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Intensivärzte Spahn konnte bei Impfstopp 'nicht anders entscheiden'

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.03.2021, 08:41  |  142   |  67   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt, Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorläufig zu stoppen. "Herr Spahn kann doch gar nicht anders entscheiden, wenn die Expertinnen und Experten vom Paul-Ehrlich-Institut ihm so eine Botschaft auf den Tisch legen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Mittwoch im Deutschlandfunk.

Unter anderem Grüne und FDP hatten Spahn zuletzt scharf kritisiert. Das Aussetzen der Corona-Impfungen mit Astrazeneca habe das Vertrauen in die Impfpolitik untergraben, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. FDP-Vize Wolfgang Kubicki forderte die Entlassung des Ministers. Eine Aussetzung der Impfungen mit Astrazeneca hatte das für die Impfstoff-Sicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) empfohlen. Nach Angaben aus dem Ministerium wurden in Deutschland bis Dienstagabend insgesamt acht Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet, mehrere mit tödlichem Verlauf.

Mit Blick auf die steigenden Neuinfektionen sagte Janssens, die Mediziner hätten dies bereits prognostiziert. Nach den Öffnungen müsse man nun "wieder zurückrudern", sagt er und warnte vor einer zunehmenden Belegung der Intensivstationen. Das Personal dort sei bereits "in einem Dauermodus der Belastung"./klü/DP/jha




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05.06.21 20:25:10
Familie und BBC verkünden die Nachricht

Radiomoderatorin († 44) stirbt an Hirnvenen-Thrombose nach AstraZeneca-Impfung

Britische Radiomoderatorin Lisa Shaw überraschend mit nur 44 Jahren verstorben

Die britische Radiomoderatorin Lisa Shaw ist nach einer Corona-Impfung mit AstraZeneca an einer Hirnvenen-Thrombose am Freitag gestorben. Das teilte ihre Familie mit. Die 44-Jährige arbeitete für "BBC Newcastle". Eine Woche nach ihrer Corona-Impfung entwickelte sie laut ihrer Familie schwere Kopfschmerzen. Nach AstraZeneca-Impfungen kam es nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zu einer auffällige Häufung sogenannter Sinusvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen. Allerdings ist diese Nebenwirkung extrem selten.

"Wir sind am Boden zerstört"
Ihre Familie berichtet, dass die 44-Jährige in einem Krankenhaus wegen der Blutgerinnsel in ihrem Kopf behandelt wurde. Ohne Erfolg. Die Angehörigen machen ihre Trauer öffentlich: "Wir sind am Boden zerstört"

Mit einem emotionalen Abschiedsvideo nimmt der Radiosender BBC Newcastle auf Twitter Abschied von Lisa Shaw. Die Mutter kam 2016 zu dem Sender. Der stellvertretende Chefredakteur teilt mit: "Sie war eine vertrauenswürdige Kollegin, eine brillante Moderatorin, eine wunderbare Freundin und eine liebevolle Ehefrau und Mutter."

Warum kann es nach Corona-Impfungen zu tödlichen Thrombosen kommen?
In Europa wurden bereits 16 Millionen Menschen mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson geimpft. Dabei kam es im Nachhinein bei 142 Personen zu Problemen durch Blutgerinnsel. Ein Forscherteam aus Deutschland will nun die Ursache hierfür herausgefunden haben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

https://www.rtl.de/cms/hirnvenen-thrombose-bbc-radiomoderato…
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05.06.21 20:18:37
Zwei Todesfälle in Belgien vermutlich im Zusammenhang mit Astrazeneca
21.5.2021 - 16:35

In Belgien sind zwei Todesfälle bekannt geworden, die vermutlich im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung stehen. Es handelt sich um zwei Frauen mittleren Alters.

Beide waren mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft worden. Das hat der Virologe Steven Van Gucht am Freitag auf der Pressekonferenz des Krisenzentrums bestätigt. Es seien die ersten Todesfälle in Belgien, die mit einer Corona-Impfung in Verbindung gebracht würden.

