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GameStop: Es darf weiter gezockt werden

Nachrichtenquelle: marktEINBLICKE
24.03.2021, 14:39  |  386   |   |   

GameStop macht bei der Transformation Fortschritte, allerdings bleibt die Frage, in wie weit die Aktie Spielball des Videospiele-Einzelhändlers von Spekulanten bleibt.

GameStop (WKN: A0HGDX / ISIN: US36467W1099) geriet zwischen die Fronten, als sich einige Reddit-User aufmachten, der Hedgefonds-Branche und vor allem den Shortsellern unter ihnen eins auszuwischen.

Wichtige Einblicke

Dabei wurde auch einmal vergessen, dass es für die Einzelhandelskette für Videospiele seit Jahren um das Überleben geht und sich das Tagesgeschäft angesichts der Veränderungen am Markt als besonders schwierig gestaltet. Nun gab es wichtige Einblicke.

GameStop hat seine Ergebnisse zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2020/21 (Ende Januar) veröffentlicht. Dabei sorgte die Zahlenbekanntgabe einmal mehr für heftige Kursbewegungen der GameStop-Aktie, nachdem Reddit-User diese zu Jahresbeginn bereits in unglaubliche Höhen katapultiert hatten.

Unter den Erwartungen

GameStop hatte mit seinen Zahlen zum Januar-Quartal enttäuscht. Zwar legte der Nettogewinn auf 80,5 Mio. US-Dollar zu, nach 21,0 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie jedoch nur bei 1,34 US-Dollar und damit unterhalb der Markterwartungen von 1,35 US-Dollar.

Die Umsätze schrumpften im Vorjahresvergleich um 3 Prozent auf 2,12 Mrd. US-Dollar. Der Refinitiv-Konsens lag bei 2,21 Mrd. US-Dollar. Wichtiger als die nackten Zahlen zum jüngsten Dreimonatszeitraum waren jedoch die Aussichten des Konzerns. GameStop will sich von den Einzelhandelsgeschäften vor Ort verabschieden und sich mehr digitalen Angeboten und E-Commerce widmen.

Es bleiben Fragezeichen

Allerdings hatte das Unternehmen auch in dieser Hinsicht einige negative Überraschungen parat. Im Rahmen der Telefonkonferenz zu den jüngsten Zahlen wurden keine Fragen beantwortet. Außerdem wird die Emission neuer Aktien erwogen, um die notwendige Transformation zu finanzieren und den jüngsten Kursanstieg der GameStop-Aktie auszunutzen.

Erfreulich war dagegen der Blick auf die Online-Verkäufe. Diese schossen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 175 Prozent in die Höhe und machten inzwischen rund 34 Prozent der konzernweiten Umsatzerlöse aus. Ein Jahr zuvor lag ihr Anteil gerade einmal bei 12 Prozent.

Guter Start

Ein Erfolg waren auch die jüngsten Kostensenkungen, auch dank Filialschließungen in Europa. Zudem konnten die vergleichbaren Umsätze in den Filialen im Schlussquartal um 6,5 Prozent gesteigert werden.

Im Monat Februar 2021 konnten die vergleichbaren Umsätze sogar um 23 Prozent gesteigert werden. Zudem wurde die Führungsmannschaft mit erfahrenen Managern verstärkt, um die Transformation des Unternehmens voranbringen zu können.

FAZIT

Auch wenn GameStop Fortschritte bei seiner Transformation macht, bleibt die Aktie nichts für auf Sicherheit bedachte Investoren. Spekulanten und Zocker dürften jedoch noch eine Weile ihre Freude an dem Wert haben.

Bildquelle: Antonello Marangi / Shutterstock.com

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