checkAd

BASF IM FOKUS Chemiekonzern nach Corona-Knick wieder im Aufwind

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.02.2021, 09:20  |  894   |   |   

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie hat dem Chemiekonzern BASF zunächst heftig zugesetzt - doch zuletzt lief es aber wieder besser. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI BASF:

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
Long
Basispreis 14.246,80€
Hebel 14,98
Ask 10,35
Short
Basispreis 16.250,00€
Hebel 14,94
Ask 10,19

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Vor allem die schwache Nachfrage der Auto- und Luftfahrtbranche in den ersten Monaten der Corona-Pandemie hatte BASF große Sorgen bereitet. Zuletzt liefen die Geschäfte dank einer anziehenden Nachfrage vor allem der Autobauer aber wieder besser. Umsatz und operatives Ergebnis (bereinigtes Ebit) legten im Schlussquartal 2020 nach vorläufigen Zahlen im Jahresvergleich deutlich zu.

Allerdings konnte BASF im Gesamtjahr wegen des coronabedingten Einbruchs im zweiten und dritten Quartal beim Ergebnis nicht annähernd den Vorjahreswert erreichen. Im Gesamtjahr 2020 stand vor allem aufgrund von Abschreibungen ein Verlust vor Zinsen und Steuern, nachdem der Konzern im Vorjahr noch einen Milliardengewinn erzielt hatte. Details zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2020 will BASF am 26. Februar vorlegen.

Der Konzern verschärfte wegen der Probleme noch einmal seinen Sparkurs. Bis zu 2000 Stellen weltweit will das Unternehmen in seiner erst Anfang des Jahres entstandenen Dienstleistungseinheit "Global Business Services" bis Ende 2022 abbauen. Mit den Stellenstreichungen will BASF ab dem Jahr 2023 mehr als 200 Millionen Euro jährlich einsparen. Bei der Einheit arbeiten weltweit rund 8400 Beschäftigte, davon rund 1400 in Ludwigshafen. Die Einheit kümmert sich unter anderem um Finanzen, Logistik und Personal.

Konzernchef Martin Brudermüller hatte bereits 2019 ein Sparprogramm mit der Streichung von 6000 Stellen aufgesetzt, um den Konzern profitabler zu machen. Damit will das Management den operativen Gewinn (Ebitda) ab 2021 jährlich um zwei Milliarden Euro verbessern. Der Großteil dieses Stellenabbaus ist bereits abgeschlossen. So beschäftigte der Konzern zuletzt nach Unternehmensangaben 117 000 Mitarbeiter und damit 5000 weniger als Ende 2018.

Derweil will der Konzern mit einem Tankschiff mit geringem Tiefgang ab Ende 2022 gegen Niedrigwasser im Rhein gerüstet sein. Die Verträge für den Bau und die Nutzung des Schiffs sind laut jüngsten Unternehmensangaben unterschrieben. BASF transportiert 40 Prozent der Güter an seinem Stammwerk in Rheinland-Pfalz per Schiff. In der Vergangenheit hatte ein geringer Wasserstand zum zeitweisen Produktionsstopp geführt.


Seite 1 von 4
DAX jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de



Diesen Artikel teilen

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

BASF IM FOKUS Chemiekonzern nach Corona-Knick wieder im Aufwind Die Corona-Pandemie hat dem Chemiekonzern BASF zunächst heftig zugesetzt - doch zuletzt lief es aber wieder besser. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht. DAS IST LOS BEI BASF: Vor allem die schwache …

Community

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel