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Wirtschaft Modefirma S. Oliver prüft Verfassungsbeschwerde

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
24.02.2021, 05:01  |  2387   |   |   

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Modewirtschaft steigert den juristischen Druck, um eine Öffnung ihrer Geschäfte zu erzwingen: So erwägt die Bekleidungskette S. Oliver eine Verfassungsbeschwerde. "Wir haben uns die Möglichkeit von Klagen offengelassen", sagte Unternehmenschef Claus-Dietrich Lahrs der "Welt" (Mittwochausgabe).

"Wenn wir uns dazu entschließen, würden wir eine Klage sehr grundlegend begründen." Die Ansprüche würden "sehr vehement zur Sprache" gebracht, kündigte er an. Das Unternehmen produziere derzeit etwa eine Million Euro Verlust pro Tag. "So etwas geht selbst kerngesunden Unternehmen unter die Haut, und davon gibt es viele", sagte Lahrs.

Das Modeunternehmen Breuninger, das Klagen in sechs Bundesländern eingereicht hatte, will den Rechtsweg trotz einer Niederlage weiter verfolgen. Im Eilprozess hatte der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim vergangene Woche einen Antrag von Breuninger abgelehnt, die Geschäfte wieder öffnen zu dürfen. "Für das Hauptverfahren sind wir optimistisch, dass unseren Argumenten auf Gleichbehandlung im Einzelhandel entsprochen wird", sagte Firmenchef Holger Blecker der "Welt". Der Verweis der Mannheimer Gerichts auf den weiterhin möglichen Kleiderverkauf per E-Commerce ziehe nicht: "Wir verbuchen ein hohes Umsatzplus im Online-Geschäft, aber das kann die Verluste im stationären Geschäft nicht ausgleichen. Diese Rechnung geht nicht auf."

Blecker berief sich auf breite Rückendeckung für den von ihm verfolgten Klageweg: "Wir bekommen großen Zuspruch aus der Branche und darüber hinaus. Ich gehe davon aus, dass es viele weitere Klagen geben wird", sagte er.

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2 Kommentare

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Kommentare

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24.02.21 07:46:03
Der Druck der Öffentlichkeit wächst zumindest, was klar positiv ist. Auch kommt in den Medien immer mehr Wiederstand und Kritik zu Wort.

Das Merkel mit Drosten und der Einsperrpolitik auf dem falschen Dampfer sind ist unübersehbar.

Alles zu verbieten und auf Staatswirtschaft setzen hat schon in der DDR nicht funktioniert. Aber das hat die kleine Erika in der Schule irgendwie nicht mitbekommen.

Merkel degradiert uns Bürger zu willenlose Hüllen, welche jeder Entscheidungsbefugniss geraubt wurden. Dies sind klar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Entscheidungen werden von Merkel in Gremien getroffen welche keine politische Legitimation haben. Die Pläne hierfür arbeitet Frau Merkel vorher mit Wissenschaftler aus, welche sich nur mit Viren beschäftigen, aber nicht mit einer funktionierenden Wirtschaft. In einer Wirtschaft die Geld verdient und Menschen eine Beschäftigung gibt. Mit dieser Arbeit können die Menschen ihre Miete bezahlen, können Eltern ihren Kindern eine gute Bildung ermöglichen, können Menschen in Urlaub fahren und das Leben genießen.

Politiker wie Merkel oder auch Drosten haben ihr Einkommen sicher. Die Menschen in den Kaufhäuser dagegen nicht. Die Beschäftigten in Fitness Studios und Restaurants auch nicht.

Die Maßnahmen der Regierung unter Merkel sind definitiv nicht Verhältnismäßig. Bisher konnte Merkel aber ihre Wünsche äußern und alle haben mitgemacht. Das wird mit der Zeit aber immer schwerer.

Daran ändert auch eine angebliche Mutante nichts, welche in England übrigens bereits seit September letzten Jahres existiert. In Deutschland wurde diese aus dem Hut gezaubert als die Inzidenz wieder abgenommen hat.

Es gibt keinen klaren unabhängigrn Beweis dass die ganzen Maßnahmen im Infektionsgeschehen irgendetwas positives gebracht haben. Die Inzidenz wäre vermutlich auch ohne Maßnahmen wieder runter gekommen. Wie eben bei anderen Grippe Viren auch.

Wenn man sich die Todeszahlen von 2020 anschaut wird klar, dass die durschnittliche Todeszahlen der Grippe einfach gesagt in der Corona Statistik gewertet werden. Es gab in 2020 offiziell unter 50 Grippetote.

Frieden und Freiheit ist kein Verbrechen.🕊️🕊️🕊️
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24.02.21 05:56:58
Deutschland ist kein Rechtsstaat, ich weiß vorher schon wie diese Klage ausgehen werden,

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