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OTS PAUL HARTMANN AG / Covid-19 beeinflusst Geschäftsjahr 2020 in Summe ...

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.03.2021, 10:37  |  295   |   |   

Covid-19 beeinflusst Geschäftsjahr 2020 in Summe stark positiv / Rückläufiges Ergebnis 2021 bei hoher Prognoseunsicherheit Heidenheim (ots) -

- Finanzkennzahlen: Covid-19-Pandemie beeinflusst Umsatz und Ergebnis stark positiv
- Transformationsprogramm: Wichtige Fortschritte in allen Schlüsselprojekten - Ausblick 2021: Moderater organischer Umsatzrückgang und rückläufiges bereinigtes EBITDA von 210 bis 260 Mio. EUR

Das Geschäftsjahr2020 war für die HARTMANN GRUPPE maßgeblich durch ihr Transformationsprogramm und die Covid-19-Pandemie geprägt. Die verbesserten Finanzkennzahlen, mit einem starken organischen Umsatzwachstum und einem stark gesteigerten Ergebnis, sind in Summe auf temporäre Effekte der Pandemie zurückzuführen. Einzelne Geschäftssegmente, wie das Infektionsmanagement, verzeichneten sehr positive Umsatz- und Ergebniseffekte, während insbesondere bei Wundmanagement die wirtschaftlich negativen Auswirkungen der Pandemie deutlich wurden. Mit der konsequenten Umsetzung des Transformationsprogramms begegnet HARTMANN den zunehmenden Herausforderungen in den Gesundheitsmärkten.

Finanzkennzahlen 2020 - Umsatz & organisches Umsatzwachstum:

Konzern: 2.433,0 Mio. EUR (+14,6 %)

Wundmanagement: 452,1 Mio. EUR (-4,5 %)

Infektionsmanagement: 829,8 Mio. EUR (+60,9 %)

Inkontinenzmanagement: 690,5 Mio. EUR (-0,2 %)

Weitere Konzernaktivitäten: 460,6 Mio. EUR (+4,5 %)

- Konzern: Im Geschäftsjahr 2020 erzielte HARTMANN Covid-19-bedingt ein starkes organisches Umsatzwachstum von 14,6 % und einen Konzernumsatz von 2.433,0 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 292,4 Mio. EUR, verglichen mit 211,9 Mio. EUR im Vorjahr.
- Wundmanagement: Der Bedarf an Produkten für Wundbehandlungen reduzierte sich speziell durch die pandemiebedingt rückläufige Zahl von Operationen. - Infektionsmanagement: Die Nachfrage nach Hände- und
Flächendesinfektionsmitteln sowie Schutzbekleidung, beispielsweise Masken oder Untersuchungshandschuhe, stieg stark an. Dem stand ein rückläufiger Bedarf bei kundenindividuellen OP-Sets aufgrund reduzierter Operationen gegenüber. - Inkontinenzmanagement: Der Absatz in Kliniken und in Altenheimen war pandemiebedingt rückläufig. Ebenso verringerte sich das Geschäft durch Ausschreibungen. Zuwächse u.a. im Apothekengeschäft kompensierten die negativen Effekte nahezu.


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