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Alphabet & Facebook – So anders und doch so gleich?

Gastautor: Armin Brack M.A.
12.04.2021, 12:04  |  451   |   |   

Nach der Rallye ist vor der Rallye, so kann man es wohl beschreiben.

Die Mitte Februar einsetzende Korrektur bei den Wachstums-Werten führte zu einer Sektor-Rotation und das Geld der Anleger floh aus Technologie-Werten rein in Zykliker und bisherige Corona-Loser. DAX und DOW ließen TecDAX und NASDAQ deutlich hinter sich.

Nun sind sie zurück, die Technologie-Werte, viele steigen wieder deutlich an und manche markieren bereits neue Allzeithochs. Auf der anderen Seite gibt es keine neue Rotation, denn die Value-Titel fallen nicht deutlich zurück. Es fließt also wieder mehr Geld in den Markt und das sind vermutlich nicht nur die US-Dollars der Amerikaner, die sie dank des zweiten Stimulus-Schecks zur Verfügung hatten. Es ist eher die Erkenntnis, dass die anziehende Inflation und die höheren Anleihe-Zinsen keine wirkliche Bedrohung für unseren noch jungen neuen Börsen-Aufschwung darstellen.

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Von der neuen alten Liebe der Anleger profitieren aber nicht nur die jungen Wilden, die SPACs und die IPOs, sondern auch die Technologie-Giganten, die FAANGs. Während Amazon (A1), Apple (A2) und Netflix (N) seit 6-9 Monaten auf hohem Niveau konsolidieren, haben Alphabet (G für Google) und Facebook (F) neue Allzeithochs erklommen. Und Microsoft auch, aber das M spielt hier und heute keine Rolle.

Wir schauen uns die beiden Flügel-Stürmer unserer Offensiv-Truppe an, das F und das G. Beide sind sehr unterschiedlich, aber sie haben doch auch viele Gemeinsamkeiten. Und sie sind Wettbewerber. In etwa so, wie Robbery, also Arjen Robben und Franck Ribéry, als sie im Angriff des FC Bayern als Traumduo aufspielten.

Alphabet vs. Google: Akt 1

Beide Aktien markierten jüngst neue Höchststände und haben ihre Anleger auf lange Sicht und auch in den letzten 5 Jahren überdurchschnittlich gut entlohnt. Beide weisen hohe und steigende Cashflows auf, beide zahlen keine Dividende und während sich die Alphabet-Aktie seit 2016 auf 2.250 US-Dollar ver-3-facht hat, stieg die Facebook-Aktie im gleichen Zeitraum um etwa den gleichen Faktor auf 310 US-Dollar an.

Alphabet Inc. (ISIN: US02079K3059)

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Unternehmen sich zunehmenden Angriffen der Kartell- und Justiz-Behörden ausgesetzt sehen und in den USA schon mehrfach zu Anhörungen im Senat vorgeladen waren. Während Google einst „don’t be evil“ als Gründungs-DNA auszeichnete, gab es bei Facebook solche moralischen Bedenken nie. Das Unternehmen war von Anfang an auf Erfolg, Wachstum und Profit ausgerichtet. Bei Alphabet, wie der Google-Konzern seit einigen Jahren heißt, kam das erst später und verdrängte die einstige Philosophie.

Alphabet wird vorgeworfen, seine Dominanz bei der Online-Suche auszunutzen und gezielt eigene Angebote höher und besser zu platzieren als die von externen Kunden. Obwohl diese für die hohe Platzierung bezahlen. Des Weiteren werden Suchergebnisse manipuliert und mit Verlagen gibt es seit Jahren Streit darüber, ob man diesen für Teaser Geld zahlen muss/soll, mit denen dann auf deren Artikel verlinkt wird.

Bei Facebook sind ständig mehr als 2 Milliarden Menschen aktiv, verteilt auf das Soziale Netzwerk Facebook, Instagram, und die beiden Messenger WhatsApp und Facebook Messenger. Facebook wird vorgeworfen, mit seinen Übernahmen von WhatsApp und Instagram gezielt die aussichtsreichsten Wettbewerber aus dem Markt gekauft zu haben, um seine Marktposition zu zementieren. Und dass man beim Datenschutz geschummelt hat, weil eine der Voraussetzungen für die Genehmigung des WhatsApp-Kaufs war, dass die Daten von WhatsApp und Facebook für immer getrennt bleiben müssten. Inzwischen hat Facebook sie zusammengeführt (welch Überraschung) und nutzt sie, um mit ihnen noch mehr Geld zu verdienen.

*Dieser Text ist ein Auszug aus meinem kostenfreien Geldanlage-Report.*

Die heutige Ausgabe entstand wieder in Zusammenarbeit mit Michael C. Kissig, Value Investor und Betreiber des Blogs iNTELLiGENT iNVESTiEREN.

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Hinweispflicht nach §34b WpHG: Der/die Verfasser ist/sind in ein oder mehreren der oben genannten Wertpapieren/Basiswerten zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels investiert: Alphabet & Facebook. Es können daher Interessenskonflikte vorliegen. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht Ihnen

Ihr Armin Brack
Chefredakteur Geldanlage-Report

www.geldanlage-report.de

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