Open Banking - eine global stattfindende Revolution, so der Bericht ‚Economist Intelligence Unit‘ für Temenos

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
23.02.2021, 11:32  |  119   |   |   

Das Bankensoftwareunternehmen Temenos (SIX: TEMN) veröffentlichte heute einen neuen Bericht „Open banking: revolution or evolution?“ (Open Banking: Revolution oder Evolution), der von der Economist Intelligence Unit (EIU) angefertigt wurde und auf einer Umfrage von über 300 globalen Bankfachkräften beruht. Darin wird festgestellt, dass fast die Hälfte (45%) entschlossen ist, ihre Geschäftsmodelle hin zu digitalen Ökosystemen zu verändern, und dass ein Drittel (29%) bereits über Strategien für Hub-Initiativen für Open Banking verfügt. Während Bankdaten zu fließen beginnen, ist laut dem Bericht eine globale Revolution im Bereich Open Banking im Gange, wobei das Vertrauen der Schlüsselfaktor zur Freisetzung des gesamten Potentials ist.

Die Pandemie hat als Antrieb für Open Banking und das Technologie-Ökosystem im Finanzbereich gewirkt. Der Bericht lässt verlauten, dass etablierte Banken am meisten profitieren könnten, vorausgesetzt, sie verfolgen angemessene Technologiestrategien, um den Neueinsteigern Konkurrenz zu machen.

Im Bericht wird zudem festgestellt, dass das Open Banking Vorteile für Banken bringen könnte, da es für sie damit einfacher wird, ihre eigenen Daten intern für eine bessere Service-Personalisierung einzusetzen, die für fast ein Drittel (32%) der Befragten der EIU-Umfrage von oberster Priorität ist.

Die Regulierung ist in vielen Regionen, insbesondere in Europa und einigen asiatischen und lateinamerikanischen Ländern, der Haupttreiber. In anderen ist das Open Banking aufgrund von Markkräften und neuen Wettbewerbern wie E-Commerce-Giganten in China sowie agilen Herausforderern in den USA gewachsen. Großbritannien ist beim Open Banking aufgrund von rechtlichen Anforderungen und einem eigens dafür vorgesehenen zentralen Programm sowie einer Plattform, der Open Banking Implementation Entity, die von den neun größten Banken des Landes gegründet wurde, wegweisend. Auch Australien, Mexiko und Brasilien haben das Open Banking in ihrer Gesetzgebung aufgenommen, während Kanada in die zweite Phase seiner „auf Kunden ausgerichteten Finanzberatung“ eingetreten ist.

Der Bericht warnt, dass, während 87% der Länder angeblich irgendeine Form von offenen APIs im Einsatz hat, die Entwicklung des Open Banking vom Kundenvertrauen bezüglich des Austauschs ihrer Daten, von der Interoperabilität, der verbesserten Nutzererfahrung und einem tatsächlichen Mehrwert der Produkte und Dienstleistungen für Kunden abhängt.

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