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Brandenburg lockert Beschränkungen - für Geschäfte, Museen und Sport

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.03.2021, 21:32  |  136   |   |   

POTSDAM (dpa-AFX) - Fast drei Monate nach dem Beginn des harten Corona-Lockdowns dürfen in Brandenburg Geschäfte und Museen unter Auflagen wieder öffnen. Das Kabinett hat am Freitag kleine Schritte zur Lockerung der Beschränkungen beschlossen, die am Montag (8. März) in Kraft treten sollen. Dann können Geschäfte und Museen öffnen, wenn man einen Termin gebucht hat und falls sich die Infektionslage nicht deutlich verschlechtert. Auch Kosmetikstudios öffnen dann unter Auflagen. Drei Wochen nach den Grundschülern können auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ab 15. März in den Wechselunterricht zwischen der Schule und zu Hause gehen.

Das Treffen mit Freunden oder Bekannten wird einfacher: Vom kommenden Montag an dürfen sich zwei Haushalte mit bis zu fünf Menschen treffen, bisher war es ein Haushalt mit einer weiteren Person. Mit den neuen Regeln setzt Brandenburg eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bund und Ländern vom Mittwoch um. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nannte die Lockerungsschritte wichtig, verwies aber auf die weiter bestehenden Risiken durch das Coronavirus.

"Zu große Öffnungen könnten zu einer dritten Welle führen", mahnte Woidke. "Wichtig ist, dass der positive Trend, den wir in den vergangenen Wochen hatten, sich weiter fortsetzt." Daher sei es weiter zwingend erforderlich, dass sich die Menschen an die Regeln zu Abstand und Hygiene halten.

Denn bei steigenden Infektionszahlen sei auch eine Rücknahme der Lockerungen möglich, warnte Woidke: "Wenn die 7-Tages-Inzidenz über 100 steigt, wird das Kabinett über die Rücknahme von Lockerungen beraten. Und wenn in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt mehr als drei Tage lang die Inzidenz über 200 steigt, müssen Öffnungen zurückgenommen werden."

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erklärte, die Impfkapazitäten würden deutlich ausgebaut. Von kommender Woche an soll auch für jeden Bürger wöchentlich ein unentgeltlicher Schnelltest zur Verfügung stehen. Die notwendige Logistik in den Kommunen werde zwar noch nicht kommende Woche vollständig zur Verfügung stehen, räumte Woidke ein. "Aber es wird auch nicht bis April dauern", versprach er. "Impfungen, Tests, Kontaktreduzierungen, Abstand, Hygiene und Masken sind zusammen der Weg heraus aus dieser Pandemie", betonte Nonnemacher.


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