Bisher sind in Belgien vier Millionen Corona-Impfdosen verabreicht worden, davon rund eine Million des Impfstoffs von Astrazeneca. Es ist noch nicht geklärt, ob die beiden Frauen schon vor der Impfung gesundheitliche Probleme hatten

https://brf.be/national/1488604/
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05.06.21 20:12:50
39-Jährige klagte noch über Schmerzen

Model stirbt wenige Tage nach Astrazeneca-Impfung - Behörden prüfen Zusammenhang

Aktualisiert: 02.06.202112:33

Das Model Stephanie Dubois ließ sich mit Astrazenca gegen das Coronavirus impfen. Wenige Tage darauf starb sie an einer Hirnblutung. Behörden prüfen einen möglichen Zusammenhang.

Nikosia - Am Tag nach ihrer ersten Impfung gegen das Coronavirus* mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca beklagte sich Stephanie Dubois auf Social Media über Unwohlsein und gab an, sie fühle sich „schrecklich“. Wenige Tage später starb das britische Model im Alter von 39 Jahren in einem Krankenhaus auf Zypern an einer Hirnblutung. Offizielle Behörden untersuche nun den Fall von Duboius, mit Blick auf einen möglichen Zusammenhang zu der vorangegangenen Impfung.

Model stirbt wenige Tage nach Astrazenca-Impfung - sie klagte über Kopfschmerzen und Schwindel
Das 39-jährige Model lebte nach Angaben der Daily Mail seit fünf Monaten auf Zypern, wo sie auch die Impfung mit Astrazeneca erhalten haben soll. Der Vektor-Impfstoff gilt als wichtigstes Vakzin in der zypriotischen Impfkampagne und wird dort an Erwachsene ab 20 Jahren verimpft. Dubois erhielt ihre Dosis am 6. Mai, wie ihren Followern auf Facebook mitteilte. „Und jetzt fühle ich mich schrecklich. Für mich heißt es jetzt Pizza und Bett“, schrieb die 39-Jährige kurz nach ihrer Impfung.

Knapp eine Woche später am 14. Mai postete die 39-Jährige ein erneutes Gesundheitsupdate an ihre Follower. „Habe mich beim Aufwachen gut gefühlt und innerhalb einer Stunde hatte ich Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und Probleme zu atmen“, schrieb Dubois. Darüber hinaus klagte das Model noch über Kopfschmerzen und Schwindel. Ein Corona-Test* stellte sich als negativ heraus, woraufhin sich die 39-Jährige in ärztliche Behandlung gegeben haben soll.

https://www.tz.de/welt/corona-astrazeneca-model-impfung-tode…
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05.06.21 20:07:18
Fall von Blutgerinnsel

"Gesunde" Mutter (43) von drei Kindern stirbt nach AstraZeneca-Impfung

05. Juni 2021 - 12:40 Uhr

Tragischer Tod einer dreifachen Mutter in Großbritannien
Tanya Smith, 43-jährige Mutter von drei Kindern, starb wenige Tage nach einer Impfung mit dem britischen Corona-Vakzin AstraZeneca in einem Krankenhaus. Ärzte stellten fest, dass sich ein Blutgerinnsel in ihrem Körper gebildet hatte. Der Fall werde nun von der britischen Gesundheitsbehörde untersucht, heißt es.

"Sie liebte ihre Familie über alles"
Ende März wurde Tanya Smith aus dem südenglischen Plymouth gegen das Coronavirus geimpft. Ihr ging es zunächst gut, doch von Tag zu Tag verschlechterte sich der Gesundheitszustand der 43-Jährigen. Als die Magenkrämpfe unerträglich wurden, brachte sie ihr Partner Kenneth Edwards an Karfreitag ins Krankenhaus. Doch es war offenbar zu spät: Kurz darauf erlitt sie einen Herzinfarkt und verstarb einen Tag später.

"Sie hinterlässt zwei volljährige Kinder und ein zwölfjähriges Mädchen mit einer Behinderung", erzählt ihr Lebensgefährte nun der britischen "The Sun": "Sie liebte ihre Familie über alles und war immer für uns alle da. Wir sind ziemlich verloren ohne sie."

Tanya Smith sei vor der Impfung "gesund" gewesen
Edwards sagt, seine Partnerin sei vor der Impfung gesund gewesen. Sie hatte sich auf einem Sportplatz in Plymouth mit AstraZeneca impfen lassen, nachdem sie von ihrem Hausarzt kontaktiert worden war. Tanya sei vorzeitig geimpft worden, weil sie gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter die kleine Tochter pflegte.

