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DZ BANK – Brent nimmt 70 USD ins Visier!

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Autor: DZ BANK
17.03.2021, 15:55  |  485   |   

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Die Ölpreise setzten ihre Aufwärtsbewegung nach der überraschenden Entscheidung der OPEC+-Allianz, die Fördermengen vorerst nicht weiter anzuheben, dynamisch fort. Der jüngste Angriff jemenitischer Huthi-Rebellen auf Produktionsanlagen in Saudi-Arabien schürte an den Terminmärkten die Sorge über eine weitere Eskalation der ohnehin angespannten Lage im Nahen Osten, was zuletzt für zusätzlichen Support beim Ölpreis sorgte. Aus technischer Sicht bleibt das skizzierte Long-Szenario damit u.E. weiter intakt, wobei ein nachhaltiger Breakout über die psychologisch wichtige Marke von 70 USD die Trendfortsetzung einleiten sollte.

OPEC+- Gemeinschaft belässt überraschend Förderquoten unverändert

Für einen Paukenschlag sorgte das turnusmäßige Treffen der OPEC-Allianz und ihrer Verbündeten außerhalb des Ölkartells Anfang März. Auf Druck Saudi-Arabiens wurde der Status quo bei den Ölförderkürzungen weitestgehend beibehalten. Zugeständnisse von Seiten der Zweckgemeinschaft gab es erwartungsgemäß gegenüber wirtschaftlich angeschlagenen Mitgliedstaaten wie Russland und Kasachstan, denen eine leichte Anhebung ihrer Förderquoten zugestanden wurde. Gleichzeitig verpflichtete sich Saudi-Arabien jedoch, die jüngst angekündigten freiwilligen Förderkürzungen um 1 Million Barrel pro Tag bis Ende April beizubehalten, womit die Ölfördermenge der OPEC+-Allianz im März de facto weiter zurückgefahren wurde. Die Entscheidung der OPEC+-Allianz kam überraschend, da viele Marktteilnehmer nach der jüngsten Rally bei den Ölpreisen im Vorfeld der turnusmäßigen Sitzung des Gremiums mit einer leichten Anhebung der Förderquoten gerechnet hatten. Diese Entscheidung macht deutlich, dass die OPEC+-Allianz für den Fall einer möglichen Eintrübung der Gemengelage am Ölmarkt für weitergehende Stützungsmaßnahmen bereitsteht, was an den Terminmärkten für Zuversicht gesorgt hatte.

COVID-19-Impfstoffkampagne nimmt weiter Fahrt auf – Gemengelage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu!

Für Support beim Ölpreis sorgt die COVID-19-Impfstoffkampagne, die nach verhaltenem Auftakt weiter an Fahrt aufnimmt. Nach der jüngst erfolgten Zulassung des von Johnson & Johnson entwickelten COVID-19-Impfstoffs in den USA und der EU, der im Vergleich zu anderen COVID-19-Impfstoffen nur einmal verabreicht werden muss, steigen die Chancen auf eine rasche Rückkehr zur Normalität nach der Coronavirus-Pandemie. Da sich Risikogruppen damit effektiv gegen eine Ansteckung durch die Lungenerkrankung schützen können, dürften die Lockdown-Maßnahmen nach Einschätzung von Experten schon bald der Vergangenheit angehören. Schon jetzt haben viele US-Bundesstaaten ihre Restriktionen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie deutlich gelockert. Mittelfristig dürfte sich die Ölnachfrage dank des wieder anziehenden Flug- und Reiseverkehrs rasch wieder auf Vorkrisenniveau erholen, was aktuell an den Terminmärkten eingepreist wird. Für weiteren Support bei den Ölpreisnotierungen sorgte die weiter angespannte Gemengelage im Nahen Osten. Nach einem Angriff jemenitischer Huthi-Rebellen auf Produktionsanlagen des saudi-arabischen Ölproduzenten Saudi Aramco wächst die Sorge über eine weitere Eskalation im Nahen Osten. Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, wären mögliche Lieferengpässe aus dieser ölreichen Region die Folge, was die Gemengelage zumindest temporär weiter zugunsten der Ölbullen verschieben würde.

Trading-Taktik: Endlos-Turbo Long auf Brent

Die charttechnische Ausgangslage bei Brent Crude Oil bleibt unserer Einschätzung nach übergeordnet weiter bullisch. Nach dem Breakout über die psychologisch wichtige Marke von 60 USD setzte sich die Aufwärtsbewegung bei Brent Crude Oil zuletzt dynamisch fort, wobei größere Rücksetzer mit Käufen beantwortet wurden, was für eine Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung spricht. Gelingt nun ein nachhaltiger Ausbruch aus der mehrtägigen engen Seitwärtsrange knapp unterhalb der Marke von 70 USD, sollte Brent Crude Oil die übergeordnete Trendfortsetzung einleiten. Es bietet sich an, den Stop-Loss bei Long-Positionen auf 63 USD nachzuziehen.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 36,426 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 36,426 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 17.03.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 36,426 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DFW05G
Quelle: DZ BANK: Geld 17.03. 15:48:29, Brief 17.03. 15:48:29
26,04 EUR 26,04 EUR -3,56% Basiswertkurs: 67,64 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: ICE Fut Eur, 15:38:28
Basispreis 46,426 USD Abstand zum Basispreis in % 46,35%
Knock-Out-Barriere 46,426 USD Abstand zum Knock-Out in % 46,35%
Hebel 2,17x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, ist das Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und gehört mehrheitlich denen, die direkt mit ihr zusammenarbeiten – den rund 1.000 Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland, die ihr angeschlossen sind. Die DZ BANK ist zudem die Zentralbank der Volksbanken Raiffeisenbanken und ihr Auftrag ist es, die Geschäfte der vielen eigenständigen Genossenschaftsbanken vor Ort zu unterstützen und ihre Position im Wettbewerb zu stärken. Gemessen an der Bilanzsumme gehört die DZ BANK zu den größten Kreditinstituten Deutschlands.

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