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3 Aktien, die den Planeten sauberer machen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
25.03.2021, 07:36  |  1701   |   |   

Der Abverkauf an den Märkten wird heftiger. Auch wenn niemand gerne sieht, dass das Depot an Wert verliert, sollte man einen kühlen Kopf bewahren.

Nach einem kometenhaften Aufstieg im Jahr 2020 sahen selbst die besten Solar- und Windaktien ziemlich teuer aus. Viele dieser Aktien haben jedoch in nur wenigen Wochen 10, 20 oder sogar 30 % ihres Wertes verloren, was einen günstigeren Einstiegspunkt bietet. Schauen wir mal, warum Equinor (WKN: 675213), TPI Composites (WKN: A2AMFQ) und NextEra Energy (WKN: A1CZ4H) eine gute Wahl sind, wenn man in Nachhaltigkeit investieren will.

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1. Equinor

Mit einer Produktion von über 2 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag (boe/d) im Jahr 2020 mag Equinor nicht gerade als „sauberer“ Vertreter durchgehen. Doch der Ölmulti hat sich zum Ziel gesetzt, der weltweit führende Offshore-Windenergie-Betreiber zu werden.

Nach 50 Jahren Bohrungen in der Nordsee sind viele der leicht förderbaren Reserven von Equinor erschöpft. Als Reaktion auf diese Herausforderung kürzt Equinor die Ausgaben und steigert die betriebliche Effizienz, um so viel wie möglich von dem zu profitieren, was noch übrig ist. Anstatt in andere Öl- und Gasvorkommen zu investieren, wird ein großer Teil der Wachstumsinvestitionen in erneuerbare Energien gesteckt – hauptsächlich in Offshore-Windkraftanlagen.

Die NCS ist einzigartig seicht und eignet sich daher gut für Offshore-Windprojekte. Was das Öl- und Gasgeschäft von Equinor betrifft, so hat das Unternehmen hervorragende Arbeit bei der Reduzierung von Emissionen geleistet. Man schätzt, dass die CO2-Intensität pro Barrel Öl im Jahr 2020 nur 8 kg betrug, gegenüber 9,5 kg im Jahr 2019 und weniger als der Hälfte des weltweiten Durchschnitts. 

In Bezug auf die Leistung schätzt Equinor, dass seine Kosten- und Ausgabensenkungen seinem Portfolio einen durchschnittlichen freien Cashflow (FCF) von nur 30 USD pro Barrel Brent bescheren, einer der niedrigsten in der Branche. Equinor hatte 2020 eines seiner schlechtesten Jahre in der Geschichte. Doch höhere Ölpreise könnten dem Unternehmen den Schwung verleihen, den es braucht, um seine Umstellung auf erneuerbare Energien in vollem Umfang voranzutreiben.

2. TPI Composites

Nach einem fast 200%igen Anstieg im Jahr 2020 sind die Aktien des Windflügelherstellers TPI Composites in letzter Zeit unter Beschuss geraten. Die Wall Street mochte die Ergebnisse des Unternehmens für 2020, insbesondere den Rekordumsatz. Das Unternehmen rechnet für dieses Jahr jedoch nur mit einem Umsatzanstieg von 7,8 %. Das deutet darauf hin, dass der Wettbewerb in der Windenergiebranche zunimmt.

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