Die britische Gesundheitsbehörde NHS wollte den Fall auf Anfrage von "The Sun" nicht kommentieren, teilte nur mit: "Wir sind traurig, vom Tod von Tanya Smith zu hören, unsere Gedanken sind bei ihrer Familie." Wie bei jedem Verdacht von schwerwiegenden Nebenwirkungen mit tödlichen Ausgang nach einer Impfung, werde auch dieser Fall vollständig untersucht und aufgeklärt.

https://www.rtl.de/cms/nach-astrazeneca-impfung-gesunde-mutt…
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05.06.21 20:02:05
Zitat von dummbeidel: Pariser Justiz ermittelt wegen Todesfällen nach Astrazeneca-Impfung

Donnerstag, 29. April 2021

Paris – Todesfälle nach Impfungen mit dem Astrazenecavakzin haben die französische Justiz auf den Plan gerufen. Die Pariser Staatsanwaltschaft eröffnete nach Anzeigen von Hinterbliebenen vorläufige Ermittlungen wegen „fahrlässiger Tötung“ in drei Fällen, wie die Ermittler gestern ankündigten.

Unter den Toten sind demnach zwei Frauen im Alter von 26 und 38 Jahren, die kurz nach der Impfung Thrombosen erlitten. In Nantes in Westfrankreich starb eine 26-jährige Medizinstudentin, deren Leiche nun untersucht werden soll. In Toulouse im Südwesten des Landes starb eine 38-jährige Sozialarbeiterin an Blutgerinnseln im Hirn. Auch einen dritten Fall im Pariser Raum geht die Staatsanwaltschaft nach.

Der Opferanwalt Etienne Boittin sprach von rund 15 ungeklärten Todesfällen in Frankreich. Dabei han­dele es sich größtenteils um Menschen „unter 60 Jahren“. In Frankreich darf das Vakzin von Astrazeneca nach Berichten über seltene, aber schwerwiegende Fälle von Blutgerinnseln nur noch Menschen ab 55 Jahren verabreicht werden.

Nach Astrazeneca-Impfung: Bisher 59 Fälle von Hirnthrombosen
In Deutschland liegt die Altersgrenze bei 60 Jahren. Astrazeneca steht auch wegen Lieferverzögerungen in der Kritik. Die EU-Kommission hat den britisch-schwedischen Hersteller deshalb verklagt.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123415/Pariser-Justiz…



Bis zum 25.05.2021 (Dienstag, 09:30 Uhr) wurde dem Paul-Ehrlich-Institut wie folgt gemeldet:

94 Fälle einer TTS nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) gemeldet.

42 Meldungen betrafen Frauen im Alter von 20 bis 59 Jahren. In 13 Fällen lag das Alter
zwischen 60 und 69 Jahren.
In fünf Fällen zwischen 70 und 79 Jahren. In einem Fall gab es keine Information zum Alter.

33 Meldungen betrafen Männer. In 21 Fällen lag das Alter zwischen 20 und 59 Jahren.
In acht Fällen lag das Alter zwischen 60 und 69. In einem Fall lag das Alter zwischen
70 und 79 Jahren und in einem Fall zwischen 80 und 89 Jahren. In zwei Fällen gab es
keine Angaben zum Alter.

17 Personen sind an den Folgen des TTS verstorben: zehn Frauen und sieben Männer.

Bisher wurde im Zusammenhang mit der Anwendung des COVID-19-Impfstoffs Janssen
kein Fall eines TTSgemeldet, wobei bisher von diesem Impfstoff nur sehr wenige Dosen
in Deutschland verimpft wurden.

Für mRNA-Impfstoffe besteht kein Signal für TTS. Daher stellt das PEI ausschließlich
Meldungen eines TTS nach Vektorimpfstoffen aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht dar.

https://www.pei.de/DE/service/presse/aktuelles/aktuelles-inh…

Disclaimer

Intensivärzte Spahn konnte bei Impfstopp 'nicht anders entscheiden' Der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, Uwe Janssens, hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigt, Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorläufig zu stoppen. "Herr Spahn kann doch gar nicht anders …

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