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Bitcoin, Öl und EUR/USD im Fokus

Nachrichtenquelle: marktEINBLICKE
10.04.2021, 10:29  |  443   |   |   

Die Ölpreise hatten sich zuletzt stabilisieren können. Zudem stand die OPEC+ im Mittelpunkt. Auch bei Bitcoin und EUR/USD ging es zuletzt zur Sache.

Die Ölpreise hatten sich zuletzt stabilisieren können. Zudem stand die OPEC+ im Mittelpunkt. Auch bei Bitcoin und EUR/USD ging es zuletzt zur Sache.

Rohöl

Bildquelle: markteinblicke.de

Nach monatelangem Festhalten an einem Förderlimit änderte die aus 23 Staaten bestehende Öl-Allianz Opec+ vorsichtig ihren Kurs. Für die Monate Mai und Juni will der Öl-Verbund seine Produktion um 350.000 Barrel pro Tag erhöhen. Im Juli soll die Steigerung 450.000 Barrel am Tag betragen. Das vereinbarten die Energieminister der Länder bei einer Online-Konferenz am vergangenen Donnerstag.

Die Opec+ hatte die Öl-Förderung seit Längerem per Absprache wegen der Corona-bedingt schwachen Nachfrage gedeckelt. Den Richtungswechsel erklärte Russland als ebenfalls mächtige Partei in der Opec+ mit der sich aufhellenden Weltkonjunktur, was eine deutlich höhere Nachfrage beim Rohöl bedeuten würde. Der Einigung war ein Appell der US-Regierung an Saudi-Arabien vorausgegangen, die Energiepreise erschwinglich zu halten.

Trotz des bald höheren Angebotes präsentieren sich die Öl-Preise weiterhin stark. Rohstoff-Anleger setzen offenbar darauf, dass die Rohöl-Nachfrage das steigende Angebot in den kommenden Monaten überkompensieren wird. Dafür spricht vor allem die überraschend schnelle Erholung der Konjunktur in den größten Volkswirtschaften der Welt USA, China und Japan.

Auch das gestiegene Interesse von Investoren und Privatanlegern am schwarzen Gold als zyklische Finanzanlage könnte den Rohöl-Preisen weiteren Kursauftrieb bescheren. Das nächste mittelfristige Kursziel bei WTI-Öl ist das Januar-2020-Top bei 75 US-Dollar je Barrel. Bei Brent-Rohöl steht als nächste Zielmarke das Januar-2020-Hoch bei 77 US-Dollar pro Barrel im Fokus.

Turbo Open End Long auf Brent Crude Oil
WKN MA3Y0L
ISIN DE000MA3Y0L5
Emissionstag 17. Dezember 2020
Produkttyp Hebelzertifikat
Emittent Morgan Stanley

Bitcoin

Bildquelle: markteinblicke.de

Für den Bitcoin ging es in den zurückliegenden Monaten steil nach oben. Seit dem März-2020-Tief bei rund 4.000 US-Dollar haben sich die Notierungen bis Anfang April dieses Jahres zeitweise etwa verfünfzehnfacht, wobei sich die Krypto-Währung zuletzt bis dicht an die 60.000-US-Dollar-Marke heranarbeiten konnte.

Gut möglich ist, dass sich die Kurs-Rallye hier in den kommenden Monaten fortsetzen wird, denn für viele Privatanleger wird der Bitcoin offenbar immer interessanter. Grund hierfür ist, dass die Geld- und Fiskalpolitik der Zentralbanken und Regierungen wegen der Corona-Pandemie immer expansiver wurde, was die Furcht vor hoher Inflation schürt und den Bitcoin als Geld-Alternative in den Fokus rückt.

Denn die Menge des Bitcoins ist begrenzt, was ihn zu einer Art digitalem Gold macht. Auch immer mehr Unternehmen führen den Bitcoin als Zahlungsmittel ein. So sind beispielsweise die Ankündigung von Tesla, den Bitcoin zu akzeptieren und selbst in die Krypto-Währung zu investieren oder der Einstieg PayPals in die Krypto-Branche Ritterschläge für die Digital-Währung, die dazu führen, dass weitere Unternehmen den Einstieg erwägen.

Außerdem beflügeln auch die Debatten um die mögliche Einführung von digitalen Staatswährungen wie beispielsweise einem digitalen Euro oder US-Dollar die bereits vorhandenen Krypto-Währungen. Auch wenn kurzfristig immer wieder mit scharfen Kurs-Rückschlägen zu rechnen ist, dürfte es für den Bitcoin deshalb mittel- und langfristig weiter nach oben gehen.

Long Mini Future auf Bitcoin Future
WKN VQ4PSE
ISIN DE000VQ4PSE8
Emissionstag 12. Februar 2021
Produkttyp Hebelzertifikat
Emittent Vontobel

EUR / USD

Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures

Nachdem der Euro gegenüber dem US-Dollar im März 2020 auf ein Tief bei 1,06 US-Dollar zurücksetze, startete die europäische Gemeinschaftswährung eine neue Kurs-Rallye. Dabei ging es bis zum Januar 2021 auf 1,23 US-Dollar nach oben, was den höchsten Stand seit dem April 2018 bedeutete.

Doch dann wendete sich das Blatt. Bis Anfang April setzte der Euro auf zwischenzeitlich 1,18 US-Dollar zurück. Im Zuge der jüngsten Korrektur wurde dabei die 200-Tage-Linie (1,19 US-Dollar) unterschritten, womit die Trendpfeile hier inzwischen wieder nach unten zeigen.

Auch fundamental gesehen könnte sich die Talfahrt des Euro vorerst weiter fortsetzen, denn die Lockdowns und der schleppende Verlauf der Corona-Impfkampagnen in wichtigen Staaten des Euro-Raums wie beispielsweise in Deutschland dürfte den Euro weiter belasten. In den Vereinigten Staaten nimmt die Zuversicht, was die weiteren Konjunkturaussichten anbelangt, dagegen zu.

US-Präsident Joe Biden will über zwei Bio. US-Dollar in die marode amerikanische Infrastruktur investieren. Für Straßen, Brücken und Häfen sind allein 650 Mrd. US-Dollar vorgesehen. Für die Wasserversorgung und schnelles Internet werden jeweils 100 Mrd. US-Dollar veranschlagt. Diese gewaltigen Investitionen könnten der US-Wirtschaft in den kommenden Jahren einen kräftigen Schub verpassen und auch den US-Dollar gegenüber dem Euro weiter stärken.

Open End-Turbo-Optionsschein auf EUR/USD
WKN TB1GV5
ISIN DE000TB1GV58
Emissionstag 18. März 2008
Produkttyp Hebelzertifikat
Emittent HSBC Trinkaus & Burkhardt

 

Bildquelle: Pressefoto Saudi Aramco

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