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Marktkommentar: Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter – März 2021
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Marktkommentar Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter – März 2021

Gastautor: Asset Standard
22.03.2021, 11:15  |  136   |   |   

Die Aktienmärkte laufen in intakten Aufwärtskanälen weiter nach oben.

Status Quo

Die Aktienmärkte laufen in intakten Aufwärtskanälen weiter nach oben. Dies trotz des jüngst endlich er­schien­enen ewigen Schreck­ge­spenstes der Aktien: Stei­gende Ren­diten auf der längeren Bond­seite. Aber selbst ver­lockende 1,6% auf einen 10-jähr­igen US-Staats­bond lassen die Investoren eher weiter zu Aktien greifen – und dort die Kurse weiter steigen. Maß­geblich, weil die Phan­ta­sie auf eine weltweite Erholung durch das 1.900 Mrd. schwere weitere US-Kon­junk­tur­paket der Re­gierung Biden hier mitschwingt. Aber auch, weil Investoren aus fallenden Bond-­Märk­ten in Aktien um­schich­ten.

Leidtragender der gestiegenen Ren­dite waren die Edelmetalle. Gold ver­lor bis auf 1.680 US-$/Unze und stabi­li­sierte sich seitdem leicht über dieser recht schwachen Unter­stüt­zung.

Großer Profiteur der gestiegenen Renditen war der US-$, der bspw. gegen den Euro auf bis zu 1,185 US-$/€ zulegte – was den Gold-Absturz für europäische Anleger etwas dämpfte.

WTI lief im letzten Monat seitwärts zwischen 64-67 US-$/Barrel.

Outlook

Mit sukzessiv steigenden Käufen von Impfdosen durch die Staaten, hö­heren Impfdosis-Produktionen der Phar­ma-­Her­steller und fort­schrei­ten­den Impf­ungen der Be­völ­ker­ungen kommt die Welt­wirt­schaft suk­zessive in eine Phase nach Corona. Mit Aus­nahme Eu­ro­pas, die aufgrund zu niedriger Kauf­preis­angebot an die Impf­stoff­her­steller nun später und mit zu geringen Mengen beliefert werden sowie ferner mit Ausnahme der dritten Welt, die auf externe Unter­stüt­zung angewiesen ist.

Da Europa und die dritte Welt allerdings keinen maß­geblichen Ein­fluss auf die Weltwirtschaft ha­ben – und auch u.a. deutsche große Kon­zerne ihren maß­geb­lichen Umsatz im Ausland er­wirt­schaf­ten, steigen die Ak­tien­kurse rund um den Globus weiter an.

Aufgrund der jüngsten Kurs­stei­ger­ungen könnte es durchaus sein, dass wir uns nichtmals in einer Welle 3, son­dern erst immer noch in der Welle 1 des laufenden, mehr­jähr­igen Auf­wärts­zyklus befinden. Dies wird in ein paar Monaten klarer zu beziffern sein. Die Auf­wärts­bewegung wird die nächsten Jahre prägen – durchzogen von weiteren Rück­setzern, die auch ein stärkeres Ausmaß an­nehmen kön­nen. Diese sollten bei Cash-Be­ständen zum weiteren Aufbau ge­nutzt werden.

Euro-Anleihen der ersten Qualität werden ihren US-$-Pendants nicht folgen und auch am längeren En­de keine positiven Ren­diten bie­ten. Auch die US-$-Bonds kön­nten durchaus in der Rendite wieder drastisch zurück­kommen, wenn die In­flations­phanta­sie ab­ebben wird. Anleihen der zweiten Qualität haben zwischen­zeitlich wieder ein hohes Kurs­niveau er­reicht und bieten zumeist nur noch be­schei­dende positive Ren­diten. Wir erwarten hier keine größeren Rück­setzer wie in der ersten Quali­tät, sehen die Kurse aber ander­er­seits recht ausgereizt.

Gold hängt leider etwas im Nie­mands­land und ist von seiner mas­siv­en Unter­stützung bei 1.500 US-$/Unze recht weit entfernt – auch das all-time-high bei 2.060 US-$/Unze ist in weitere Ferne gerückt. Dennoch erwarten wir grund­sätzlich steigende Gold­preise, da dieser Sach­wert in einer zins­losen Welt als Bei­misch­ung vieler Ortens passt. Ferner, da Edel­metalle die einzigen seltenen Güter sind, die nicht künstlich ver­mehrt werden können.

Die Ölpreise sollten – sofern keine neuen politischen Inter­fer­enzen ent­stehen – im Einklang mit dem Be­ginn des neuen Konjunktur­zyklus eben­falls suk­zessive fester notieren.

Genauso können wir uns einen weiterhin festen US-$ sehr gut vor­stel­len.


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