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Herr Kunz im Interview: Vom Elektroniker zum Kryptoinvestor

Gastautor: Rainer Brosy
25.02.2021, 11:07  |  983   |   |   

Herr Kunz im Interview: Vom Elektroniker zum Kryptoinvestor

Das Interesse an Kryptowährungen hat längst den Mainstream erreicht und immer mehr Menschen interessieren sich dafür. Im Gespräch erklärt Nico Kunz, ein Kenner der Kryptoszene, worauf es bei der Investition in diese digitalen Währungen ankommt und was Anleger/innen generell beim Zusammenstellen ihres Portfolios beachten sollten.

Herr Kunz, wie haben Sie zu Kryptowährungen gefunden?

Nico Kunz: Ich habe lange Zeit nach lukrativen Anlagemöglichkeiten gesucht. In diesem Rahmen stieß ich auf den Bitcoin und andere Kryptowährungen. Ich fing an, mich in die Materie einzulesen, da deren Mechanismen nicht einfach zu verstehen sind und deswegen wahrscheinlich viele Menschen abschrecken, in Kryptowährungen zu investieren. Ich habe selbst einige Zeit gebraucht, um alles zu verstehen. Aber wenn man es einmal verstanden hat, fällt es einem leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Was raten Sie Ihren Kunden, wenn sie zum ersten Mal in Kryptowährung investieren wollen?

Nico Kunz: Es kommt natürlich immer auf das persönliche Empfinden an. Der Bitcoin ist die bekannteste aller Kryptowährungen, und daher im Moment sehr teuer, dafür aber auch ein wenig stabiler als Ether von Ethereum zum Beispiel. In jedem Fall muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei Kryptowährungen um Spekulationsobjekte handelt, deren Kurse sehr volatil sind. Das eröffnet sowohl Chancen als auch Risiken. Vor allem, wenn man in Krypto-CFDs investiert. Durch die Hebelwirkung können die Gewinne enorm sein, aber auf der anderen Seite ebenso die Verluste.

Bild: Kryptowährungen. Bildquelle: Worldspektrum/Pixabay.com

Gibt es sichere Anlageformen bei Kryptowährung?

Nico Kunz: Wie bereits gesagt, bei Kryptowährungen gibt es immer ein gewisses Risiko des Totalverlusts, genau wie bei Aktien auch. Es ist sinnvoll, sein Risiko zu streuen, indem man nicht nur in Kryptowährung investiert. Beispielsweise kann man auch indirekt von der Entwicklung der Kryptokurse profitieren, indem man in Aktien von Unternehmen investiert, die Blockchain-Technologien entwickeln. Es gibt mittlerweile auch Blockchain-Fonds, sodass man selbst gar nicht in einzelne Aktien investieren muss. Das dämpft das Risiko noch mehr.

Wie sieht für Sie das perfekte Portfolio aus?

Nico Kunz: Ausgewogen. Ich denke, das ist das Wichtigste. Ich würde niemals mein ganzes Geld in eine einzelne oder ausschließlich in Kryptowährung anlegen. Einen Teil würde ich in Coins investieren, einen anderen in Aktien oder Fonds. Selbst halte ich auch Immobilien für eine sinnvolle Ergänzung, die Stabilität ins Portfolio bringen kann.

Der Bitcoin hat die 60.000-Dollar-Marke im Visier. Lohnt es sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch, zu investieren?

Nico Kunz: Das kann ich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die Menschen verlieren das Vertrauen in das herkömmliche Finanz- und Währungssystem und suchen nach Alternativen. Ich halte es für durchaus realistisch, dass der Bitcoin nächstes Jahr einen Wert im mittleren sechsstelligen Bereich verzeichnen kann, und Ether könnte die 15.000-US-Dollar-Marke knacken. Das Ende der Fahnenstange ist meiner Meinung nach also noch lange nicht erreicht. Das sehen auch institutionelle Anleger wie Elon Musk von Tesla oder der Twitter-Mitgründer Jack Dorsey so. Ansonsten würden sie mit Sicherheit nicht investieren, wenn sie hier kein weiteres Wachstumspotenzial sehen würden.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Kunz.

Über den Interviewpartner:

Nico Kunz ist 20 Jahre und arbeitet als Elektroniker. Seit 2018 ist er nebenberuflich auch selbstständig. Sein zweites Standbein ist die unverbindliche Beratung von Menschen, die sich für Kryptowährungen interessieren.

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