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Die Unsympathin und die Trotzkistin: Die LINKE zeigt ihr wahres Gesicht – gut so!

Gastautor: Rainer Zitelmann
02.04.2021, 11:14  |  3287   |   |   

Nachdem die LINKE in der Vergangenheit mit Sympathieträgern wie Gysi und Wagenknecht punktete, hat sie jetzt eine Unsympathin und eine Trotzkistin zu Vorsitzenden gemacht. Und das ist gut so.

Die neuen LINKE-Vorsitzende Hennig-Wellsow blamiert sich in einer Talkshow nach der anderen. Besonders drei ihrer Auftritte sind inzwischen legendär:

  • Am 12. Februar 2020 sprach sie bei Markus Lanz über die „faschistischen Methoden“ der AfD im Landtag von Thüringen. Als typisch faschistisch brandmarkte sie „übertriebene Freundlichkeit“: „Das andere Beispiel ist das extreme Gegenbeispiel, aber auch das eine Methode der Nazis: Übertriebene Freundlichkeit. ‘Gehen Sie doch mit uns Kaffee trinken’, ‘Sollen wir Sie nicht da und dort mitnehmen und fahren’ und so weiter. Ich selbst wurde neulich von einem AfD-Abgeordneten bedrängt, der körperlich meinen Weg begleiten musste.“

  • Bei dem Youtuber Tilo Jung in dem Format "Jung & Naiv" ging es um Auslandseinsätze der Bundeswehr. Auf seine Frage, welche Kampfeinsätze der Bundeswehr sie beenden würde, konnte Hennig-Wellsow keinen Einsatz benennen. „Da muss ich ehrlicherweise sagen: Die habe ich alle nicht einzeln im Blick“, sagte sie. Bei mehreren Nachfragen zeigte sie komplette Ahnungslosigkeit. Fairerweise muss man sagen: Viele Menschen könnten diese Fragen auch nicht beantworten. Aber dass die Vorsitzende einer Partei, die die Forderung nach Beendigung aller Auslandseinsätze zu einem ihrer zentralen Programmpunkte gemacht hat, offensichtlich rein gar nichts über dieses Thema weiß, war schon erstaunlich.

  • Der letzte entlarvende Auftritt war vor wenigen Tagen wieder bei Markus Lanz. Es ging auch diesmal um eine der zentralen Forderungen der LINKEN, nämlich Steuererhöhungen für Reiche. Bei jeder Frage, die sich auf Zahlen bezog, kam Hennig-Wellsow offensichtlich ins Schwimmen und zeigte sich ebenso meinungsstark wie faktenarm. Auf die Frage von Lanz, wie hoch denn nach Meinung der LINKEN der Spitzensteuersatz sein solle, antwortete sie: „Ich würde ihn schon ein bisschen hochsetzen. 50 Prozent könnte man schon machen." Offenbar kennt sie das Steuerprogramm der Partei, deren Vorsitzende sie ist, nicht. Dort wird eine Einkommensteuer von 60% ab rund 260.000 Euro und von 75% auf Einkommen oberhalb von 1 Million Euro gefordert, natürlich zusätzlich Soli und zusätzlich einmaliger Vermögensabgabe und zusätzlich Vermögensteuer.

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2 Kommentare

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Kommentare

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06.04.21 07:06:55
solche leute braucht das land---puhhhhhh
Avatar
02.04.21 21:22:57
Vielen Dank, den Zustand der LINKEN Führung brilliant skizziert.

Das Lanz Interview sah ich auch. Die LINKE Vorsitzende ließ sich leicht in die Ecke treiben, und kam über Wissenslücken und Ungereimtheiten nicht so charmant wie ein Gysi drüber weg.


Taktisch bin ich als Wähler natürlich froh über so ein Duo. Genauso wie das Duo Saskia Esken und Kevin Kühnert.

Für die Wahlkämpfer anderer Parteien traumhafte politische Gegner ...

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Die Unsympathin und die Trotzkistin: Die LINKE zeigt ihr wahres Gesicht – gut so! Nachdem die LINKE in der Vergangenheit mit Sympathieträgern wie Gysi und Wagenknecht punktete, hat sie jetzt eine Unsympathin und eine Trotzkistin zu Vorsitzenden gemacht. Und das ist gut so.



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