CGTN:Gezielte Armutsbekämpfung - der chinesische Kampf gegen die Armut

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
23.02.2021, 17:20  |  101   |   |   

Früher lebten insgesamt 832 Kreise, 128.000 Dörfer und fast 100 Millionen Menschen in Armut. Das war die Realität, der sich China stellen musste. Die Aufgabe, all diese Menschen zu unterstützen, war nicht einfach. Noch schwieriger war es sicherzustellen, dass alle genau die Hilfe erhalten, die sie benötigen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210223005863/de/

(Photo: Business Wire)

(Photo: Business Wire)

„Wer waren diese Menschen und wo lebten sie? Wenn man wirklich niemanden zurücklassen möchte, dann muss man jeden einzelnen dieser Menschen ausfindig machen und die Hilfsmaßnahmen entsprechend anpassen“, so Lin Wanlong, Professor für Wirtschaft und Management an der China Agriculture University.

Im November 2013, während einer Erkundungsreise durch die zentralchinesische Provinz Hunan, sprach der chinesische Präsident Xi Jinping erstmals das Konzept der „gezielten Armutsbekämpfung“ an. Um die Maßnahmen zu konkretisieren, müsse man „die Wahrheit in den Fakten suchen, die Maßnahmen auf die lokalen Bedingungen zuschneiden, gezielte Leitlinien bereitstellen und bei der Arbeit akribisch genau vorgehen“, so Xi Jinping. Diese Punkte sind zum Leitprinzip des chinesischen Kampfs gegen die Armut geworden.

Der erste Schritt der gezielten Armutsbekämpfung besteht darin, die Armut durch präzise Ermittlung zu lokalisieren. Das bedeutet, dass Erhebungsdaten durch den Abgleich mit Einzelpersonen und Haushalten erfasst werden. Gibt es in verarmten Kreisen besser gestellte Familien? Gibt es in reichen Gemeinden arme Haushalte? Wie kann man feststellen, ob eine Familie wirklich Hilfe benötigt? Dies waren die ersten Herausforderungen, die es bei der Kampagne zu meistern galt.

„Als die Gemeinde mir zugewiesen wurde, erfuhr ich, dass es dort über 2.300 Haushalte und etwa 8.000 Menschen gab, die in Armut leben. Doch niemand wusste genau, wer sie waren“, so Zhu Shengjiang, Bürgermeister der Gemeinde Yeping in der Stadt Ruijin (Provinz Jiangxi).

In der Gemeinde mit über 70.000 Einwohnern lebten mehr als 8.000 arme Menschen, die auf über 399 Weiler verstreut waren. Zhu und seine Kollegen mussten von Haus zu Haus gehen und die jeweiligen Familienverhältnisse genau unter die Lupe nehmen. Wenn Armut festgestellt wurde, legten sie eine Akte für die betreffenden Haushalte an und erfassten die Informationen im System.

Seite 1 von 3


Diesen Artikel teilen

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

CGTN:Gezielte Armutsbekämpfung - der chinesische Kampf gegen die Armut Früher lebten insgesamt 832 Kreise, 128.000 Dörfer und fast 100 Millionen Menschen in Armut. Das war die Realität, der sich China stellen musste. Die Aufgabe, all diese Menschen zu unterstützen, war nicht einfach. Noch schwieriger war es …

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel