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Immobilieninvestments Immobilieninvestments - Chancen nutzen, anstatt in Panik zu verfallen

24.02.2021, 15:50  |  162   |   |   

Von Tomasz Dukala, Board Member, EPH European Property Holdings

Die Pandemie hat zu einem starken konjunkturellen Einbruch und zu vielen Sorgen bei Investoren geführt. Panik ist allerdings die falsche Reaktion auf die aktuellen Ereignisse. Stattdessen sollten Investoren die Situation sorgfältig prüfen und die momentane Lage möglichst für sich nutzen. Aktuell ist eine Vielzahl von Bürogebäuden in Deutschland Corona-bedingt verwaist. Homeoffice ist fest in den Alltag vieler Arbeitnehmer integriert und ein Teil von ihnen wird das Arbeitsmodell auch künftig nicht missen wollen. Was bedeutet das für eine Zukunft nach der Pandemie? Werden Büroräume weiterhin in großem Umfang benötigt wie in der Vergangenheit? Und was bedeutet dies wiederum für Büroimmobilien-Investments?

Die aktuellen Geschehnisse stellen die Frage in den Raum, ob die Jahre vorbei sind, in denen das Niedrigzinsumfeld für günstige Finanzierungsbedingungen bei Ankäufen diente und Investoren sehr viel Liquidität zur Verfügung stand, die an den klassischen liquiden Investmentmärkten kaum mehr zu auskömmlichen Renditen angelegt werden konnte. Bislang boten Immobilien einen rentablen Ausweg aus dieser Anlagesituation. Zudem mündete die hohe Flächennachfrage in vielen Segmenten des Immobilienmarkts in einer zunehmenden Bereitschaft, höhere Mietpreise zu akzeptieren. Die Folgen waren steigende Mieten, sinkende Leerstände und geringere Finanzierungskosten. Zustände, die positive Auswirkungen auf den Anlageerfolg hatten.

Einige der für den Aufschwung verantwortlichen Faktoren greifen aktuell nicht mehr. So halten die expansive Geld- und Fiskalpolitik und damit das Niedrigzinsumfeld sowie die Liquiditätsschwemme zwar an, viele Geschäftsbanken sind beim Neugeschäft in der Kreditvergabe jedoch besonders vorsichtig und erhöhen die Risikoprämien. Nichtsdestotrotz: Die Zinsen dürften niedrig bleiben - wegen der Corona-Hilfspakete sogar viel länger als erwartet. Zu viel geldpolitische und wirtschaftliche Stimulierung hingegen könnte die Inflation in die Höhe treiben, was sich langfristig auch auf die Finanzierungszinsen auswirken kann. Gute Geldanlagen mit geringem Risiko bleiben daher beliebt. Allerdings wollen viele Investoren gleichzeitig auch Rücklagen für potenzielle Forderungsausfälle bilden und sind aktuell vorsichtiger bei Investitionsentscheidungen.

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