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ROUNDUP Politik berät über weiteres Vorgehen in der Corona-Krise - Seite 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.03.2021, 06:35  |  118   |   |   

Dagegen forderten die deutschen Landkreise rasche Lockerungen und Geschäftsöffnungen. "Es braucht beim Bund-Länder-Treffen die Ansage, dass Geschäfte dort, wo die Corona-Lage im Griff ist, ab Montag wieder Kunden begrüßen dürfen", sagte der Präsident des Landkreistags, Reinhard Sager, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Die Läden hätten die Wirksamkeit ihrer Hygienekonzepte bereits nachgewiesen, außerdem seien Maske und Abstand weiter Pflicht. Da es weniger Intensivpatienten und mehr Geimpfte gebe, sei es inakzeptabel, dass Baumärkte und Friseure öffnen dürften, der Einzelhandel aber "weiter dichtbleiben soll", betonte Sager. Er forderte auch eine Erlaubnis zur Vermietung von Unterkünften wie Ferienwohnungen über Ostern.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt warnte, Corona-Selbsttests könnten einen in falscher Sicherheit wiegen. "Allen Menschen sollte klar sein, dass die Testergebnisse immer nur eine Momentaufnahme darstellen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der dpa. Er forderte übersichtliche und leicht verständliche Informationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Selbsttests. Auch bei einem negativen Testergebnis müssten Abstand, Maskenschutz und Hygieneregeln eingehalten werden. Bei einem positiven Befund müsse schnellstmöglich eine Kontrolluntersuchung per PCR-Test veranlasst und strikte Quarantäne eingehalten werden.

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Unterdessen wächst in den Bundesländern die Hoffnung auf einen schnellen Abbau des Astrazeneca -Impfstaus. Mehrere Länder rechnen mit einem deutlichen Hochfahren der Impfungen mit dem Vakzin, wie eine Abfrage der dpa ergab. In Nordrhein-Westfalen etwa sollen ab Montag rund 750 000 Kita-Erzieher, Tageseltern, Grundschullehrer und Streifenpolizisten ein Impfangebot erhalten. "Wir wollen halt einfach impfen was das Zeug hält", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Auch Hessen und Baden-Württemberg wollen bald deutlich mehr Menschen mit dem Astrazeneca-Präparat impfen lassen.

Insgesamt fast 3,2 Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs sollen bis Donnerstag an die Länder geliefert sein, wie aus Angaben des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Bis einschließlich Montag wurden nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) jedoch lediglich 514 000 Dosen verabreicht. Bleibt es bei dem Impftempo, könnten bis Ende der Woche über zwei Millionen Dosen auf Halde liegen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt das Präparat von Astrazeneca - anders als die EU-Arzneimittelbehörde EMA - bisher nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, weil aus ihrer Sicht zunächst zu wenig Daten über die Wirkung bei Älteren vorlagen. Die Kommission hat aber angekündigt, dass diese Empfehlung bald aktualisiert werden soll./bg/DP/zb


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