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INTEL IM FOKUS Was bringen die Milliardeninvestitionen?

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
31.03.2021, 09:34  |  258   |   |   

SANTA CLARA (dpa-AFX) - Der Chipriese Intel hat mit der Ankündigung, in Arizona milliardenschwer Kapazitäten auszubauen, einen Nerv getroffen. Die Entscheidung kommt inmitten der globalen Halbleiter-Knappheit, Intel setzt auf einen anhaltenden Boom bei der Nachfrage oder sogar noch auf eine Verstärkung des Trends. Ob die Investitionen am Ende für Intel Früchte tragen, muss sich aber noch zeigen: Nach dem Chefwechsel Mitte Februar liegt die Aufgabe nun beim erfahrenen Tech-Manager Pat Gelsinger. Was sonst noch beim Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

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20 Milliarden Dollar will Intel allein für zwei neue Fabriken in Chandler im US-Bundesstaat Arizona in die Hand nehmen. Mit dem Bauvorhaben will der Konzern seine "IDM 2.0."-Strategie vorantreiben. Langfristig sollen hierdurch bis zu 15 000 Jobs entstehen. Laut Informationen des "Wall Street Journal" soll die Produktion in Chandler 2024 starten. Doch damit nicht genug: In den nächsten Monaten solle auch der Ausbau der Kapazitäten in Europa angekündigt werden, hieß es von Konzernchef Gelsinger. Intel hat bereits einen großen Standort in Irland.

Neben dem Ausbau der eigenen Kapazitäten umfasst die neue Unternehmens-Strategie auch die verstärkte Zusammenarbeit mit externen Produktionspartnern. Intel will sich zudem auch umgekehrt als Auftragsfertiger für Firmen wie Nvidia ins Spiel bringen. In diesem Geschäftsfeld hatte sich Intel bereits vor einigen Jahren versucht, die Anstrengungen aber 2018 auf Eis gelegt.

Mikroprozessoren sind aktuell ein international knappes Gut. Wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China kaufen zum einen chinesische Hersteller wie Huawei und Xiaomi gerade die Märkte leer. Zum anderen sind auch Hersteller von PCs und Spielekonsolen hinter den Halbleitern her, weil die Corona-Krise ihnen eine Sonderkonjunktur beschert hat, die sie kaum befriedigen können. Die Halbleiter-Engpässe nach dem Nachfrageschub zum Beispiel bei Laptops in der Corona-Krise wurden zuletzt zum Problem unter anderem für die Autobranche. Fehlende Bauteile sorgten für Produktionsunterbrechungen bei mehreren Herstellern.


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