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Forsa Niedrigster Wert für CDU/CSU seit Pandemie-Beginn

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
03.03.2021, 06:50  |  1377   |   |   

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU/CSU verlieren in der von Forsa gemessenen "Sonntagsfrage" gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und fallen auf 34 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Ende März 2020, als die Corona-Pandemie Fahrt aufnahm.

Die FDP verliert ebenfalls einen Prozentpunkt, Linke und AfD gewinnen jeweils einen Prozentpunkt, so die Erhebung für das RTL/ntv-"Trendbarometer". Die Werte der übrigen Parteien bleiben unverändert. Auch der Kompetenzwert der Union sinkt in dieser Woche auf den niedrigsten Wert seit Ende März 2020. 35 Prozent der Deutschen sind derzeit überzeugt, dass CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werden - drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union liegt dennoch weit vor den übrigen Parteien: SPD und Grünen würden wie in der Vorwoche jeweils 5 Prozent der Befragten zutrauen, die anstehenden Probleme in Deutschland am besten lösen zu können. 7 Prozent sprechen einer der übrigen Parteien, 48 Prozent gar keiner Partei politische Kompetenz zu. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 34 Prozent, SPD 16 Prozent, FDP 7 Prozent, Grüne 19 Prozent, Linke 8 Prozent, AfD 9 Prozent. 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 24 Prozent dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent) und ist höher als in den meisten letzten Wochen. Wenn jetzt gewählt würde, würden laut Forsa 722 Abgeordnete in den Bundestag einziehen. Die Union würde gegenüber der Bundestagswahl 20, die Grünen würden 80 Sitze hinzugewinnen. Alle übrigen Parteien würden verlieren. Laut Forsa sähe die Mandatsverteilung im neuen Parlament so aus: CDU/CSU 266, Grüne 147, SPD 124, Linke 62, FDP 54 und AfD 69 Sitze. Bei der Kanzlerpräferenz verliert der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet unterdessen noch weiter an Zuspruch. Gegenüber der Vorwoche büßt Laschet drei Prozentpunkte ein - im Vergleich zu den beiden Wochen nach seiner Wahl zum CDU-Chef hat Laschet sogar sechs Prozentpunkte verloren. Wenn die Bundesbürger ihren Bundeskanzler selbst wählen könnten, würden sich in dieser Woche 22 Prozent für den Unions-Kandidaten Laschet entscheiden, 20 Prozent für den Grünen-Chef Robert Habeck (minus 1) und 18 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (unverändert). Wäre CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, könnte er mit 36 Prozent der Stimmen rechnen (minus 1).
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