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GOLD Gold – Die Kuh ist noch nicht vom Eis.

29.03.2021, 12:40  |  1415   |   |   

Um das Positive gleich einmal vorweg zu nehmen – bislang konnte das Edelmetall eine Ausdehnung der Korrektur auf der Unterseite vermeiden.


Um das Positive gleich einmal vorweg zu nehmen – bislang konnte das Edelmetall eine Ausdehnung der Korrektur auf der Unterseite vermeiden. Die 1.670 US-Dollar blieben ungefährdet. Die Kuh ist damit allerdings noch nicht vom Eis. Gold braucht Entlastung… 

Rückblick. In der letzten Kommentierung hieß es „[…] Die Qualität der Erholung bei Gold lässt aber noch ein wenig zu wünschen übrig. Ihr fehlt es noch an Relevanz. Zwar orientierte sich das Edelmetall zwischenzeitlich wieder in Richtung 1.750 US-Dollar, doch zu einem ernsthaften Versuch, die Hürde zu überspringen, kam es nicht. Aber genau solch einer Kraftanstrengung bedarf es, um ein mögliches Comeback zu initiieren. Solange Gold nicht signifikant über die 1.750er Marke vorstoßen kann, besteht das Risiko, dass Gold in eine weitere Abwärtswelle taumeln könnte… Obacht ist in der aktuellen Situation allemal geboten. Unterhalb von 1.670 US-Dollar würden mit den 1.640 US-Dollar und den 1.570 US-Dollar weitere potentielle Bewegungsziele warten.[…]“ 

Das Edelmetall wird gegenwärtig mit einer schwierigen Gemengelage konfrontiert. Von mehreren Seiten wird ihm sozusagen das Wasser abgegraben. Die Aktienmärkte haussieren. Und auch die Entwicklungen an den Anleihemärkten setzen Gold gegenwärtig zu. Der US-Dollar präsentiert sich darüber hinaus robust. Gold hat – wenn man so will – an Strahlkraft verloren. Das dokumentiert unter anderem auch die Bestandsentwicklung der physisch besicherten Gold-ETF. 

Wir bemühen bekanntlich die Entwicklung der Bestände des weltgrößten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares, als rudimentären Indikator, um die Befindlichkeiten im Sektor zu erfassen. Seit Monaten ist hier ein Bestandsabbau zu beobachten. Dieser Trend wurde nur kurz rund um den Jahreswechsel unterbrochen. Die permanenten Abflüsse haben mittlerweile ein beachtliches Ausmaß angenommen. Für den Goldpreis ist diese Entwicklung nicht unbedingt zuträglich.

Kurzum. Gold fehlt es gegenwärtig an Momentum. Andere Anlageklassen (u.a. Aktien) ziehen derzeit stärker das Kapital der Investoren an. Symptomatisch ist vor diesem Hintergrund die Entwicklung der Bestände der physisch besicherten Gold-ETF. Erst, wenn sich der Trend umkehren und Gold wieder stärker in den Fokus von Investoren zurückkehren sollte, ist eine nachhaltige Entspannung der Situation bei Gold zu erwarten. Aus charttechnischer Sicht muss es Gold gelingen, signifikant über die 1.750 US-Dollar bzw. 1.800 US-Dollar vorzustoßen. Auf der Unterseite bleiben die 1.670 US-Dollar im Fokus. Sollte es darunter gehen, muss mit einer Ausdehnung der Bewegung auf 1.640 US-Dollar und oder gar 1.570 US-Dollar gerechnet werden.
 

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