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Nasdaq 100: Zweite Abwärtswelle deutet sich bereits an

Gastautor: Sven Weisenhaus
25.02.2021, 09:24  |  2101   |   |   

Und wieder ein „Wow!“. Nach den überraschend starken Konjunkturdaten vom Freitag (siehe „Ohne Corona-Maßnahmen würde die Wirtschaft aus allen Nähten platzen“), die mich erstmals zu diesem Ausruf bewogen hatten, folgten..

Und wieder ein „Wow!“. Nach den überraschend starken Konjunkturdaten vom Freitag (siehe „Ohne Corona-Maßnahmen würde die Wirtschaft aus allen Nähten platzen“), die mich erstmals zu diesem Ausruf bewogen hatten, folgten vorgestern überraschend starke Kurserholungen der US-Indizes, die mich, und sehr wahrscheinlich auch viele andere Marktbeobachter, staunen ließen.

Der Nasdaq 100 hatte im Tagestief 465,62 Punkte bzw. mehr als 3,5 % verloren. Am Ende schloss der Index weniger als 30 Pünktchen bzw. 0,2 % unter dem Schlusskurs des Vortages (siehe gelbe Ellipse im folgenden 1-Stunden-Chart).

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Nasdaq 100 - Chartanalyse

Der S&P 500 brachte es sogar auf einen Tagesgewinn, ebenso wie der sehr stabile Dow Jones (siehe folgender 1-Stunden-Chart), dem nach einem Rutsch auf ein Mehrtagestief kurz vor Handelsende sogar nur 0,1 Zähler zum Rekordhoch fehlten.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Was für ein irres Hin und Her! Dass ein Index einen Kursverlust von 3,5 % intraday aufholt, kommt extrem selten vor.

Ja, was denn nun?

Ja, was denn nun?“, hatte ich schon in der Börse-Intern vom 16. Februar gefragt. In den Tagen zuvor hatte ich diesen Satz bereits einige Male „laut gedacht“, um es noch harmlos zu formulieren. Und nicht ohne Grund hatte ich vorgestern geschrieben, dass ich in der extremen Übertreibung, in der wir uns aktuell befinden, keine kurzfristigen Prognosen abgeben möchte. Bei dem aktuellen wilden Auf und Ab schwanken die Aktienmärkte binnen kürzester Zeit zwischen klaren Ansätzen für eine größere Korrektur und neuen Rekordhochs. Und da kann niemand wissen, was als nächstes passiert.

Immerhin, hatte ich am 16. Februar noch eine mangelnde Volatilität bemängelt, so ist diese inzwischen wieder reichlich vorhanden. Aber einen Nutzen konnte man daraus kaum ziehen. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein: Gerade kurzfristige Trader dürften bei den schnellen Richtungswechseln das ein oder andere Mal auf dem falschen Fuß erwischt worden sein. Hin und Her macht Taschen leer, lautet daher an der Börse auch ein bekannter Spruch.

Schnelle Intraday-Wenden erschweren das Trading

Im Target-Trend-CFD, unserem Börsenbrief für kurzfristiges Trading, haben wir am Montag und Dienstag drei Short-Einstiege in den Dow Jones gewagt. Zwei endeten durch zügig platzierte Stopps auf Einstandskurs, einer brachte immerhin einen kleinen Gewinn von knapp 85 Euro. Aber die Freude darüber war gering. Denn schon in der Handelswoche vom 8. bis 12. Februar hatten wir drei Short-Versuche, einen im Nasdaq 100 und zwei im S&P 500, bei denen wir durch schnelle Kurserholungen jeweils noch am selben Tag auf Einstandskurs ausgestoppt wurden (siehe auch Börse-Intern vom 16. Februar).

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