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Alles fällt – aber wohin fließt das Geld?

Gastautor: Sven Weisenhaus
02.03.2021, 10:29  |  2824   |   |   

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, nach den Turbulenzen der vergangenen Woche liegen die Nerven offensichtlich schon wieder blank: Manche Analysten überschlagen sich schon wieder mit Horrorszenarien, Leser schreiben ...

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

nach den Turbulenzen der vergangenen Woche liegen die Nerven offensichtlich schon wieder blank: Manche Analysten überschlagen sich schon wieder mit Horrorszenarien, Leser schreiben besorgte E-Mails. Versuchen wir also, die Lage ganz nüchtern zu betrachten. Die entscheidende Frage dabei ist: Wohin fließt das Geld?

Moderate Korrektur, intakte Marktbreite

Zunächst die Fakten: Die Verluste an den Aktienmärkten sind bisher moderat. Am stärksten verlor bisher der Nasdaq 100 (-4,75 % seit seinem jüngsten Hoch). Aktien befinden sich bisher also bestenfalls in einer Korrektur. Klar, auch der größte Crash fängt mal klein an - mit Verlusten von 4,75 %.

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Aber auch andere Indikatoren weisen bisher noch nicht auf einen Crash hin, z.B. die Marktbreite. Der klassische Indikator für die Marktbreite ist die NYSE Advance-Decline-Linie. Sie summiert den täglichen Saldo aus der Anzahl der gestiegenen und gefallenen Aktien an der US Börse NYSE auf. Die entstehende Kurve folgt üblicherweise dem Kursverlauf (siehe folgender Chart).

NYSE Marktbreite

(Quelle: MarketMaker, Barron's)

Die Signalwirkung der A/D-Linie besteht in (bearishen) Divergenzen und Überlappungen. So sehen wir z.B. kurzfristig, also seit Mitte Februar, steigende Kurse im NYSE Composite, während die A/D-Linie leicht fällt. Das ist ein Warnsignal, das auf einen Rücksetzer oder eine Korrektur hinweisen könnte.

Im Gegensatz dazu ist der Kurs des NYSE Composite bereits unter das Zwischenhoch von Mitte Januar gefallen, die A/D-Linie jedoch noch nicht. Das wiederum ist ein bullishes Signal, dass auf eine nach wie vor anhaltende Stärke der US-Börse hinweist. Unter dem Strich ist also die Lage neutral.

Auch andere Indikatoren signalisieren noch keine Gefahr

Darauf weisen auch andere, ähnliche Marktbreite-Indikatoren hin. Und auch einige Fondsmanager und Vermögensverwalter bestätigten mir, dass sie übergeordnete bearishe Signale bislang nicht ausmachen können. Im Gegenteil: Derzeit weist noch vieles auf einen völlig intakten Bullenmarkt hin.

Das schließt nicht aus, dass wir dennoch eine Korrektur erleben. Doch eine Korrektur ist eine ganz normale Begleiterscheinung in jeder Rally. Sie ist aber keineswegs Anlass für Panik oder umfassende Verkäufe. Wie immer heißt es nun, Ruhe zu bewahren und die Lage sorgfältig zu analysieren.

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