umweltfreundliche Politik – zumindest eine umweltfreundlichere als unter Donald Trump - nachgesagt wird, hat der Jagd nach grünen Aktien zusätzlich Zündstoff verliehen. 

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Das Thema ist in aller Munde. Wasserstoff, E-Mobility, Solar- und Windturbinenaktien boomen derzeit wie kaum ein anderer Sektor. Die Sau mit dem Namen Nachhaltigkeit und eine weitere mit dem Namen Klimaschutz werden derzeit durchs Dorf getrieben. 

Damit wir uns jetzt nicht falsch verstehen. Gegen eine nachhaltigere Wirtschaftsweise ist absolut nichts einzuwenden. Zu lange schon wird unser Planet ausgebeutet und der Neoliberalismus hinterlässt gerade in den rohstoffreichen Ländern dieser Welt nichts als verbrannte Erde. Da kann es nicht schaden, dass unser Wirtschaftssystem eine Portion Moral und Ethik verpasst bekommt. 

Seien wir einmal ehrlich: Ein Flug nach London für 35 Euro? Mehrmals pro Woche Fleisch auf dem Speiseplan? Für den Liter Milch, den man vergessen hat, flugs mit dem geländegängigen SUV zum 800 Meter entfernten Supermarkt? Ist dieser massive Ressourcenverbrauch wirklich entscheidend für unser Lebensglück?

Dass ein Umdenken in der Gesellschaft einsetzt, ist also durchaus begrüßenswert. Allerdings darf man ruhig ein gesundes Maß an Skepsis in Bezug auf die tatsächlichen Interessen hinter dem Ruf des Establishments nach einer grünen Zukunft an den Tag legen. Schließlich bieten uns die täglichen Entscheidungen der Mächtigen genügend Widersprüche.

So sollen Autos mit Verbrennungsmotor – zumindest gefühlt - möglichst schnell kriminalisiert werden, um den Umstieg auf Elektroautos zu forcieren. Zudem werden dank Abwrackprämien Fahrzeuge verschrottet, die problemlos noch zehntausende Kilometer zurücklegen könnten. Ob das aus ökologischer Sicht wirklich sinnvoll ist? Dabei ist auch die Herstellung eines Stromers mit einem enormen Ressourcenverbrauch verbunden. Die Kraftanstrengung der Herstellung eines neuen elektrisch angetriebenen Fahrzeuges muss CO2-technisch erst wieder einmal eingespielt werden.

Bemerkenswert kann man darüber hinaus auch die Forderungen nach einer stärkeren Besteuerung von Produkten und Dienstleistungen mit einer schlechten CO2-Bilanz finden. Bemerkenswert deshalb, da man zwar viel über unser klimaschädliches Konsumentenverhalten hört und liest. Kritik an der desaströsen Klimabilanz von militärischen Großübungen, dem Unterhalt von Militärbasen fernab der eigenen Landesgrenzen oder der bewussten Befeuerung von innerstaatlichen Konflikten andernorts ist indes kaum zu vernehmen.

Die ‚grüne‘ Zukunft ist beschlossene Sache

Fakt ist jedoch, dass es von politischer Seite enorme finanzielle Kraftanstrengungen in Richtung von CO2-reduzierenden Maßnahmen gibt. Auch regulatorisch sollen vermeintliche CO2-Sünder zukünftig stärker an die Kandare genommen werden. 
Das sorgt in vielen Sektoren wie der Öl-, Flug und Autoindustrie für Sorgenfalten, hievt Branchen mit einem ‚grünen‘ Etikett andererseits in das mediale und finanzielle Rampenlicht. Dadurch fließt sehr viel Kapital in diese Sektoren, was Innovationen befördert und uns auf lange Sicht tatsächlich dabei helfen könnte, die Bedeutung fossiler Energieträger zu reduzieren, ressourcenschonender zu wirtschaften und beispielsweise die Luftqualität in Städten zu verbessern. 

Alles bereits eingepreist? Nein, nicht überall

Wie bereits erläutert, sind die Aktien der offensichtlichen Profiteure wie Solar- oder Windmühlenaktien sowie Wasserstoff-Titel bereits davongelaufen. Was aber meist vergessen wird: Abseits der grünen Euphorie für diese Sektoren ist gerade der Bausektor für die Politik ein entscheidender Baustein in den strategischen Planungen für die kommenden Jahrzehnte.

So beschäftigt sich Dr. Eike Wenzel in dieser Studie aus gutem Grund mit dem Thema ‚Nachhaltiges Bauen‘. Die Thematik mag gewiss nicht so sexy klingen, wie Brennstoffzellen, E-Autos oder Solaraktien. Nichtsdestotrotz ist die Branche hochinteressant, gerade für uns als Investoren. Ich muss gestehen, dass ich von der Innovationskraft der Branche und den in der Studie erläuterten Möglichkeiten positiv überrascht wurde.

Ich wünsche Ihnen Erkenntnisgewinn und vor allem viel Spaß beim Lesen der neuen Studie.

Autor: Christof von Wenzl / Cashkurs*Trends



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