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Das kann nun das Finale sein

Gastautor: Sven Weisenhaus
19.03.2021, 10:07  |  4504   |   |   

Im Statement zur Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wurde vorgestern erwartungsgemäß auf die sich verbessernden Wirtschaftsdaten hingewiesen. In den Monaten zuvor ........

Im Statement zur Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wurde vorgestern erwartungsgemäß auf die sich verbessernden Wirtschaftsdaten hingewiesen. In den Monaten zuvor hatten sich diese laut Fed abgeschwächt, zumindest in den von der Pandemie am meisten getroffenen Wirtschaftsbereichen. Und laut dem Statement leiden diese Sektoren, insbesondere aus dem Dienstleistungsbereich, auch nach wie vor unter der Krise. Das dürfte wohl auch der Hauptgrund dafür gewesen sein, dass abgesehen davon das Statement unverändert zu dem aus der Sitzung vom 27. Januar war und die Notenbank ihre Geldpolitik unbeirrt fortsetzt, trotz rasant steigender Anleiherenditen.

Fed trifft mit den Wachstumsprognosen die Markterwartungen

Die stärkeren Wirtschaftsdaten finden sich auch in den aktuellen Projektionen der Notenbank wieder:

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Projektionen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed)

Und mit den Prognosen zum Wirtschaftswachstum trifft die Fed ziemlich genau die durchschnittlichen Markterwartungen. Für das laufende Jahr erwarten die Währungshüter nun ein Wachstum von 6,5 %, nachdem sie im Dezember bereits von einem ordentlichen Plus von 4,2?% ausgegangen waren. Diverse Analysten waren zuvor schon davon ausgegangen, dass die USA mit dem Wachstumsziel Chinas von etwas mehr als 6 % gleichziehen könnten.

Inflationserwartungen der Fed erscheinen zu gering

Eine derart stark anziehende Wirtschaft bringt regelmäßig auch eine höhere Inflation mit sich. Und die PCE-Inflation sieht die Notenbank im laufenden Jahr daher inzwischen auch bei durchschnittlich 2,4 %, statt wie bisher bei 1,8 %. Im Maximum soll die Inflation dabei auf 2,6 % ansteigen. Die Prognosen wurden damit zwar durchaus recht kräftig nach oben angepasst, sie erscheinen angesichts der Inflationserwartungen aber dennoch eher konservativ. Denn gemessen an der „5-Year Breakeven Inflation Rate“ liegen die Erwartungen der Märkte schon jetzt bei 2,59 % und damit so hoch wie seit der Finanzkrise im Sommer 2008 nicht mehr.

Inflationserwartungen (5-Year Breakeven Inflation Rate)
(Quelle: fred.stlouisfed.org)

Letztlich gilt aber auch hier, wie bei der Europäischen Zentralbank (siehe Börse-Intern vom 11. März), dass die Fed die Inflationserwartungen mit ihren zurückhaltenden Prognosen wahrscheinlich einfach nur nicht weiter schüren möchte, sondern diese nach Möglichkeit sogar gedämpft werden. Denn mit den Inflationserwartungen ist es wie bei einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

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