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HENKEL IM FOKUS Neues Jahr, alte Probleme?

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.03.2021, 08:35  |  191   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Beim Konsumgüterkonzern Henkel sorgt die Pandemie für Bremsspuren. Zuletzt zeigten sich die Düsseldorfer wieder etwas zuversichtlicher. Die Frage ist jedoch, wie sich die neuerlichen Lockdowns zum Jahresende auf das Geschäft ausgewirkt haben. Und wie Henkel in die nähere Zukunft blickt. Denn bereits vor Corona hatte das Unternehmen mit Problemen zu kämpfen. Was bei Henkel los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Nachdem die Corona-Krise bei Henkel vor allem im ersten Halbjahr spürbar auf Umsatz und Ergebnis gedrückt hatte, war die Zuversicht danach wieder gestiegen. Die Delle wird Henkel 2020 jedoch nicht mehr ausgebügelt haben können. Dazu kamen die Unsicherheiten im vierten Quartal, in dem die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wieder deutlich zugenommen hatten. So mussten etwa die Friseure wieder schließen, was Henkel belastet haben dürfte. Wie Konkurrent Beiersdorf dürfte sich dagegen das Geschäft mit Industrieklebstoffen weiter erholt haben. Henkel will am Donnerstag (4. März) über die Zahlen berichten.

Im dritten Quartal hatten die Düsseldorfer wieder Tritt gefasst. Zwar lag der Umsatz mit 5 Milliarden Euro 1,5 Prozent unter Vorjahresniveau. Doch war das Henkel zufolge vor allem auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Aus eigener Kraft wuchs der Konzern um fast 4 Prozent. Dazu trugen alle Bereiche bei. So hatte die größte Sparte des Konzerns, das Klebstoffgeschäft, in der Krise zunächst stark unter dem Rückgang der Industrie- und Automobilproduktion gelitten. Henkel zufolge erholte sich die Sparte im Vergleich zum Vorquartal. Auch das Kosmetikgeschäft mit Marken wie Schwarzkopf und Fa zog an. Zuvor hatte die wochenlange Schließung vieler Friseursalons bei Henkel auf die Erlöse gedrückt. Weiterhin gut lief das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln.

Henkel erwartet für 2020 einen organischen Umsatzrückgang von bis zu zwei Prozent. Im Jahr zuvor hatte der Konzern Erlöse von 20,1 Milliarden Euro erzielt und für 2020 ursprünglich ein Plus von bis zu zwei Prozent erwartet - den Ausblick dann aber im April wegen der Corona-Krise kassiert. Auch beim Gewinn erwartet Henkel deutlich weniger als im Vorjahr. Bei den Anfang Oktober verkündeten neuen Jahreszielen ging Konzernchef Carsten Knobel davon aus, dass es in den für Henkel wichtigen Regionen zu keinen weitreichenden Lockdowns mehr kommt.


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