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Weizen Konsolidierung dominiert

16.03.2021, 11:00  |  251   |   |   

Das Konsolidierungsszenario bestimmte in den letzten Wochen das Handelsgeschehen bei Weizen.

Das Konsolidierungsszenario bestimmte in den letzten Wochen das Handelsgeschehen bei Weizen. Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung von Ende Februar konsolidierte Weizen. 

Mit Blick auf die Unterseite lautet die gute Nachricht, dass die zentrale Unterstützungszone 6,0 / 5,85 US-Dollar bislang unversehrt blieb und dabei in den letzten Wochen auch nicht sonderlich in Bedrängnis geriet. 

Im Fokus des Handelsgeschehens steht unverändert der Bereich von 6,4 / 6,3 US-Dollar. Dieser konnte den Konsolidierungsbestrebungen bislang im Großen und Ganzen Einhalt gebieten und so einen Test der Zone 6,0 / 5,85 US-Dollar verhindern. Weiterhin gilt jedoch: Sollte es für Weizen dennoch unter die 5,85 US-Dollar gehen, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen. Die Aufgabenstellung auf der Oberseite bleibt unverändert: Weizen muss signifikant über die 7,0 US-Dollar. Das Überwinden dieser psychologisch wichtigen Widerstandsmarke könnte noch einmal frische Kräfte freisetzen und dem Weizenpreis Beine machen. Allerdings würde in diesem Fall bereits im Bereich von 7,4 US-Dollar der nächste wichtige Widerstand warten. 

Unter fundamentalen Aspekten stand zuletzt der am 09.03. vom US-Agrarministerium (USDA) veröffentlichte WASDE-Bericht (World Agricultural Supply and Demand Estimates) für März im Fokus. Für nachhaltige Impulse sorgte der Bericht zwar nicht, dennoch möchten wir uns einmal ein paar Eckdaten aus diesem Bulletin ansehen. Für das Erntejahr 2020 / 2021 wurden die Projektionen in Bezug für die globalen Lagerendbestände noch einmal reduziert. Ging man im Februar-Report in den Projektionen noch von globalen Lagerendbeständen für Weizen in Höhe von 304,22 Mio. Tonnen für 2020 / 2021 aus, so wurde dieser Wert im aktuellen März-Report auf 301,19 Mio. Tonnen nach unten korrigiert. Im Vergleich zum Februar-Report wurde im aktuellen Report die Projektion für die erwartete Produktionsmenge leicht nach oben angepasst. Gleichzeitig wurde die Projektion für die Nachfrage noch etwas deutlicher nach oben korrigiert. Im Ergebnis wurden die Erwartungen in Bezug auf die globalen Lagerendbestände wie beschrieben nach unten angepasst. 
 

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