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Egbert Prior HelloFresh: Das rasante Wachstum setzt sich fort

Gastautor: Egbert Prior
08.03.2021, 12:08  |  1338   |   |   

Der Kurs hat sich in den letzten drei Jahren verfünffacht! Im vergangenen Jahr brachte Corona die Aktie zum Kochen.

Der Kurs hat sich in den letzten drei Jahren verfünffacht! Im vergangenen Jahr brachte Corona die Aktie zum Kochen. In den letzten Wochen korrigierte das Papier aber um etwa 25% auf 58 Euro. Das Allzeithoch hatte im Februar noch bei 78 Euro gelegen. Die Korrektur bietet nun eine günstige Gelegenheit zum Nachkaufen. Der Versender von Kochboxen mit frischen Zutaten zum Selbstzubereiten mit beigefügtem Rezept dürfte auch im neuen Jahr weiter wachsen. Zum einen sind die Leute auf den Geschmack gekommen, zum anderen geht der Lockdown in der Gastronomie munter weiter. Von „Lockerungen“ noch nichts zu sehen. Auch sind die Hauptwettbewerber nicht die Lokale, sondern der Lebensmitteleinzelhandel und der hatte bekanntlich auch im Lockdown geöffnet. Der Trend zum Onlinebestellen und Liefern lassen wird anhalten. Im vierten Quartal hatten die Berliner erstmals die magische Umsatzmarke von 1 Milliarde geknackt, von Anfang Oktober bis Ende Dezember gingen 1,1 Milliarden durch die Bücher. Die Zahl der Kunden explodierte im vergangenen Jahr um 78% auf 5,3 Millionen. HelloFresh lieferte weltweit mehr als 600 Millionen Mahlzeiten aus. Trotz des rasanten Wachstums – der Umsatz hat sich 2020 auf 3,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt – schreiben die Hauptstädter schon schwarze Zahlen. Unter dem Strich blieben immerhin 369 Millionen hängen. Mehr als die Hälfte der Umsätze entfällt auf die USA. Für das neue Jahr stellt der Vorstand ein Umsatzwachstum von 20 bis 25% in Aussicht, die bereinigte Ebitda-Marge soll zwischen 9 und 12% landen. 2020 waren es 13,5%. Tatsächlich dürfte HelloFresh aber deutlich stärker wachsen. Nach ersten Indikationen dürften die Erlöse auch im ersten Quartal um ca. 70% gewachsen sein. Die Berliner wollen sich breiter aufstellen. In das Geschäft mit Fertiggerichten ist HelloFresh bereits im letzten Jahr eingestiegen, jetzt soll das Sortiment erweitert werden um Frühstück, Snacks, Desserts oder Backwaren. HelloFresh möchte nicht mehr und nicht weniger als zum „weltweit führenden Anbieter von Lebensmittellösungen werden“. Dabei sind Akquisitionen Teil des Geschäftsmodells, zuletzt schluckten die Berliner einen Anbieter aus den USA. Die Kriegskasse ist mit rund 730 Millionen cash prall gefüllt. Der DAX-Anwärter wiegt an der Börse rund 11 Milliarden Euro. Ungefähr zweifacher Umsatz. Das KGV (2021) etwa 40. Nicht billig. Fazit: HelloFresh hat ein phantastisches Wachstumspotential. Kurzfristig könnte die Aktie weiter korrigieren, doch längerfristig wird der Kurs weiter steigen.



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