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Diamanten – ein unterschätzter Sachwert

Gastautor: Seyit Binbir
29.03.2021, 17:02  |  1876   |   |   

Viele Privatanleger überlegen, wie sie ihr Geld in Zeiten einbrechender Märkte risikoarm und sinnvoll anlegen können. Denn auch in Krisenzeiten gilt: Wer Kapital anlegt, erzielt langfristig Rendite.

Die Lage an den Finanzmärkten ist angespannt: Die aktuellen Niedrigzinsen am Finanzmarkt sind zwar für Hausbauer ein Segen, aber Sparer stellen sie vor Herausforderungen. Inflation wird plötzlich nicht mehr durch Zinszahlungen aufgefangen und Ersparnisse werden stetig weniger wert.

Das Sparbuch erzeugt aufgrund der Niedrigzinsen ebenfalls kein Wachstum. Die Alternative ist daher eine Investition in Sachwerte, die durchaus renditestarke Optionen bieten. Die Klassiker im Bereich Wertanlage sind seit jeher Immobilien und Gold.

Bislang noch wenig Beachtung finden Diamanten, dabei haben sie erkennbare Vorteile gegenüber Gold und Immobilien. In diesem Artikel beleuchten und vergleichen wir drei klassische Sachwertanlagen – Immobilien, Edelmetalle und Diamanten – und stellen kurz die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Sachwertgruppe dar.

Immobilien bergen hohe Kosten

Bei Immobilien muss unterschieden werden, ob es sich um eine selbstgenutzte Immobilie oder eine reine Anlageimmobilie handelt. Eine selbstgenutzte Immobilie, z. B. ein Haus, verursacht zwar neben der Anschaffung auch über die Jahre hinweg Kosten, aber für viele Eigenheimbesitzer überwiegt klar der Vorteil des Zugewinns an Lebensqualität.

Bei Anlageimmobilien können neben den hohen Anschaffungskosten auch die laufenden Kosten je nach Größe der Immobilie schnell die eines Eigenheims übersteigen. Zwar generiert eine solche Immobilie in der Regel Mieteinnahmen, birgt aber auch Risiken, wie verspätete Mietzahlungen oder Leerstände und Veränderungen in der unmittelbaren Wohngegend. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aus dem Jahr 2017 fahren 7,4% der privaten Vermieter Verluste mit ihrer Anlageimmobilie ein, statt satte Mietrenditen zu generieren.

Ein offensichtlicher Nachteil von jeder Art von Immobilien ist, dass sie an ihrem Erbauungsort bleiben – auch wenn ein Umzug notwendig wird. Für viele ist es inzwischen zur Normalität geworden, den Job und damit auch den Wohnort häufiger zu wechseln. In einem solchen Fall bleiben nur Fremdverwaltung oder Verkauf der Immobilie.

Währungsrisiko von Gold

Mobilität ist mit einer Gold-Anlage kein Problem. Zudem ist der Kauf von Gold mit weniger Formalitäten verbunden als der einer Immobilie. Außerdem gilt Gold als krisensicher (es hat Kriege, Depressionen und Währungsreformen überstanden), handfest (im Gegensatz zu Papier- oder Buchgeld ist es greifbar und von echtem Wert) und stabil (es kann bei hoher Nachfrage nicht beliebig vermehrt werden). Dank der ständig verfügbaren Börsenkurse lässt sich der genaue Wert der Anlage ganz einfach nicht nur tages-, sondern minutenaktuell bestimmen.

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