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EUR/USD Steht der Euro vor einer Gegenbewegung?

22.03.2021, 13:35  |  360   |   |   

Der Euro musste am Devisenmarkt gegen den US-Dollar zuletzt kräftig Federn lassen. Noch Ende Februar notierte der Euro bei knapp 1,225 US-Dollar und schien damit drauf und dran (gewesen) zu sein, in Richtung des markante

Der Euro musste am Devisenmarkt gegen den US-Dollar zuletzt kräftig Federn lassen. Noch Ende Februar notierte der Euro bei knapp 1,225 US-Dollar und schien damit drauf und dran (gewesen) zu sein, in Richtung des markanten Januar-Hochs vorzustoßen.

Doch es kam anders. Es entwickelte sich aus Sicht der Gemeinschaftswährung eine veritable Korrektur, die den Euro noch einmal auf die wichtige Unterstützung von 1,183 US-Dollar drückte… 

Die Schwäche der Gemeinschaftswährung bei gleichzeitig robuster Verfassung des US-Dollars waren die „Hauptzutaten“ für die jüngste Entwicklung bei EUR/USD.
Während der US-Dollar einige Punkte (u.a. robuste Konjunkturdaten, initiiertes US-Konjunkturprogamm) auf der Habenseite verbuchen konnte, wird unter anderem die sich zuspitzende Corona-Situation in der Euro-Zone am Devisenmarkt zunehmend kritisch gesehen. 

Die Beschlüsse und begleitenden Kommentar der US-Fed-Sitzung vom vergangenen Mittwoch hatten den US-Dollar zunächst etwas zurückgeworfen. Ob sich der Euro jedoch an einer längeren Verschnaufpause wird erfreuen können, ist mit Blick auf die Charttechnik jedoch fraglich. 

Auf der Unterseite ist die Aufgabenstellung für den Euro klar definiert. Hier gilt es, einen Bruch der 1,183 US-Dollar unter allen Umständen zu vermeiden. Sollte es hierzu kommen, wäre das ein weiteres Zeichen der Euro-Schwäche und würde aus charttechnischer Sicht die Zone 1,175 bis 1,16 US-Dollar als potentielle Zielzone in den Fokus rücken lassen. 

Um einer Erholung Nachdruck zu verleihen, muss der Euro in einem ersten Schritt über die Marke von 1,20 US-Dollar. Diese erlangte in der Vergangenheit eine gewisse Relevanz. Knapp darüber liegt mit dem Bereich von 1,205 US-Dollar jedoch bereits der nächste zu beachtende Widerstand. 

Kurzum. Kann der Euro gegen den US-Dollar eine Gegenbewegung auf die Beine stellen? Die Antwort auf diese Frage ist aus unserer Sicht eng mit dem Bereich von 1,20 / 1,205 US-Dollar verbunden. Sollte der Gemeinschaftswährung der Ausbruch über diese Zone gelingen, würde dieses Szenario zumindest weiter Form annehmen. Mit Blick auf die aktuelle Gemengelage bleibt es allerdings abzuwarten, ob der Euro zu solch einem Kraftakt (kurzfristig) fähig ist. Auf der Unterseite gilt es, den Bereich um 1,183 US-Dollar im Auge zu behalten. Sollte es für den Euro unter die 1,183 US-Dollar gehen, ist Obacht geboten. Sollte es dann auch noch unter die 1,16 US-Dollar gehen, muss die Lage insgesamt neu bewertet werden. 
 

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