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SDAX Befesa liefert stärkstes Quartal des Jahres und ist zurück auf dem Niveau von 2019

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
23.02.2021, 13:02  |  126   |   |   

Die Befesa S.A. (ISIN: LU1704650164 ), der führende Anbieter von Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und Aluminiumindustrie und wichtiger Akteur innerhalb der Kreislaufwirtschaft, hat mit einem Q4 EBITDA von 42,4 Mio. € sein stärkstes Quartal im Jahr 2020 erzielt (Q1: 33,6 Mio. €, Q2: 21,7 Mio. €, Q3: 29,3 Mio. €, Q4: 42,4 Mio. €). Somit hat Befesa nach dem COVID-19-bedingten Tief in Q2 2020 seine Erholung fortgesetzt und wieder das Ertragsniveau von Q4 2019 erreicht. Das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2020 beläuft sich auf 127,0 Mio. € und liegt damit im oberen Drittel der EBITDA-Jahresprognose von 100 bis 135 Mio. €. Im Vergleich zu 2019 verringerte sich das Ergebnis um 20%, bzw. 33 Mio. €, was vor allem auf die niedrigeren Preise für Zink (Rückgang um 144 €/t auf 2.136 €/t) sowie auf höhere Treatment Charges (Schmelzlöhne) von 300 $/t (im Vergleich zu 245 $/t 2019) zurückzuführen ist.

Nettogewinn gesunken

Der Nettogewinn sank von 82,7 Mio. € im Jahr 2019 auf 47,6 Mio. € im Jahr 2020, was einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 1,40 € entspricht. Für 2020 schüttete Befesa eine Gesamtdividende von 25 Mio. € (0,73 € je Aktie) aus (entspricht 30% des Nettogewinns von 82,7 Mio. € im Jahr 2019).

Der operative Cashflow verrignerte sich um 10% auf 92,5 Mio. €. Befesas striktes Cash-Management führte zu einem Gesamt-Cashflow von 29,1 Mio. €, der den Barmittelbestand um 23% auf 154,6 Mio. € verbesserte (GJ 2019: 125,5 Mio. €). Gemeinsam mit der bisher nicht in Anspruch genommenen revolvierenden Kreditfazilität (RCF) von 75,0 Mio. € ist Befesa somit in einer starken finanziellen Position mit liquiden Mitteln von rund 230 Mio. €. Die Nettoverschuldung verbesserte sich von 416,9 Mio. € zum Jahresende 2019 auf 393,6 Mio. € zum Ende des Geschäftsjahres 2020 (Verschuldungsgrad von 3,1 gegenüber 2,6 zum Jahresende 2019).

Trotz der Einschränkungen durch COVID-19 war die Kapazitätsauslastung und Volumenentwicklung über das gesamte Jahr 2020 robust. Das EAF-Stahlstaubvolumen stieg im Jahresvergleich um 3% auf 687kt bei einer durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 83%. Dies ist hauptsächlich auf die abgeschlossene Erweiterung des Werks in der Türkei zurückzuführen. Das Recyclingvolumen von Salzschlacken und SPL sank im Jahresvergleich um 10% auf 445kt bei einer durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 84%, während das Produktionsvolumen von Sekundäraluminium mit 174kt bei einer durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 85% gleichblieb.

Wir arbeiten daran,  die Weichen für organisches Wachstum in den kommenden Jahren zu stellen

Die Expansion von Befesa in China schritt im vierten Quartal 2020 weiter planmäßig und im Rahmen des Budgets voran. Der Bau der ersten hochmodernen EAF-Stahlstaub-Recyclinganlage in der Provinz Jiangsu wird voraussichtlich zum Ende des ersten Quartal mit der Kalt- und Warminbetriebnahme im März/April abgeschlossen. Die zweite Anlage in der Provinz Henan soll ebenfalls noch in diesem Jahr, nach dem Sommer, fertiggestellt werden.

Javier Molina, CEO von Befesa, sagte: “Als wichtiger Akteur innerhalb der Kreislaufwirtschaft haben wir auch in diesem Jahr wieder maßgeblich dazu beigetragen, die Effizienz und Nachhaltigkeit des Einsatzes von Rohstoffen in der Metallindustrie zu erhöhen. Mit unserer einzigartigen Expertise und Services entwickeln wir konitnuierlich Recyclinglösungen weiter, die den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft unterstützen. Trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 haben wir unsere Versprechen einhalten können und unsere Kunden weiterhin konsequent und mit hoher Anlagenauslastung unterstützt. Trotz der herausfordernden Umstände haben wir unsere Widerstandsfähigkeit jedes Quartal bewiesen. So hat sich die Geschäftsentwicklung schnell vom Tiefpunkt im 2. Quartal erholt. Mit einem EBITDA von 42 Mio. € in Q4 haben wir zum Jahresabschluss das stärkste Quartal geliefert. Gleichzeitig haben wir weiter daran gearbeitet, die Weichen für organisches Wachstum in den kommenden Jahren zu stellen und freuen uns darauf, unsere neuen Werke in China 2021 in Betrieb zu nehmen.”

Kennzahlen

Befesas Hedging-Strategie im Jahr 2020 stabilisierte das Ergebnis des Unternehmens und trug rund 24 Mio. € zu Umsatz, EBIT und EBITDA bei. Im vierten Quartal 2020 verlängerte Befesa seine Zinkabsicherungsgeschäfte bis Oktober 2023 und wird den Markt weiter beobachten, um auch über dieses Datum hinaus weiteres Zinkvolumen zu fixen Preisen im Voraus abzusichern. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren wird Befesa, sobald die Schmelzlöhne im März/April 2021 festgelegt sind, seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 zusammen mit den für den 29. April geplanten Ergebnissen für das erste Quartal 2021 bekannt geben.

Kennzahlen

In Mio. € Q4 2019 Q4 2020 Veränderung FY 2019 FY 2020 Veränderung
Umsatz 151,3 158,0 4,4% 647,9 604,3 -6,7%
EBITDA 42,5 42,41) -0,2% 159,6 127,01) -20,4%
Nettogewinn 22,0 16,2 -26,4% 82,7 47,6 -42,4%
Ergebnis je Aktie (in €) 0,65 0,47 -26,4% 2,43 1,40 -42,4%
Operating Cash Flow 54,8 54,8 -0,1% 102,5 92,5 -9,7%
Nettoverschuldung 416,9 393,6 -5,6% 416,9 393,6 -5,6%
Verschuldungsgrad 2,6 3,1 2,6 3,1

1) Bereinigt um 3,5 Mio. € für die Schließung des britischen Salzschlackenwerks in Q4 2020

Aktuell (23.02.2021 / 12:40 Uhr) notieren die Aktien der Befesa S.A. im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,30 EUR (-0,55 %) bei 54,10 EUR.


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