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Exklusivinterview mit Lisa Jüngst, CEO der Nanorepro AG „…keinerlei Zweifel daran habe, dass wir genauso erfolgreich auch ohne Corona weiterarbeiten.“

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
09.04.2021, 07:35  |  277   |   |   

Die NanoRepro AG (ISIN: DE0006577109) ist aktuell einer der klaren Corona-Gewinner. Eine  zuvor eher unauffällige Gesellschaft legt unglaubliche Wachstumsraten vor: „Die Gesellschaft rechnet auf Basis der bereits vorliegenden Bestellungen nun mit einem Gesamtumsatzvolumen zwischen 250 und 400 Mio. Euro sowie einem EBITDA zwischen 60 und 100 Mio. Euro. Und das während die NanoRepro noch im Geschäftsjahr 2020 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 16,9 Mio. Euro und ein EBITDA zwischen 4 und 4,5 Mio. Euro erzielt hat.“  – ausführlicher in unserem Beitrag „NanoRepro immer mehr wird möglich – 400 Mio EUR Umsatz oder vielleicht sogar noch mehr?“ 

Und auch wenn es später im Interview heisst, das „ein herausragendes Ergebnis nur als Team realisiert werden kann“, so gibt es doch einen Kopf hinter dem Erfolg, Lisa Jüngst, CEO der NanoRepro AG . Sie stellte sich unseren Fragen. 

Sie sind CEO der nanoRepo AG. Letztes Jahr verzehnfachte sich ihr Umsatz annähernd. Wie kommt’s?

Wir profitieren gerade natürlich in erster Linie von der aktuellen Pandemie-Situation. Nichtsdesto trotz wage ich die Aussage, dass „Glück bzw. Erfolg irgendwann immer auf Vorbereitung trifft“. Wir sind mittlerweile seit 15 Jahren im Diagnostik-Business tätig, haben schwere Zeiten gehabt, diese überstanden und stehen nun da, wo wir sind. Nur weil es eine Pandemie-Situation und „man durch Zufall im richtigen Business ist“, ist man noch lange nicht erfolgreich, da bedarf es mehrerer Faktoren.  Wir kennen mittlerweile viele Produzenten, wissen, worauf zu achten ist, was einen guten Produzenten ausmacht etc. Wir sind ein kleines Team, können sehr schnell und flexibel agieren und tun dies auch. Aber das Wichtigste: Alle MitarbeiterInnen arbeiten hervorragend und äußerst engagiert und wir haben das Vertrauen unserer Aktionäre im Laufe der Jahre trotz schwieriger Zeiten nie verloren. Es ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, die für den Erfolg verantwortlich sind.

Wann haben sie mit der Entwicklung des Corona-Schnelltests begonnen? Wie waren die einzelnen Schritte?

Wir haben letztes Jahr Anfang März den ersten Corona-Schnelltest, einen Antikörper-Test, angeboten bekommen und sofort die Gunst der Stunde genutzt. Wir entwickeln nichts selber in Bezug auf Corona, da in diesem Bereich Asiaten einfach am Schnellsten sind und „Corona“ seinen Ursprung in China hat. Unsere Leistung liegt (im wissenschaftlichen Bereich) derzeit vor allem darauf, technische Dokumentationen von Schnelltest-Anbietern weltweit zu sichten und gute Produzenten von schlechten zu unterscheiden.

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