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Devisen: Euro gibt nach - Türkische Lira legt zu
Foto: Vladimir Koletic - 123rf

Devisen Euro gibt nach - Türkische Lira legt zu

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
18.03.2021, 12:40  |  132   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag seine am Vorabend erzielten Kursgewinne nicht ganz halten können. Bis zum Mittag fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1950 US-Dollar zurück. Am Mittwochabend hatte der Euro nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed um knapp einen Cent in Richtung 1,20 Dollar aufgewertet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1907 Dollar festgesetzt.

Der Dollar erhielt am Donnerstag Auftrieb durch weiter steigende Kapitalmarktzinsen in den USA. Bisher hat die Fed keine Anstalten gemacht, diesen seit Wochen anhaltenden Trend zu stoppen. Auslöser des Anstiegs sind steigende Inflations- und Wachstumserwartungen, getragen durch das billionenschwere Corona-Hilfspaket der US-Regierung.

Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwochabend ihre extrem lockere Geldpolitik fortgesetzt und durchblicken lassen, dass sich daran so bald nichts ändern wird. Der Dollar reagierte auf das Zinssignal zunächst mit Kursverlusten. Am Donnerstag wurde ein Teil der Verluste wettgemacht.

Deutliche Gewinne erzielte die türkische Lira. Die Währung profitierte von einer deutlichen Zinsanhebung der türkischen Notenbank. Sie hob ihren Leitzins um zwei Prozentpunkte auf 19,0 Prozent an. Das war stärker als am Markt erwartet worden war. Die Währungshüter können auf Basis einer soliden Wirtschaftsentwicklung agieren: Die Türkei gehört zu den wenigen größeren Volkswirtschaften, die im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie gewachsen ist. Zugleich ist die Inflation hoch, wogegen die Zentralbank vorgeht.

Der japanische Yen erhielt zwischenzeitlich Auftrieb durch einen Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei". Laut dem Blatt könnte die japanische Notenbank im Rahmen der für diesen Freitag angekündigten Prüfung ihrer geldpolitischen Strategie einige Anpassungen vornehmen. An den Märkten wurde der Bericht als Hinweis auf eine mögliche leichte geldpolitische Straffung interpretiert./bgf/jkr/stk


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