checkAd

Der Faktor Angst als Renditebremse: Folgendes solltest du dazu wissen!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
03.04.2021, 07:53  |  118   |   |   

Ich glaube, du wirst mir zustimmen, dass der Erfolg an der Börse von vielen Faktoren bestimmt wird. Manchen von ihnen ist man dabei relativ hilflos ausgeliefert. Andere Dinge wiederum kann man durch sein Verhalten aber sehr wohl beeinflussen. Und zwar sowohl positiv als auch negativ.

Ich denke, dass natürlich jeder angehende Investor vor dem Kauf optimistisch gestimmt ist. Doch jeder, der Aktien besitzt, wird mir sicherlich recht geben, dass es oftmals absolut nicht so läuft, wie man es sich vor dem Erwerb der entsprechenden Wertpapiere vorgestellt hat. Denn die Börse ist nun einmal leider keine Einbahnstraße.

Doch letztendlich sind es ja zum großen Teil die Kursgewinne, die zur Rendite eines Aktieninvestments beitragen sollen. Aber genau hier kommt nicht selten der Faktor Angst ins Spiel. Und zwar durchaus auf verschiedene Weise. Zwei solche durch Angst ausgelöste, aber durchaus häufig anzutreffende Muster schauen wir uns im heutigen Artikel einmal kurz an.

Hilfe, der Kurs könnte wieder fallen

Kommen wir als Erstes zu einem Phänomen, das hauptsächlich dann anzutreffen ist, wenn eine bestimmte Aktie schon eine sehr gute Performance hingelegt hat. Dies ist doch eigentlich ein Grund zur Freude und nicht um ängstlich zu werden, wirst du jetzt denken. Das sehe ich ganz genauso, doch nicht wenige Anleger entwickeln gerade jetzt eine gewisse Angst.

Sie beginnen sich nämlich zu fürchten, dass der Kurs wieder beginnt abzuschmelzen und sich so der schöne Buchgewinn einfach wieder in Luft auflöst. Und diese Furcht kann umso größer werden, je höher es mit dem Kurs nach oben geht. Aus Angst, dass der einmal erreichte Kursaufschlag zunichtegemacht werden könnte, werden nun häufig Gewinne mitgenommen.

Doch man sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass, selbst wenn man nur die Hälfte der entsprechenden Position verkauft, dann natürlich auch nur noch halb so viel Kapital dort gebunden ist, um für weitere Rendite zu sorgen. Hier könnte es meines Erachtens besser sein, Ruhe zu bewahren und eventuelle Durststrecken einfach auszusitzen.

Das Problem mit der Verlustfalle

Aber es gibt natürlich auch das andere Extrem. Und zwar starke Kursverluste, die durch eine heftige Korrektur oder gar einen Crash ausgelöst werden. Und hierbei kann es durchaus auch einmal Aktien im Depot geben, mit denen man noch nie so richtig im Plus war. Doch wie dem auch sei. Fakt ist, dass herbe Kursausschläge nach unten zwangsläufig auch eine heftige Angstreaktion auslösen können.

Denn je weiter eine Notierung fällt, umso höher muss sie später ja auch wieder ansteigen, um wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Und hier gerät man dann ganz schnell in so eine Art Verlustfalle. Spätestens bei einem Kursverlust von 50 % wird den meisten Anlegern klar, dass sich die betreffende Aktie nun erst einmal wieder im Kurs verdoppeln muss, um den einstigen Einstiegskurs wieder zu erreichen.

Aber auch hier sollte man eher besonnen bleiben und nicht voreilig mit Verlust verkaufen. Bis jetzt ging es nach einem Börsencrash nämlich später immer wieder bergauf. Und meistens erklommen die Aktien danach sogar neue absolute Höchststände. Genau diese Entwicklung konnte man auch nach dem durch Corona ausgelösten Crash im März letzten Jahres erkennen.

Und bis heute kennen die Aktienkurse in Deutschland und den USA ja bekanntlich kein Halten mehr. Doch wer damals aus Angst schnell seine Aktien verkauft hatte, konnte den Kursen nur relativ hilflos beim Steigen zusehen. Angst könnte an der Börse also ein denkbar schlechter Ratgeber sein. Zumindest wenn man auf hohe Renditen aus ist. Doch mit einer ruhigen Hand und vor allem Geduld sollte es durchaus möglich sein, über die Jahre auch sehr hohe Kurssteigerungen zu erreichen.

The post Der Faktor Angst als Renditebremse: Folgendes solltest du dazu wissen! appeared first on The Motley Fool Deutschland.

Unsere 3 Top-Aktien für die Post-Covid Ära

Auch die Coronakrise hat mal ein Ende. Für diese Phase sind einige Unternehmen besonders gut gerüstet.

Unsere Analysten sind von drei Unternehmen begeistert, und denken, dass sie fantastische Investitionen für die Post-Covid Ära sind. Und dass viele Anleger die Aktien noch gar nicht auf dem Radar haben.

Alles Infos zu diesen Top-Aktien kannst du jetzt hier gratis herunterladen

Mehr Lesen

Motley Fool Deutschland 2021

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.



Diesen Artikel teilen

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Der Faktor Angst als Renditebremse: Folgendes solltest du dazu wissen! Ich glaube, du wirst mir zustimmen, dass der Erfolg an der Börse von vielen Faktoren bestimmt wird. Manchen von ihnen ist man dabei relativ hilflos ausgeliefert. Andere Dinge wiederum kann man durch sein Verhalten aber sehr wohl beeinflussen. Und …

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel