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BGH-Urteil vom 24. Februar 2021 (VIII ZR 36/20) erhöht Chancen für Verbraucher beim Leasing-Widerruf

Nachrichtenagentur: news aktuell
25.02.2021, 14:45  |  168   |   |   

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Hamburg (ots) - Verbraucherschützer begrüßen das aktuelle Urteil des
Bundesgerichtshofs vom 24.02.2021 - VIII ZR 36/20 - zum Widerruf von
Kilometerleasingverträgen. HAHN Rechtsanwälte vertritt seit Jahren die nunmehr
vom BGH bestätigte Rechtsauffassung, dass Verbrauchern bei
Kilometerleasingverträgen kein Widerrufsrecht gemäß § 506 BGB zusteht. Vielmehr
haben sie ein Widerrufsrecht nach § 312g BGB. Der Leasingnehmer hat nur dann
kein Widerrufsrecht, wenn er entweder im Rahmen einer Vorbesprechung oder der
Vertragsunterzeichnung einem Mitarbeiter des jeweiligen Leasingunternehmens
gegenüber gesessen hat. Zu erkennen ist, dass Mitarbeiter eines vermittelnden
Autohauses gerade nicht zugleich Mitarbeiter des Leasingunternehmens sind, so
dass dem Verbraucher das Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB auch dann zusteht, wenn
er persönlichen Kontakt zu einem Mitarbeiter in seinem Autohaus hatte.

"Aus unserer Tätigkeit wissen wir, dass nahezu alle deutschen
Leasinggesellschaften ihren Kunden in den letzten Jahren nur die Belehrung über
das Widerrufsrecht gemäß § 506 BGB überlassen haben", erklärt der Hamburger
Rechtsanwalt Christian Rugen von HAHN Rechtsanwälte. "Mit anderen Worten sind
Verbraucher in den letzten Jahren über das im Regelfall des
Kilometerleasingvertrags bestehende Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB nicht
belehrt worden, welches ihre Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung ihres
Widerrufsrechts auch Jahre nach Abschluss des Leasingvertrags massiv erhöht."

Der Beginn der Widerrufsfrist hängt bei Kilometerleasingverträgen unter anderem
davon ab, dass der Verbraucher die richtigen Informationen über sein
Widerrufsrecht erhält. Die bisher ungeklärte Rechtsfrage, über welches
Widerrufsrecht die deutschen Leasinggesellschaften zu belehren haben, hat der
Bundesgerichtshof nunmehr entschieden. HAHN Rechtsanwälte bietet Verbrauchern
derzeit kostenfreie Überprüfungen ihrer Kilometerleasingverträge dahingehend an,
ob sie die richtigen Informationen über ihr Widerrufsrecht erhalten haben oder
nicht. Das Bestehen des Widerrufsrechts gemäß § 312g BGB wurde bereits vom
Oberlandesgericht München im Urteil vom 18.06.2020 - 32 U 7119/19 - anerkannt.
Weiter urteilte das Oberlandesgericht, dass der Leasingnehmer wegen der
unrichtigen Widerrufsinformationen alle gezahlten Raten zurückverlangen kann und
die restlichen Raten nicht mehr zahlen muss.

Pressekontakt:

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB
RA Christian Rugen
Alter Steinweg 1
20459 Hamburg
Fon: +49-40-3615720
Fax: +49-40-361572361
E-Mail: mailto:rugen@hahn-rechtsanwaelte.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/61631/4848228
OTS: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB


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BGH-Urteil vom 24. Februar 2021 (VIII ZR 36/20) erhöht Chancen für Verbraucher beim Leasing-Widerruf Verbraucherschützer begrüßen das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24.02.2021 - VIII ZR 36/20 - zum Widerruf von Kilometerleasingverträgen. HAHN Rechtsanwälte vertritt seit Jahren die nunmehr vom BGH bestätigte Rechtsauffassung, dass …

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