Angst vor Altersarmut? Dann schließe doch die Rentenlücke ganz einfach mit Dividenden!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
21.02.2021, 10:44  |  3123   |  13   |   

In Deutschland geht die Angst um. Und zwar die Angst davor, im Alter finanziell womöglich auf ganz wackligen Beinen zu stehen. Denn die Realität sieht hierzulande doch folgendermaßen aus. Selbst wenn man 40 Jahre oder länger kontinuierlich gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann man kaum noch mit einer auskömmlichen Rente rechnen.

Für alle zukünftigen Rentner sind dies natürlich keine guten Aussichten. Man ist also gut beraten, so früh wie möglich zusätzlich vorzusorgen und so die zukünftigen Altersbezüge irgendwie aufzustocken. Doch in Zeiten einer weiter andauernden Nullzinspolitik ist dies mit normalen Produkten fast kaum noch zu bewerkstelligen.

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Es dürfte nämlich für die Anbieter von klassischen Renten- und Kapitallebensversicherungen immer schwieriger werden, die in den Verträgen vereinbarten Garantiezinsen zu erwirtschaften. Und ich glaube, auch die Riester-Rente stellt hier nicht wirklich eine Alternative dar. Um im Alter also nicht von finanziellen Engpässen geplagt zu werden, muss man sich nach anderen Möglichkeiten umschauen.

Ein denkbarer Ausweg: Dividenden

Wenn man sein Geld in Aktien investiert, dann wird man fast zwangsläufig über Dividenden stolpern. Denn es sind nicht wenige Aktiengesellschaften, die ihren Investoren diese Art der Gewinnbeteiligung zahlen. Und meines Erachtens wäre es mit Dividenden durchaus möglich, sich im Alter ein schönes passives Zusatzeinkommen zu generieren.

Doch es gibt viele Anleger, die sich zwar für diese Art der Altersvorsorge interessieren, aber ein wenig Angst vor einem Aktieninvestment haben. Oder sie denken, wenn sie auf die aktuellen Dividendenrenditen schauen, dass sie viel zu viel Geld investieren müssten, um später mit den Ausschüttungen einen ausreichenden Geldstrom zu erzeugen.

Aber warum eigentlich? Wahrscheinlich liegt es daran, dass die meisten Menschen eher linear denken. Sie schauen einfach nur auf die derzeitigen Dividendenrenditen und rechnen sich dann aus, wie viel Kapital sie investieren müssten, um eine bestimmte Summe X als Dividende im Jahr zu erhalten.

Nehmen wir beispielsweise an, jemand hat sich als Ziel gesetzt, 6.000 Euro Dividende im Jahr zu erhalten. Bei einer Dividendenrendite von zum Beispiel 3 % wird er vermutlich eine Summe von 200.000 Euro ermitteln, die er dafür benötigt. Doch für Leute mit mittlerem oder geringem Einkommen ist dies eine Menge Geld. Viele reden sich dann vermutlich ein, dass es wohl eh nicht funktionieren wird. Sie sorgen dann entweder gar nicht vor oder weichen auf die Standardprodukte aus.

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13 Kommentare

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Kommentare

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24.02.21 15:14:46
Noch als Nachtrag:
Lukoil lege ich mir auch mal in die Watch. Habe an "Russen" noch Norilsk Nickel, Gazprom, Mobile TeleSystems und Globaltrans Investment im Depot. Da kommt was zusammen, insbesondere bei Globaltrans Investment, -persönliche Rendite über 18%!
Da ich sehr USA-lastig bin, sind die Russen ein guter Ausgleich. Etwas störend dabei ist der hohe Anteil an ADRs.
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22.02.21 20:04:49
1K Dividende bei investierten 300K nicht möglich? Da wollte ich nur kurz mal intervenieren, dass das bei einer Durchschnittsdividende von ~10% durchaus möglich ist.
Schön, dass wir das nicht weiter ausdiskutieren müssen. Bezieht sich wie gesagt auch nur auf einen Teil meines Einsatzes.
Risky, aber dafür gibt's auch was. Kurioserweise liege ich mit dieser Strategie ~ 9% im Grünen, mein blue Chips-, hold long- "Sicherheitsdepot" mit u.a. VW, Bayer :rolleyes: schafft es da gerade mal auf +- 0.
Gebe dir vollkommen recht, dass man, sofern man mit seinen Dividendenpositionen halbwegs sicher fahren möchte, schon über abartig viel Kapital verfügen muss, um mal gerade auf Hartz4/Grundsicherungsniveau zu kommen. Zu guter Letzt wird man dafür in unserem"bestem" Land auch noch bekämpft.
Anderes Thema...Bluten sollen sie!
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22.02.21 10:53:29
Hier ein Beispiel an dem ich mich origentiert habe , habe aber zu einem besseren zeitpunkt mehr investiert daher schneide ich besser ab...

https://www.google.com/url?q=https://www.rente-mit-dividende…
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22.02.21 09:42:08
Zitat von untodt: Sag das nicht mir, ich glaub dir das.
Sag's dem prinzregent, der glaubt das nicht.


... der prinzregent hat 150T investiert und nur 3T Dividenden bekommen. Freenet ( vorher 1T gecancelt , dito pro7, betathome )

Gazprom ist ok, aber da hatte ich zu wenig geordert. Luckoil, danke,das schaue ich mir gern an.

Die besten Erfahrungen habe ich mit REITs gemacht, die hatte ich aus Zufall im Tief gekauft.

Also auf 1 T pro Monat, no, da komm ich nie hin.
Avatar
22.02.21 09:26:57
Sag das nicht mir, ich glaub dir das.
Sag's dem prinzregent, der glaubt das nicht.

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