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WAZ Deichmann beklagt "Willkür" bei Lockdown-Regeln und fordert Öffnung

Nachrichtenagentur: news aktuell
02.03.2021, 07:58  |  181   |   |   

Essen (ots) - Der Essener Schuh-Unternehmer Heinrich Deichmann beklagt eine
Ungleichbehandlung der Handelsunternehmen im Lockdown. Dass Supermärkte und
Discounter Schuhe verkaufen dürften, während seine Läden geschlossen seien,
bezeichnete Deichmann im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ, Dienstagausgabe) als "reine Willkür und absolut unfair". Trotz einer
drohenden neuen Infektionswelle spricht sich Deichmann für eine Öffnung der
Geschäfte ab dem 8. März aus. "Es ist nicht einsehbar, warum sich die Menschen
in Lebensmittelgeschäften knubbeln und dort auch Mode einkaufen", sagte
Deichmann. "Direkt daneben befinden sich oft Textil- und Schuhgeschäfte, die
nicht öffnen dürfen. Dies zu ändern, würde auch zu einer gewissen Entzerrung der
Kundenströme führen."

Mit 4200 Filialen und 42.000 Beschäftigten weltweit ist das Essener Unternehmen
Deichmann Europas größte Schuhhandelskette. In Deutschland beschäftigt Deichmann
mehr als 16.000 Mitarbeiter in 1400 Filialen. "Der Großteil unserer Belegschaft
in Deutschland befindet sich in Kurzarbeit", sagte Deichmann der WAZ. Beim
ersten Lockdown hatte Deichmann die Vermieter gebeten, die während der
Schließung anstehenden Mietzahlungen verschieben zu dürfen. "Die Gespräche gehen
jetzt von Neuem los. Der Gesetzgeber hat leider keine klare Regelung gefunden.
Daher müssen wir erneut etwa 1400 Verträge durchverhandeln", erklärte Deichmann.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/55903/4851839
OTS: Westdeutsche Allgemeine Zeitung


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