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Gold-Longs steigen wieder deutlich, Kupfer-Longs gehen zurück - CoT-Report

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Nachrichtenquelle: Shareribs
22.03.2021, 11:51  |  535   |   

Washington 22.03.2021 - Die US-Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longs auf US-Rohstoffe zuletzt angepasst, an der insgesamt optimistischen Haltung zur Preisentwicklung änderte sich allerdings wenig. Die Netto-Longs auf Gold stiegen deutlich.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 16. März, um 0,5 Prozent auf 1.363.763 Kontrakte ausgeweitet. Dabei wurden die Netto-Longs auf Gold ausgeweitet, während die Netto-Longs auf Kupfer wieder zurückgingen.

Der Goldpreis hat sich zuletzt erholt und bewegt sich wieder über der Marke von 1.700 USD. Dabei sorgen die gestiegenen Inflationserwartungen in den USA für Unterstützung, während gleichzeitig der US-Dollar weiter stark bleibt. Das gelbe Metall befindet sich in einer schwierigen Situation zwischen Inflationssorgen und steigenden Renditen auf US-Staatsanleihen. Am Freitag sorgten Aussagen der US-Notenbank für zusätzlichen Druck auf das gelbe Metall. Die Notenbanker teilten mit, dass man die Kapitalanforderungen an die Geschäftsbanken nicht weiter im Krisenmodus belassen werde. In der Folge, so eine Analystin von DailyFX könnte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen sinken. Die Zahl der Netto-Longpositionen auf Gold stieg zuletzt um 30,7 Prozent auf 54.741 Kontrakte.

Die Netto-Longs auf Silber wurden um 6,4 Prozent auf 25.913 Kontrakte reduziert. Die Netto-Longs auf Platin stiegen um 11,3 Prozent auf 20.219 Kontrakte und die Netto-Longs auf Palladium kletterten um 60,1 Prozent auf 2.238 Kontrakte.

Derweil halten sich die Marktteilnehmer bei Rohöl zurück. Das schwarze Gold ist zuletzt deutlich unter Druck geraten, belastet von der erneuten Verschärfung der Pandemie in Europa. Hier kommt es zu neuen Lockdowns, beginnt durch den starken Anstieg der Ansteckungen. Es ergibt sich hieraus ein Risiko für die Erholung der Nachfrage, während gleichzeitig das Angebot von den OPEC+ Staaten weiter begrenzt wird. Bei Goldman Sachs erwartet man einen kräftigen Anstieg der Preise im zweiten und dem dritten Quartal. In den USA sorgt der Anstieg der Preise derweil für eine Zunahme bei der Produktion. Die Analysten von Baker Hughes meldeten ein Plus der laufenden Förderanlagen um neun auf 411 Anlagen. Das stärkste Plus seit Januar. Die Netto-Longs auf WTI-Rohöl stiegen leicht um 0,6 Prozent auf 393.019 Kontrakte.

Bei Kupfer kam es in der vergangenen Woche zu einem erneuten Preisanstieg. In London liegen die Preise bei mehr als 9.000 USD je Tonne. Die Notierungen werden weiterhin gestützt von der anziehenden Nachfrage in China und der Hoffnung der Marktteilnehmer auf einen langfristigen starken Aufschwung. Gleichzeitig gibt es auch der Angebotsseite ebenfalls Risiken. Einen Dämpfer erhielten die Notierungen nach dem Treffen der Außenminister der USA und Chinas in Alaska, um über die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu reden. Das Treffen endete ohne irgendeinen großen Durchbruch. Die Netto-Longs auf Kupfer wurden um 13 Prozent auf 44.570 Kontrakte reduziert.

Bei den Agrarrohstoffen zeigte sich derweil ein durchwachsenes Bild. Die Netto-Longs auf Weizen wurden um 36,4 Prozent auf 17.525 Kontrakte reduziert. Die Netto-Longs auf Sojabohnen wurden um 2,2 Prozent auf 156.040 Kontrakte reduziert. Bei Mais war derweil ein Anstieg der Netto-Longs um 4,0 Prozent auf 370.900 Kontrakte zu verzeichnen. Grund für den Anstieg ist unter anderem eine steigende Importnachfrage seitens Chinas.


Quelle: shareribs.com / CFTC



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