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3 Dividendenaktien, die perfekt für den Ruhestand sind - Seite 2

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
03.04.2021, 07:15  |  607   |   |   

Das Problem bei Kellogg ist, dass das Unternehmen gerade eine große Modernisierung abgeschlossen hat, bei der man sich von langsam wachsenden Geschäftsbereichen trennte und man in Bereichen mit mehr Möglichkeiten aufstockte. Heute gliedert sich das Portfolio an Nahrungsmitteln in Snacks (etwa 55 % des Umsatzes), Müsli (33 %) und Tiefkühlkost (der Rest). Der Auslandsumsatz macht etwa 30 % des operativen Gewinns des Unternehmens aus, mit einem bemerkenswerten Fokus auf die Schwellenländer. Das Problem ist, dass Kellogg prognostiziert, dass der organische Umsatz im Jahr 2021 um 1 % sinken wird.   

Hört sich schlimm an, aber hier gibt es einige Nuancen. Die Coronavirus-Pandemie führte zu einem enormen Anstieg der organischen Umsätze im Jahr 2020, der nicht nachhaltig sein wird, wenn sich das Leben wieder normalisiert. Das Management glaubt daher, dass die zweijährige annualisierte Wachstumsrate eher bei 2,5 % liegt, was für ein Nahrungsmittelunternehmen ziemlich solide ist. Der Markt scheint die Verbesserung hier nicht zu schätzen und das ist eine Chance für Investoren, die relativ günstige Aktien mit soliden Dividenden wollen.   

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3. Echter Dividendenkiller?

Der letzte Name auf der Liste, Dominion Energy, ist aus Sicht der Dividende ein wenig umstrittener. Der Energieversorger hat seine Dividende im Jahr 2020 tatsächlich gekürzt und damit die vierteljährliche Ausschüttung um etwa 33 % gesenkt. Das entspricht jedoch in etwa dem Umfang des Pipeline-Geschäfts, das das Unternehmen im Laufe des Jahres verkauft hat, um sich wieder auf regulierte Versorgungsanlagen zu konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt ist es ein wenig aufregender Versorger, der 7 Millionen Kunden in 16 US-Bundesstaaten bedient.

Die Dividendenkürzung hat zwar wehgetan, aber das ist nun Schnee von gestern. Was zählt, ist die Zukunft, und die wird voraussichtlich eine lange Periode großzügigen Dividendenwachstums beinhalten. Das wird durch Investitionen in die staatlich regulierten Geschäftsbereiche des Unternehmens unterstützt. Aber es hilft, das alles mit Zahlen zu untermauern. Dominions Fünf-Jahres-Ausgabenplan beläuft sich auf satte 32 Milliarden USD, was es dem Unternehmen ermöglichen wird, Forderungen nach höheren Tarifen im Laufe der Zeit zu unterstützen. Dominion geht davon aus, dass dies bis 2025 zu einem Gewinnwachstum von etwa 6,5 % pro Jahr führen wird. Dies wiederum wird ein Dividendenwachstum von etwa 6 % pro Jahr bei einer soliden Ausschüttungsquote von etwa 65 % unterstützen.

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