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BYD: Tesla-Konkurrent bleibt das Nachsehen

Nachrichtenquelle: marktEINBLICKE
07.04.2021, 11:32  |  948   |   |   

Die Erholung des chinesischen Automarktes und der Boom bei Elektroautos sollen dazu beitragen, der BYD-Aktie neuen Schwung zu verleihen.

Der chinesische Automarkt erholt sich immer mehr von dem Einbruch, für den die Corona-Pandemie gesorgt hatte. Dabei stehen insbesondere der Markt für Elektroautos und Anbieter wie BYD (WKN: A0M4W9 / ISIN: CNE100000296) im Fokus.

Elektroauto-Boom

Das Unternehmen, an dem US-Investorenlegende Warren Buffett beteiligt ist, konnte nun überzeugende Absatzzahlen für den Monat März und das erste Quartal 2021 präsentieren. BYD hatte im März 2021 insgesamt 16.301 batteriebetriebene, sogenannte reine Elektroautos abgesetzt. Im ersten Quartal des laufenden Jahres waren es 38.599 solche Fahrzeuge. Ein satter Anstieg von 113,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Noch besser war die Entwicklung bei den Plug-in-Hybrid-Autos. Der gesamte Pkw-Bereich New Energy Vehicle (NEVs), also batteriebetriebene Elektroautos plus Plug-in-Hybride, verzeichnete im März ein Absatzplus im Vorjahresvergleich um 98,8 Prozent auf 23.386 Autos, während der Zuwachs im ersten Quartal sogar bei 148,0 Prozent auf 53.380 Fahrzeuge lag.

Bildquelle: Pressefoto Byd Motor Inc.

Was macht die Konkurrenz?

Mit den 16.301 verkauften batteriebetriebenen Elektroautos konnte BYD die heimische Konkurrenz im März 2021 ausstechen. NIO (WKN: A2N4PB / ISIN: US62914V1061) setzte 7.257 Fahrzeuge ab. Xpeng (WKN: A2QBX7 / ISIN: US98422D1054) verkaufte sogar nur 5.102 Elektrofahrzeuge.

Allerdings will sich BYD viel lieber mit der internationalen Konkurrenz messen. Und diese besteht vor allem aus Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014). Mit dem kalifornischen Elektrowagenbauer kann BYD nicht mithalten. Selbst wenn man sämtliche im ersten Quartal 2021 verkaufte NEV-Pkw miteinbezieht bleibt BYD das Nachsehen.

Positive Aussichten

Während BYD 53.380 Fahrzeuge absetzte, konnte Tesla im ersten Quartal 2021 weltweit 184,800 Auto ausliefern. Und dies waren alles reine Elektroautos. Außerdem dürfte es BYD gar nicht geschmeckt haben, dass dieser Erfolg zu einem großen Teil auf Teslas Eroberung des chinesischen Automarktes fußt. Allerdings beschäftigt sich BYD nicht nur mit Elektro-Pkw.

Der Konzern verkaufte im ersten Quartal 2021 knapp 50.000 konventionell angetriebene Pkw. Außerdem ist BYD stark im Bereich Elektrobusse vertreten. Mitte Januar dieses Jahres verkündete der Konzern, den bis dato größten Auftrag für reine E-Busse außerhalb Chinas erhalten zu haben.

Dabei handelte es sich um die Lieferung von 1.002 reinen Elektrobussen für Kolumbiens Hauptstadt Bogotá. Diese Ausschreibung war offen für die Hersteller der unterschiedlichsten Elektrobus-Technologien, letztlich erhielt aber BYD den Zuschlag. Auch wegen solcher Aufträge zeigt sich das Management weiter optimistisch. Für das erste Quartal 2021 wurde ein Nettogewinn zwischen 200 und 300 Mio. Yuan, nach einem Nettogewinn von 112,6 Mio. Yuan im Vorjahreszeitraum, in Aussicht gestellt.

FAZIT

Nach dem jüngsten Kursrücksetzer hat sich die BYD-Aktie zuletzt stabilisiert. Die positiven Aussichten im Bereich Elektromobilität sollte für neuen Schwung sorgen können, zumal der Konzern als heimischer Produzent auf dem größten Automarkt der Welt operiert.

Anleger, die mit einer Kurs-Rallye bei BYD rechnen, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MA3B0T / ISIN: DE000MA3B0T5) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Deutlich breiter ist der Saubere Zukunft Index 2 angelegt. Dieser bildet die Entwicklung von sieben Unternehmen ab, die in besonderer Weise von dem Wachstum in Bereich der erneuerbaren Energien profitieren sollten. Neben BYD gehören dazu unter anderem Vestas Wind Systems und Encavis. Wer von der Stärke des Index überzeugt ist, könnte mit einem Long-Zertifikat (WKN: MA2760 / ISIN: DE000MA27609) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto BYD Europe

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