MUNICH RE IM FOKUS Die Dividende ist sicher

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.02.2021, 08:35  |  612   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Corona-Pandemie ist den Rückversicherer Munich Re 2020 teuer zu stehen gekommen. Dennoch konnte der Dax -Konzern voraussichtlich einen Milliardengewinn einfahren, und Vorstandschef Joachim Wenning will die Rendite in den kommenden Jahren deutlich nach oben treiben. Was bei Munich Re los ist, was Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

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Die Corona-Pandemie hat dem Unternehmen im abgelaufenen Jahr einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Ursprünglich hatte Wenning für 2020 einen Überschuss von 2,8 Milliarden Euro angepeilt. Doch angesichts der drohenden Versicherungsschäden und der Turbulenzen an den Finanzmärkten zog er dieses Ziel schon Ende März zurück - und wagte sich erst kurz vor Jahresende mit einer neuen Prognose aus der Deckung.

Dafür hatte er offenbar gute Gründe. Denn die 1,5 Milliarden Euro, die Munich Re im ersten Halbjahr für coronabedingte Schäden zurückgelegt hatte, reichten vorn und hinten nicht aus. Insgesamt dürften sich die Schäden im Rückversicherungsgeschäft jetzt auf 3,4 Milliarden Euro belaufen, wie der Konzern Anfang Dezember mitteilte. Vor allem der Ausfall und die Verschiebung von Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen in Japan kamen Munich Re teuer zu stehen.

Auf dieser Basis stellte die Unternehmens-Führung ihren Aktionären für 2020 immerhin einen Jahresgewinn von 1,2 Milliarden Euro in Aussicht - nicht einmal halb so viel wie im Jahr 2019. Allerdings hätte es deutlich schlechter laufen können: So rutschte der schweizerische Rückversicherer Swiss Re wegen der Corona-Schäden 2020 tief in die roten Zahlen.

Den Gewinn von 2,8 Milliarden Euro, den die Münchner eigentlich für das vergangene Jahr geplant hatten, will Wenning jetzt 2021 erreichen. Er hat dabei auch weitere Belastungen infolge der Corona-Pandemie eingeplant, jedoch in deutlich geringerem Umfang als im Vorjahr.

Für die Zeit bis 2025 hat sich die Munich-Re-Spitze weitere Steigerungen vorgenommen. So soll der Gewinn je Aktie bis dahin im jährlichen Schnitt um mindestens fünf Prozent steigen. Als Basis gilt der um die Corona-Folgen bereinigte Gewinn von 2,8 Milliarden Euro für 2020. In diesem Zusammenhang soll die Eigenkapitalrendite auf 12 bis 14 Prozent klettern. Im Jahr 2019 hatte sie konzernweit lediglich bei 9,2 Prozent gelegen. Das langjährige Sorgenkind Ergo soll nach seinem vollzogenen Umbau unter Vorstandschef Markus Rieß künftig eine gleich hohe Rendite abwerfen wie die Rückversicherungssparte.


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