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CTS EVENTIM IM FOKUS Konzertveranstalter hofft auf Licht am Ende des Tunnels

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
08.04.2021, 08:35  |  330   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Den Ticketvermarkter und Konzertveranstalter CTS Eventim hat die Corona-Krise massiv getroffen. Der MDax-Konzern ist 2020 wegen der Pandemie-Folgen tief in die roten Zahlen gerutscht - und auch die Aussichten fürs laufende Jahr dürften wegen der anhaltenden Unsicherheiten und des schleppenden Impftempos eher mau sein. Unternehmenschef Klaus-Peter Schulenberg gibt sich aber optimistisch für die Zeit nach der Krise. Was beim Unternehmen los ist, wie Experten die weiteren Perspektiven einschätzen und wie sich die Aktie entwickelt hat.

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Das vergangene Jahr hätte für die Münchner kaum schlechter laufen können. Nachdem CTS Eventim lange vom Boom in der Konzert- und Veranstaltungsszene profitiert hatte, traf Corona den Konzern mit voller Wucht. Große Festivals, Tourneen, Konzerte und weitere Veranstaltungen mussten wegen der Pandemie fast das gesamte Jahr ausfallen, die Geschäftsgrundlage brach CTS Eventim nahezu komplett weg.

Das schlug sich auch in der Bilanz drastisch nieder: Sowohl im Tagesgeschäft als auch unter dem Strich schrieb der Konzern Verluste, der Umsatz sackte um über drei Viertel ab. Neben bekannten Open-Air-Festivals wie "Rock am Ring", "Southside" oder "Hurricane", die unter normalen Umständen Zehntausende Menschen anlocken, fielen auch zahlreiche Veranstaltungen in großen Hallen der Pandemie zum Opfer. CTS Eventim betreibt auch die Lanxess Arena in Köln, Hallen in Kopenhagen und London sowie die Berliner Waldbühne.

Die Konzert- und Veranstaltungsbranche gehört neben Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern zu den am heftigsten getroffenen Wirtschaftssektoren. Und es droht 2021 weiteres Ungemach: In Anbetracht des nach wie vor grassierenden Virus und der hohen Infektionszahlen kündigte CTS erst kürzlich den Ausfall von gleich sieben großen Open-Air-Festivals in Deutschland und der Schweiz an.

Obwohl Konzernchef Schulenberg bereits im vergangenen Sommer von der schwierigsten Phase der Unternehmensgeschichte sprach, hat der Manager seine Zuversicht für die künftige Entwicklung des Konzerns nicht verloren. "Die Zeichen stehen gut, dass angesichts einer immer breiteren Verfügbarkeit von Impfstoffen sowie Schnelltests und dem Fortschritt der Impfkampagnen unsere Branche in den nächsten Monaten den Pfad in Richtung Normalität einschlägt", hatte Schulenberg Ende März bei der Bilanzvorlage gesagt. CTS Eventim zählt zu den Schwergewichten der Branche und konnte die Krise deshalb bislang besser abfedern als kleinere Veranstalter, deren Existenz bedroht ist oder die schon aufgeben mussten.


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