Was die Rally wirklich abwürgen könnte

Gastautor: Sven Weisenhaus
20.02.2021, 10:27  |  3164   |   |   

Wow! Die Industrie zeigt sich in einer extrem guten Verfassung. Gestern wurden die Schnellschätzungen zu den Einkaufsmanagerindizes von IHS Markit unter anderem für den Euroraum und Deutschland veröffentlicht.

 

 

Ohne Corona-Maßnahmen würde die Wirtschaft aus allen Nähten platzen

Wow! Die Industrie zeigt sich in einer extrem guten Verfassung. Gestern wurden die Schnellschätzungen zu den Einkaufsmanagerindizes von IHS Markit unter anderem für den Euroraum und Deutschland veröffentlicht. Und der Teilindex der Industrie für die Eurozone stieg zum Vormonat um starke 2,9 auf noch stärkere 57,7 Punkte. Er markierte damit ein 3-Jahres-Hoch.

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IHS Markit Einkaufsmanagerindex Industrie Eurozone

Noch besser schneidet die Industrie in Deutschland ab. Hier stieg der Teilindex sogar um 3,5 auf 60,6 Punkte. Und auch hier wurde zuletzt vor etwa 3 Jahren – Anfang 2018 – ein solch hohes Niveau erreicht.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Industrie Deutschland

Schöne heile Welt, könnte man meinen, wenn da doch bloß nicht diese Corona-Pandemie und die Maßnahmen wären, welche Teile der Wirtschaft schwer belasten. Denn der Dienstleistungsindex der Eurozone ist erneut gesunken, von 45,4 Punkten im Januar auf nun nur noch 44,7. Und der Index für den Service-Sektor in Deutschland gab auf 45,9 Punkte nach, von 46,7 Zählern im Vormonat.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistung Deutschland

Da der Rückgang im Service-Bereich aber weniger stark ausfällt als der Zuwachs im verarbeitenden Gewerbe, haben die Gesamt-Einkaufsmanagerindizes, die Industrie und Dienstleistung zusammenfassen, zugelegt. In der Eurozone stieg er von 47,8 auf 48,1 Punkte. Er notiert damit allerdings nach wie vor unterhalb der Schwelle von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird.

IHS Markit Gesamt-Einkaufsmanagerindex Eurozone

Anders das Bild weiterhin in Deutschland. Hier befindet sich der Composite-Index nun den achten Monat in Folge im Expansionsbereich und er konnte sich mit 51,3 Punkten im Februar sogar etwas weiter von der 50 Punkte-Marke abheben (Januar: 50,8).

IHS Markit Gesamt-Einkaufsmanagerindex Deutschland

Der Wirtschaft geht es also gut, wenn da nur nicht diese einschränkenden Maßnahmen wären. Der Dienstleistungsbereich bremst eine Konjunktur, die – natürlich auch dank der äußerst expansiven Geldpolitik der Notenbanken – einen grandiosen Aufschwung erleben könnte.

Wie die Welt hierzulande aussehen könnte, zeigt sich in den USA. Dort läuft nicht nur die Industrie auf Hochtouren. Der dazugehörige Einkaufsmanagerindex wurde gestern mit 58,5 Punkten angegeben. Das ist zwar ein Rückgang gegenüber den 59,2 Zählern des Vormonats, aber es ist immer noch das zweithöchste Niveau seit Anbeginn der Datenerhebung.

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